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CyberDefense-Lab — Ein komplettes Blue-Team-Cybersecurity-Labor mit pfSense, Suricata und ELK Stack für Netzwerküberwachung und Bedrohungserkennung. | Kitploit
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CyberDefense-Lab

Ein komplettes Blue-Team-Cybersecurity-Labor mit pfSense, Suricata und ELK Stack für Netzwerküberwachung und Bedrohungserkennung.

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554vor 23 TagenNoch nicht geprüft

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Cyber Security Lab: Blue-Team-Infrastruktur & Netzwerkverteidigung

Dieses Laborprojekt demonstriert die Erstellung einer integrierten „Blue Team“-Infrastruktur mit Schwerpunkt auf zentralisierter Netzwerksicherheit, Intrusion Detection/Prevention Systems (IDS/IPS) und Security Information and Event Management (SIEM) unter Verwendung von pfSense.


1. Umgebungskonfiguration und Netzwerkarchitektur

Die Laborumgebung ist in einer virtualisierten Umgebung (VMware) konzipiert und nutzt Prinzipien der Netzwerksegmentierung:

Spezifikationen der virtuellen Maschinen

  • pfSense (Firewall): 1 GB RAM, 4 vCPU | Netzwerkadapter: Bridged + VMnet1 + VMnet2
  • Ubuntu Server (ELK): 192.168.10.55 | 2-4 GB RAM (mit minimaler Ressourcenzuweisung für Elasticsearch)
  • Windows (Opfer): 4 GB RAM, 4 vCPU | Netzwerkadapter: VMnet1 (LAN)
  • Kali Linux (Angreifer): 2 GB RAM, 4 vCPU | Netzwerkadapter: VMnet2 (OPT1/Angriff)

Netzwerkschnittstellen und IP-Vergabe

Um die Sicherheit zu gewährleisten, werden Angreifer- und Opfermaschinen in getrennten Subnetzen platziert:

Gerät / SchnittstelleIP-Adresse / NetzwerkZweck
pfSense WAN192.168.1.69/24Schnittstelle für externen Datenverkehr
pfSense LAN1 (LAN)192.168.10.1/24Internes sicheres Netzwerk
pfSense OPT1 (ANGRIFF)192.168.20.1/24Isoliertes Angriffsnetzwerk
Ubuntu Server (ELK)192.168.10.55SIEM-Überwachungszentrum
Windows (Opfer)192.168.10.50Zielsystem im internen Netzwerk
Kali Linux (Angreifer)192.168.20.50Simulierter externer Angreifer

2. Sicherheits- und Verteidigungsmechanismen

Suricata-IDS/IPS-Konfiguration

  • Betriebsmodus: Suricata ist im Modus Inline IPS (netmap) aktiviert, um Bedrohungen zu blockieren. Für Stabilität wurde der VM-Adaptertyp auf E1000 mit aktiviertem Promiscuous mode gesetzt.
  • Regelsätze: Deep Packet Inspection (DPI) wird mithilfe der Regelsätze emerging-exploit, emerging-scan und emerging-malware angewendet.
  • Benutzerdefinierte Regel: Wenn innerhalb von 10 Sekunden 20 oder mehr SYN-Verbindungsversuche in Richtung des Ziels erkannt werden, wird ein „Nmap Scan“-Alert ausgelöst und die IP des Angreifers (192.168.20.50) wird automatisch zur Liste „Block Offenders“ hinzugefügt.

SIEM (Elastic Stack) und Log-Management

  • Log-Weiterleitung: pfSense-Logs werden über Remote Syslog an den Server unter 192.168.10.55 auf Port 5140 weitergeleitet. Suricata-Logs werden im Format EVE JSON exportiert und über Filebeat in ELK aufgenommen.
  • Windows-Überwachungsrichtlinie: „Audit Logon Events“ (Ereignis-ID 4625) wurde auf der Windows-Maschine aktiviert, um die Verfolgung fehlgeschlagener Anmeldeversuche (Brute-Force) im SIEM zu ermöglichen.

3. Tests, Validierung und Fehlerbehebung

Zu den wichtigsten Herausforderungen und umgesetzten Lösungen bei der Laboreinrichtung gehören:

  • Problem: Angriffe waren weder in der Firewall noch in Suricata sichtbar.
    • Lösung: Angreifer (Kali) und Opfer (Windows) befanden sich im selben Subnetz, sodass der Datenverkehr nicht durch die Firewall lief. Kali wurde auf eine separate, isolierte Schnittstelle (OPT1) verschoben.
  • Problem: Brute-Force-Angriffe erschienen nicht im SIEM.
    • Lösung: In der lokalen Windows-Sicherheitsrichtlinie wurden Überwachungsrichtlinien aktiviert, um sicherzustellen, dass Logs mit Event ID 4625 erzeugt werden.
  • Problem: Der ELK-Server stürzte während des Dateneingangs ab.
    • Lösung: Die RAM-Zuweisung für die Host-Maschine und die Java Virtual Machine (JVM) für Elasticsearch wurde auf 2-4 GB erhöht.

4. Verifikationsszenarien des Projekts

  1. Netzwerkkonnektivität: Das Routing wurde über pfSense verifiziert, wodurch der Datenverkehr zwischen Netzwerken und die Isolationsregeln bestätigt wurden.
  2. Angriffssimulation: nmap -sS-Scans von Kali Linux wurden von pfSense sofort erkannt und die IP des Angreifers wurde erfolgreich blockiert.
  3. Überwachung: Brute-Force-Simulationen mit Hydra und Suricata-Alerts wurden über das Kibana-Dashboard erfolgreich in Echtzeit überwacht.

Hinweis: Dieses Projekt ist eine vollständige Cybersicherheits-Laborumgebung, die ausschließlich für Bildungs- und Praxiszwecke erstellt wurde.

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