
Nutzen Sie Metasploit von einer Kali-Linux-Maschine, um eine bekannte Samba-Schwachstelle (CVE-2007-2447) auszunutzen. Dies geschieht, um in eine Metasploitable-2-Maschine mit einer Reverse-Shell einzudringen und auf das Root-Verzeichnis zuzugreifen. Sobald auf dieses Verzeichnis zugegriffen wurde, sollte es das /etc/shadow-Verzeichnis offenlegen, was einen Nachweis der Kompromittierung darstellt.
Mein Ziel war es, Metasploit von einer Kali-Linux-Maschine zu nutzen, um eine bekannte Samba-Sicherheitslücke (CVE-2007-2447) auszunutzen. Dies geschieht, um mit einer Reverse Shell in eine Metasploitable-2-Maschine einzudringen und auf das Root-Verzeichnis zuzugreifen. Sobald auf dieses Verzeichnis zugegriffen wurde, sollte der Ordner /etc/shadow sichtbar sein, was einen Kompromittierungsnachweis darstellt.
Nmap-Scan & Ziel-Enumeration
Zunächst ermittle ich die IP-Adressen der einzelnen Host-Maschinen.
Metasploitable 2: 192.168.1.3

Kali: 192.168.1.4

Als nächstes pinge ich die Metasploitable-2-Maschine von der Kali-Linux-Maschine aus, um sicherzustellen, dass eine Verbindung zwischen beiden besteht.

Ich führe dann einen Nmap-Scan von der Kali-Maschine aus mit dem Flag -sV durch, um festzustellen, welche Ports auf der Maschine offen sind (in diesem Fall Port 445). Dies zeigt, dass das Server Message Block (SMB) eine Samba-Version 3.X - 4.X hat, die zufällig anfällig ist.

Metasploit-Exploit-Ausführung Nun starte ich Metasploit auf der Kali-Linux-Maschine mit dem Befehl „msfconsole“.

Als nächstes verwende ich „use exploit/multi/samba/usermap_script“, um CVE-2007-2447 auszunutzen und beliebige Befehle auszuführen. Dann setze ich RHOSTS auf die Ziel-IP-Adresse von Metasploitable 2 und LHOST auf die IP-Adresse der Kali-Angreifermaschine. Anschließend starte ich den Befehl „payload/cmd/unix/reverse_netcat“, um die Shell zurück zur Host-Maschine zu senden, und dann „exploit“, um den Exploit zu starten.

Reverse-Shell-Zugriff Nachdem die Shell-Sitzung gestartet wurde, kann ich die Befehlszeile testen, um zu bestätigen, dass ich mit der Ziel-Metasploitable-2-Maschine verbunden bin. Der Befehl „whoami“ zeigt, dass ich als Root-Benutzer ausgeführt werde, „uname -a“ zeigt die Kernelversion, was dem Angreifer helfen kann, weitere Schwachstellen zu identifizieren, und „id“ bestätigt die dem Root-Benutzer zugewiesenen Berechtigungen.

Kompromittierungsnachweis (/etc/shadow) Abschließend müssen wir überprüfen, ob wir auf den Ordner /etc/shadow zugreifen können, was eine vollständige Kompromittierung beweist – was in diesem Fall der Fall ist. Wir können nun alle Hash-Passwörter für die Benutzer auf der Maschine sehen.

Mitigationsstrategien
Um diese Schwachstellen zu entschärfen, ist es wichtig, regelmäßige Updates durchzuführen, um zu verhindern, dass veraltete Versionen schwerwiegende Sicherheitslücken in wichtigen Systemen verursachen. Ständige Patches der Software sind wichtig, um unnötige Risiken zu vermeiden, die andernfalls gemindert worden wären. Zweitens kann die Einschränkung des SMB-Zugriffs durch Firewalls dazu beitragen, dass Angreifer keinen Zugriff auf diese Schwachstelle haben, und den Datenverkehr überwachen, der in das Netzwerk ein- und ausgeht, um unbefugten Zugriff insgesamt zu unterbinden. Die Implementierung des Prinzips der geringsten Privilegien (PoLP) und der rollenbasierten Zugriffskontrolle kann sicherstellen, dass nur ausgewählte Benutzer Root-Zugriff haben und den Ordner /etc/shadow einsehen können. Schließlich kann die Netzwerksegmentierung helfen, die verschiedenen Netzwerkschichten zu trennen, sodass ein Angreifer, der eindringen kann, sich nicht ohne Weiteres lateral durch das Netzwerk bewegen kann, ohne von Sicherheitsanalysten bemerkt zu werden.
Professionalität, Klarheit & Reflexion
Dieses Projekt hat mir verdeutlicht, wie wichtig es ist, Live-Systeme gepatcht und auf dem neuesten Stand zu halten. Legacy-Systeme sind ebenfalls extrem gefährdet, da sie manchmal abgelaufene Updates haben, die eine ordnungsgemäße Sicherung erschweren. In diesem Fall zeigt die Nutzung der Samba-„usermap_script“-Schwachstelle, wie einfach es sein kann, falsch konfigurierte und ungepatchte Dienste auszunutzen, um in das Root-Verzeichnis einzudringen und eine vollständige Systemkompromittierung zu erreichen. Da SMB häufig für Dateifreigaben verwendet wird, kann dies für die Cybersicherheit eines Unternehmens verheerend sein.