
Ausnutzung von WordPress-Sicherheitslücken (CVE-2025-34077), Authentifizierungsumgehung durch Cookie-Injektion und Privilegieneskalation zu Root. Teil meiner Spezialisierung auf Cybersicherheit.
Ausnutzung von WordPress-Sicherheitslücken (CVE-2025-34077), Authentifizierungsumgehung per Cookie-Injection und Privilege-Escalation auf Root. Teil meiner Spezialisierung im Bereich Cybersicherheit.

In dieser ersten Sitzung meiner Cybersicherheits-Reise habe ich mich von den Mythen gelöst. Ich habe gelernt, dass man kein Mathe-Genie oder Expertenprogrammierer sein muss, um Sicherheitslücken zu erkennen; man braucht Kreativität, Logik und eine solide Methodik.
Ich behandelte den „BigWear“-Server wie ein Bürogebäude, in dem ich zum Tresor gelangen musste. Hier ist der logische Prozess, dem ich gefolgt bin:
Ich begann damit, Einstiegspunkte zu identifizieren.
Aktion: Ich verwendete Nmap, um das „Gebäude“ (den Server) zu scannen.
Erkenntnis: Ich fand Port 80 offen, auf dem eine Website läuft, die von WordPress betrieben wird.


Ich navigierte zur Labor-IP 172.17.0.2, um die Seite zu inspizieren.

WPScan als Inspektor, um installierte Plugins aufzulisten.
Erkenntnis: Ich fand ein Plugin namens Pie Register (v3.7.1.4).

Recherche: Ich suchte bei Google und fand einen öffentlichen Sicherheitsfehler: CVE-2025-34077. Eine CVE ist wie eine „fehlerhafte Fabrikteil-ID“ für Software.

Sobald der Fehler identifiziert war, musste ich keine Passwörter mehr raten.


Ergebnis: Das System wurde verwirrt und übergab mir die Sitzungs-Cookies des Administrators.

Ich nutzte CVE-2025-34077 im Pie Register-Plugin aus, um die Authentifizierung auf der Ziel-WordPress-Website zu umgehen. Durch die Ausführung dieses Skripts konnte ich die Admin-Sitzungs-Cookies übernehmen, was mir ermöglichte, mich ohne Passwort als Administrator anzumelden. Anschließend automatisierte ich den Prozess mit Metasploit, um die Schwachstelle zu bestätigen und die volle Kontrolle über die Webanwendung zu erlangen.




Nun wollte ich mich von der „Rezeption“ in den „Maschinenraum“ (den Server) begeben.


revshells.com, um einen bösartigen PHP-Code zu generieren, fügte ihn in index.php ein und richtete mit Netcat einen Listener auf Port 4444 ein.



Im Inneren des Servers suchte ich nach dem ultimativen Preis: Root-Zugriff.
Erkenntnis: In /opt/bigwear/backend/settings.py fand ich einen kritischen menschlichen Fehler: Klartext-Zugangsdaten (pepe:BigWear2024!@#).




su root. Aufgrund von Passwort-Wiederverwendung funktionierte es!
Dieses Labor bewies, dass eine einzige Unachtsamkeit – ein veraltetes Plugin oder ein wiederverwendetes Passwort – ausreicht, um Tausende von Menschen zu gefährden. Cybersicherheit ist eine Methodik, und das Verständnis dieses logischen Prozesses ermöglicht es mir, der Schild zu sein, den Organisationen dringend brauchen.
Haftungsausschluss: Dieses Labor wurde in einer kontrollierten Umgebung zu Bildungszwecken im Rahmen eines Cybersicherheitskurses durchgeführt.