
Seagate Toolkit für Windows (Installer <2.35.0.6) ist anfällig für unsicheres DLL-Laden. Der Installer lädt DLLs aus dem Arbeitsverzeichnis ohne Validierung, sodass Angreifer eine schädliche DLL neben dem Installer platzieren und beliebigen Code ausführen können.
In Seagate Toolkit unter Windows besteht eine Schwachstelle durch unsicheres Laden von DLLs im Toolkit-Installationsprogramm (vor Version 2.35.0.6), bei der das Installationsprogramm versucht, DLLs aus dem aktuellen Arbeitsverzeichnis zu laden, ohne deren Herkunft oder Integrität zu validieren. Ein Angreifer, der eine schädliche DLL im selben Verzeichnis wie die ausführbare Installationsdatei platzieren kann (z. B. durch Kontrolle des Arbeits-/Installationsverzeichnisses), kann das Installationsprogramm dazu veranlassen, diese DLL mit den Berechtigungen des Benutzers zu laden und auszuführen, der das Installationsprogramm gestartet hat. Dies führt zu beliebiger Codeausführung. Das Problem beruht auf unsicheren DLL-Ladeverfahren, wie der Verwendung relativer Pfade oder dem Fehlen vollständig qualifizierter Pfade beim Aufruf von Systembibliotheken.
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Der Tester bereitete eine schädliche DLL und ein Skript vor, um sie kontinuierlich in den vom Benutzer kontrollierten Pfad zu kopieren.

Der Tester führte das Installationsprogramm aus und änderte den Installationspfad in einen vom Benutzer kontrollierbaren Speicherort.

Nach Abschluss der Installation erhielt der Tester eine Reverse-Shell zurück zum Angreiferrechner mit SYSTEM-Berechtigungen.
