
Vectored Overloading ist eine lokale PE-Injection-Technik, die erstmals in der Malware KidKadi beobachtet wurde.
Sie funktioniert, indem sie das Laden einer legitimen DLL mithilfe von Hardware-Breakpoints (HWBP) und Vectored Exception Handling (VEH) manipuliert, um das DLL-Section-Objekt im laufenden Betrieb zu verändern.
Im Wesentlichen führt die Technik Folgendes aus:
SEC_IMAGE-Mapping aus einer legitimen DLL (z. B. wmp.dll)0 und erzwingt das DLL-Flag im Feld FileHeader->CharacteristicsNtOpenSection und lädt eine beliebige legitime DLLNtOpenSection aufruft, emuliert der VEH den Syscall, indem er ihn überspringt und die OUT-Parameter ersetzt, sodass das Section-Objekt nun das der Payload ist. Der VEH setzt außerdem einen neuen HWBP auf NtMapViewOfSectionNtMapViewOfSection ausOUT-Parameter des Syscalls und überspringt dessen Ausführung, wodurch ein Mapping der View der schädlichen PE emuliert wirdFür eine detailliertere Analyse verweisen wir auf unseren Blogbeitrag: