
Technische Dokumentation und Proof-of-Concept für CVE-2025-55462, eine CORS-Fehlkonfiguration in Eramba v3.26.0, die Cross-Origin-Authentifizierungsanfragen auf dem /system-api/login-Endpunkt ermöglicht.
In Eramba Community- und Enterprise-Editionen v3.26.0 wurde eine Fehlkonfiguration von Cross-Origin Resource Sharing (CORS) festgestellt. Die Anwendung spiegelt vom Angreifer kontrollierte Origin-Header im Antwort-Header Access-Control-Allow-Origin des Endpunkts /system-api/login, während gleichzeitig Access-Control-Allow-Credentials: true gesetzt wird.
Diese Konfiguration ermöglicht es, originübergreifende Authentifizierungsanfragen abzusetzen und die entsprechenden Antworten von einem entfernten Ursprung lesen zu lassen, sofern gültige Anmeldedaten angegeben werden. Sitzungsbasierte Standardangriffe, die vorhandene Authentifizierungs-Cookies ausnutzen, werden durch die SameSite-Schutzmechanismen der Browser eingeschränkt.
Das Hauptrisiko beschränkt sich auf Angreifer, die über den Browser eines Benutzers pivotieren, um sich gegen intern erreichbare Eramba-Instanzen zu authentifizieren.
/system-api/loginEin Angreifer hostet eine schädliche Webseite, die eine originübergreifende Authentifizierungsanfrage an den Endpunkt /system-api/login mit credentials: include sendet. Aufgrund fehlerhafter CORS-Validierung erlaubt der Browser, dass die Antwort vom angreiferkontrollierten Ursprung gelesen wird, sofern gültige Anmeldedaten angegeben werden.
Sitzungsbasierte Angriffe, die vorhandene Cookies verwenden, werden durch die SameSite-Schutzmechanismen der Browser abgeschwächt.
Der Hersteller bestätigte, dass das Problem durch eine verstärkte CORS-Konfiguration und Origin-Validierung behoben wurde.
Entdeckt und verantwortungsvoll offengelegt von:
Sibi K
Sicherheitsforscher