
Erweiterbares Pentesting-Framework für automotive UDS-Schnittstellen, das reproduzierbare Scans, Diagnose-Fehlercode-Auslesen und Nachbearbeitung über eine modulare Plugin-Architektur ermöglicht.
Gallia ist ein erweiterbares Pentesting-Framework mit Fokus auf die Automobil-Domäne. Der Umfang der Toolchain umfasst die Durchführung von Penetrationstests von einer einzelnen ECU bis hin zu ganzen Fahrzeugen. Derzeit liegt der Hauptfokus auf der UDS-Schnittstelle. Als generische Schnittstelle implementiert die Logging-Funktionalität reproduzierbare Tests und ermöglicht Post-Processing-Aufgaben. Die Dokumentation ist im Ordner docs/ verfügbar.
Beachten Sie, dass dieses Projekt nur für Forschungs- und Entwicklungszwecke gedacht ist! Unsachgemäße Verwendung kann irreversible Schäden am Prüfling verursachen. Wir übernehmen keine Verantwortung für Schäden, die durch die Nutzung dieses Werkzeugs entstehen.
Levent Çelik et al. in Comparing Open-Source UDS Implementations Through Fuzz Testing:
Unter den gefundenen Implementierungen sticht Gallia als die mit Abstand robusteste und zuverlässigste hervor.
Siehe die Einrichtungsanweisungen.
Erstellen Sie zunächst eine Konfigurationsvorlage mit --template, speichern Sie sie in einer Datei namens gallia.toml und passen Sie sie an Ihre Bedürfnisse an.
gallia liest diese Datei, um die Standardwerte der Befehlszeilenflags festzulegen.
Alle Optionen entsprechen einem Befehlszeilenflag; die einzige erforderliche Option für Scans ist gallia.scanner.target, zum Beispiel isotp://can0?src_addr=0x123&dst_addr=0x312&tx_padding=0xaa&rx_padding=0xaa.
$ gallia --template > gallia.toml
Sie sind bereit für Ihren ersten Scan, zum Beispiel das Auslesen der Diagnose-Fehlercodes:
$ gallia primitive uds dtc read
Das Ziel kann auch mit der Option --target in der Befehlszeile angegeben werden.
Zum Format des Arguments --target siehe die Transports-Dokumentation.
Diese Arbeit wurde teilweise vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Projekts SecForCARs (Förderkennzeichen 16KIS0790) finanziert. Diese Arbeit wurde teilweise vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen des Projekts ATLAS-L4 (Förderkennzeichen 19A21048D) finanziert. Ein kurzer Präsentations- und Demovideo ist auf dieser Seite verfügbar.