Skip to content
KitploitKITPLOIT
ToolsExploitsBlog
Log in
Einreichen
ToolsExploitsBlog
Einreichen

Hacking-, PenTest- und Cybersicherheits-Tools für Ihr Sicherheitsarsenal!

Kitploit ist ein Verzeichnis von Hacking-, Cybersicherheits- und Pentesting-Tools. Entdecken Sie die neuesten Projekt-Updates, um Schwachstellen zu finden, Systeme zu analysieren, Tests zu automatisieren und Ihre Sicherheit zu stärken.

FeedsKontaktDatenschutz© 2026 Kitploit

Tool-Verzeichnis

Kategorien

Alle Kategorien anzeigen
Loading categories
CVE-2026-77680-Security-Analysis — Defensive Analyse von CVE-2026-77680, einem DoS-Angriff durch algorithmische Komplexität bei libsoup HTTP Range: CVSS-Aufschlüsselung, Kill-Chain-Zuordnung, Erkennungs- und Behebungsempfehlungen. | Kitploit
Tools/GitHubGitHub/oj01-creates/cve-2026-77680-security-analysis
DefensivwerkzeugeSchwachstellenanalyseBedrohungsanalysePapers & ForschungLernen & BildungIncident Response
GitHuboj01-creates/cve-2026-77680-security-analysis

CVE-2026-77680-Security-Analysis

Defensive Analyse von CVE-2026-77680, einem DoS-Angriff durch algorithmische Komplexität bei libsoup HTTP Range: CVSS-Aufschlüsselung, Kill-Chain-Zuordnung, Erkennungs- und Behebungsempfehlungen.

Beliebteste

Alle anzeigen →

Entdecken Sie die meistgenutzten Tools unserer Community.

Alle Tools erkunden

Durchsuchen Sie unsere Tool-Sammlung

Alle Tools anzeigen →
Repository anzeigen
2vor 16 TagenNoch nicht geprüft
Teilen

OYEKANMI OLUWATUNMISE JOSEPH

RUN/CYB/23/15421

CVE-2026-77680 — Sicherheitsanalyse

Bewertung: Mittlere Schwere · CVSS v3.1: 5.3 · Primäre Auswirkung: Verfügbarkeit (CPU-Erschöpfung / Denial of Service)

Dieses Repository dokumentiert das technische Verhalten, das Risiko, die Behebung und eine Cyber-Kill-Chain-Zuordnung für CVE-2026-77680, einen Fehler algorithmischer Komplexität in der Verarbeitung des HTTP-Range-Headers in libsoup.

Zusammenfassung für die Geschäftsleitung

CVE-2026-77680 ist eine Denial-of-Service-Schwachstelle in der Logik zur Zusammenführung von HTTP-Ranges in libsoup. In betroffenen Versionen kann die Verarbeitung vieler wiederholter, erfüllbarer Byte-Ranges quadratischen Aufwand auslösen. Das Problem besteht auch nach der früheren Korrektur von CVE-2025-32907 fort, da der Code zur Zusammenführung Array-Elemente weiterhin einzeln entfernte; jede Entfernung kann die verbleibenden Elemente im Speicher verschieben.

Ein entfernter, nicht authentifizierter Angreifer kann eine manipulierte HTTP-Anfrage an eine Serveranwendung senden, die den betroffenen SoupServer-Pfad verwendet. Unter den anfälligen Bedingungen kann die Verarbeitung der Anfrage unverhältnismäßig viel CPU-Zeit verbrauchen und andere Anfragen verzögern. Die gemeldete Auswirkung betrifft ausschließlich die Verfügbarkeit; dieses Problem wird nicht als Speicherbeschädigung oder Offenlegung von Informationen beschrieben.

Die Upstream-Korrektur ersetzt das wiederholte Entfernen von Elementen durch eine lineare In-Place-Kompaktierung und lehnt Range-Header ab, die mehr als 200 Ranges anfordern. Betreiber sollten das entsprechende Sicherheitsupdate des Herstellers installieren, anstatt sich allein auf eine Perimeter-Workaround-Lösung zu verlassen.

Details zur Schwachstelle

FeldDetails
CVECVE-2026-77680
KomponenteGNOME libsoup (HTTP-Bibliothek)
SchwächeCWE-407 — Ineffiziente algorithmische Komplexität
SchweregradMittel
CVSS v3.15.3
CVSS-VektorCVSS:3.1/AV:N/AC:L/PR:N/UI:N/S:U/C:N/I:N/A:L
AngriffsvoraussetzungenNetzwerkzugriff auf einen betroffenen Dienst; keine Authentifizierung oder Benutzerinteraktion erforderlich
HauptauswirkungCPU-Erschöpfung und verringerte Dienstverfügbarkeit
Verwandtes ProblemCVE-2025-32907
Upstream-KorrekturGNOME libsoup Merge Request !550

Technische Erläuterung

HTTP-Byte-Range-Anfragen ermöglichen es einem Client, ausgewählte Teile einer Ressource anzufordern. Im anfälligen Codepfad führt libsoup überlappende oder doppelte Ranges zusammen. Das Entfernen eines Elements aus der Mitte eines zusammenhängenden GArray kann das Verschieben der verbleibenden Elemente erfordern. Die Wiederholung dieser Operation bei der Verarbeitung vieler Ranges kann O(n²) Aufwand statt linearem Aufwand erzeugen.

Der gemeldete serverseitige Pfad umfasst handle_partial_get() in libsoup/server/http1/soup-server-message-io-http1.c, mit Range-Parsing/Zusammenführung in soup_message_headers_get_ranges_internal() in libsoup/soup-message-headers.c. Das Problem ist relevant, wenn eine Anwendung den betroffenen Serverpfad verwendet und eine geeignete Antwort mit nicht leerem Body zurückgibt.

