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heartbleed-lab — Lehrlabor zur Untersuchung von CVE-2014-0160 (Heartbleed) und Framing-Inkonsistenzen in der TLS-Heartbeat-Verarbeitung. | Kitploit
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heartbleed-lab

Lehrlabor zur Untersuchung von CVE-2014-0160 (Heartbleed) und Framing-Inkonsistenzen in der TLS-Heartbeat-Verarbeitung.

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vor 2 MonatenNoch nicht geprüft

Heartbleed-Labor

Bildungslabor zum Studium der Heartbleed-Sicherheitslücke
(CVE-2014-0160) unter Verwendung einer echten anfälligen OpenSSL-Umgebung in Docker.

Dieses Projekt reproduziert einen anfälligen TLS-Server mit OpenSSL 1.0.1f und implementiert einen benutzerdefinierten, rohen TLS-Heartbeat-Client, um zu demonstrieren, wie fehlerhafte Heartbeat-Pakete eine Speicheroffenlegung auslösen können.

Das Labor wurde zu Bildungs- und Forschungszwecken erstellt, insbesondere zum Studium von:

  • TLS-Rahmenbildung (Framing)
  • Heartbeat-Erweiterungsanalyse
  • Sicherheitslücken bei Speicheroffenlegung
  • Parser-Vertrauensfehler
  • Rahmenbildungsinkonsistenzen zwischen Protokollen
  • Konzeptionelle Ähnlichkeiten zwischen Heartbleed und HTTP-Desynchronisationssicherheitslücken

Aktuelle Projektstruktur

root@kitploit:~
heartbleed-lab/
├── client/
│   ├── attacker.py
│   └── Dockerfile
│
├── vulnerable/
│   ├── Dockerfile
│   └── server/
│
├── fixed/
│   ├── Dockerfile
│   └── server/
│
├── docs/
│   └── diagrams/
│
├── notes/
│
├── docker-compose.yml
├── .gitignore
└── README.md

Architektur

root@kitploit:~
heartbleed-client
        ↓
 Docker internal network
        ↓
vulnerable-heartbleed

Wobei:

  • heartbleed-client sendet rohe TLS-Datensätze
  • vulnerable-heartbleed führt OpenSSL 1.0.1f aus
  • Die Kommunikation findet innerhalb eines isolierten Docker-Netzwerks statt

Anfällige Umgebung

Der anfällige Server verwendet:

  • Ubuntu 14.04
  • OpenSSL 1.0.1f (anfällige Version von 2014)
  • openssl s_server

Die Umgebung ist absichtlich so konfiguriert, dass sie das ursprüngliche Heartbleed-Verhalten reproduziert.


Implementierte Funktionen

Anfälliger TLS-Server

  • Echter OpenSSL 1.0.1f-Build
  • TLS-Handshake-Unterstützung
  • Heartbeat-Erweiterung aktiviert
  • Docker-isolierte Umgebung

Roher TLS-Heartbeat-Client

Die Client-Implementierung:

  • erstellt rohe TCP-Sockets
  • sendet handgefertigte TLS-Datensätze
  • führt ein manuelles TLS-ClientHello durch
  • sendet fehlerhafte Heartbeat-Anfragen
  • empfängt durchgesickerte Speicherantworten

Heartbleed-Demonstration

Die aktuelle Implementierung reproduziert das ursprüngliche Heartbleed-Verhalten, indem sie ein fehlerhaftes Heartbeat-Paket sendet, bei dem:

root@kitploit:~
payload_length > real payload size

Beispiel:

root@kitploit:~
Declared payload length: 0x4000
Real payload: 1 byte ("A")

Der anfällige Server vertraut fälschlicherweise der deklarierten Länge und antwortet mit Speicherinhalten, die über die tatsächlichen Nutzlastgrenzen hinausgehen.


Ausführen des Labors

Container erstellen und starten

root@kitploit:~
sudo COMPOSE_HTTP_TIMEOUT=300 docker-compose up --build

Auf den Client-Container zugreifen

root@kitploit:~
sudo docker exec -it heartbleed-client bash

Heartbleed-Proof-of-Concept ausführen

root@kitploit:~
python attacker.py

Beispiel einer erfolgreichen Ausgabe

root@kitploit:~
[+] Sending malformed heartbeat
[+] Got TLS record: type=24 version=(3, 2) length=16384
[!!!] Heartbeat response received

Dies zeigt, dass der anfällige Server Speicherinhalte jenseits der legitimen Heartbeat-Nutzlast zurückgegeben hat.


Forschungsziele

Dieses Projekt untersucht die Beziehung zwischen:

  • TLS-Rahmenbildungsinkonsistenzen
  • Parser-Vertrauensfehler
  • Grenzverwirrung
  • fehlerhafte Längenfelder
  • Konzepte der Protokolldesynchronisation

Eines der Hauptforschungsinteressen dieses Labors ist der Vergleich:

root@kitploit:~
HTTP Request Smuggling
vs
TLS Heartbeat Parsing Failures

aus der Perspektive von:

  • Rahmenbildungsinkonsistenzen
  • Parser-Verhalten
  • Metadaten-Vertrauensannahmen

Zukünftige Arbeiten

Geplante nächste Schritte umfassen:

  • verbesserte Leckvisualisierung
  • Hilfsprogramme zum Parsen von Speicherlecks
  • Vergleich mit gepatchten OpenSSL-Versionen
  • Experimente mit vermittelnden TLS-Proxys
  • automatisiertes Heartbeat-Mutationstesten

Referenzen

  • CVE-2014-0160
  • RFC 6520 (TLS Heartbeat Extension)

Haftungsausschluss

Dieses Repository dient ausschließlich:

  • Bildung
  • akademische Forschung
  • defensive Sicherheitsstudien
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