Die Anzahl der Ranges kann durch Limits für Anfrage-Header begrenzt werden, jedoch nicht durch eine ausreichend niedrige Obergrenze für die Range-Anzahl. Folglich kann eine einzelne Anfrage übermäßige Verarbeitung verursachen, und wiederholte Anfragen können die Auswirkung auf die Verfügbarkeit verstärken. Die genaue Auswirkung hängt von der eingesetzten Version, den Anfrage-Limits, dem Anwendungsverhalten und der Serverkapazität ab.

CVSS-Interpretation

Der veröffentlichte CVSS-v3.1-Score ist 5.3 (Mittel).

  • AV:N — Netzwerk: die Anfrage kann über ein Netzwerk übermittelt werden.
  • AC:L — Niedrig: im Score sind keine ungewöhnlichen Voraussetzungen abgebildet.
  • PR:N — Keine: eine Authentifizierung ist nicht erforderlich.
  • UI:N — Keine: ein Opfer muss nicht interagieren.
  • S:U — Unverändert: die Auswirkung bleibt innerhalb der Sicherheitsautorität der anfälligen Komponente.
  • C:N / I:N — Keine: es wird keine Auswirkung auf Vertraulichkeit oder Integrität bewertet.
  • A:L — Niedrig: die Auswirkung auf die Verfügbarkeit wird als niedrig bewertet.

Ein mittlerer Basis-Score bedeutet nicht, dass das Problem ignoriert werden kann: Internet-Exposition, gemeinsam genutzte Infrastruktur und wiederholte Anfragen können die Dienstverfügbarkeit betrieblich bedeutsam machen.

Angriffsfläche und Risiko

Gefährdete Assets

  • Verfügbarkeit von Webdiensten, die auf der betroffenen libsoup-Serverfunktionalität aufbauen.
  • Reaktionsfähigkeit der Anwendung und Kapazität der Ereignisschleife.
  • Abhängige Dienste, die darauf angewiesen sind, dass die betroffene Anwendung reaktionsfähig bleibt.
  • Service-Level-Ziele und Benutzerzugriff auf legitime Inhalte.

Voraussetzungen und Prüfung der Exposition

  1. Identifizieren Sie Anwendungen und Hosts, die libsoup enthalten.
  2. Ermitteln Sie die installierte Paketversion und den Sicherheitsstatus des Anbieters; nachgelagerte Anbieter können Fixes per Backport einspielen, ohne die gleiche Upstream-Versionsnummer zu ändern.
  3. Bestätigen Sie, ob die Anwendung den relevanten serverseitigen HTTP-Range-Verarbeitungspfad bereitstellt.
  4. Überprüfen Sie Anfrage-Header-Limits, Ratenbegrenzungen, das Verhalten des Reverse-Proxys und die Überwachung auf CPU-Sättigung oder ungewöhnlich aufwändige Range-Anfragen.

Leiten Sie eine Schwachstelle nicht allein aus dem Vorhandensein von libsoup ab. Bestätigen Sie den konkreten Paket-Build und ob der Fix angewendet wurde.

Cyber-Kill-Chain-Analyse

Die Cyber Kill Chain von Lockheed Martin ist ein eindringlingsorientiertes Modell. Diese Zuordnung passt ihre Phasen an ein Denial-of-Service-Szenario an; nicht jede Phase stellt einen separaten oder notwendigen Schritt für diese Schwachstelle dar.

PhaseMögliche Aktivität in diesem SzenarioVerteidigungsmöglichkeiten
1. Aufklärung (Reconnaissance)Eine erreichbare Anwendung identifizieren und auf ihren HTTP-Stack oder ihr Verhalten schließen.Unnötige Exposition reduzieren; Asset- und Software-Inventare pflegen; unnötige Versionsinformationen nicht preisgeben.
2. Waffenisierung (Weaponization)Eine HTTP-Anfrage mit einer übermäßigen Anzahl wiederholter oder überlappender Range-Werte vorbereiten.Die Bibliothek patchen; Range-Anzahlen validieren und begrenzen; sichere Grenzwerte für die Anfrageverarbeitung anwenden.
3. Zustellung (Delivery)Die präparierte Anfrage an einen exponierten Dienst senden.Netzwerkkontrollen, Schutzmaßnahmen im Reverse-Proxy, Verbindungslimits und Ratenbegrenzungen für Anfragen einsetzen.
4. Ausnutzung (Exploitation)Aufwändige Range-Zusammenführungsarbeit in einem verwundbaren Serverpfad auslösen.Den Anbieter-/Upstream-Fix bereitstellen; übermäßige Ranges vor der aufwändigen Verarbeitung ablehnen.
5. InstallationNormalerweise nicht anwendbar: Dies ist eine Ressourcenerschöpfungsschwachstelle und installiert selbst keine Malware.Auf Folgeaktivitäten achten; gehen Sie nicht davon aus, dass eine Dienststörung eine Kompromittierung des Hosts bedeutet.
6. Command and ControlFür das grundlegende DoS-Verhalten nicht erforderlich. Ein Botnetz oder eine Fernsteuerung könnte zur Koordination wiederholten Datenverkehrs genutzt werden, was jedoch nicht dem Wesen der CVE entspricht.Datenverkehr über verschiedene Quellen korrelieren; gegebenenfalls vorgelagerte DDoS-Schutzmaßnahmen anwenden.
7. Aktionen auf Ziele (Actions on Objectives)Antwortzeiten verschlechtern oder legitimen Benutzern den Zugriff auf den Dienst verweigern.Verfügbarkeit und CPU überwachen; Protokolle aufbewahren; Verfahren zur Vorfallreaktion und Wiederherstellung anwenden.

Wahrscheinliches Sicherheitsergebnis

Tool herunterladen