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CVE-2026-12948 — Proof of Concept für gespeichertes XSS in der Weboberfläche des Digi PortServer TS 4 H MEI, das die Ausführung persistenter Payloads demonstriert und Hinweise zur Behebung bietet. | Kitploit
Tools/GitHubGitHub/nvicloud/cve-2026-12948
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GitHubnvicloud/cve-2026-12948

CVE-2026-12948

Proof of Concept für gespeichertes XSS in der Weboberfläche des Digi PortServer TS 4 H MEI, das die Ausführung persistenter Payloads demonstriert und Hinweise zur Behebung bietet.

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vor 1 MonatNoch nicht geprüft

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CVE-2026-12948

Zusammenfassung der Schwachstelle

In der Weboberfläche zur Verwaltung des Digi PortServer TS 4 H MEI wurde eine gespeicherte Cross-Site-Scripting-Schwachstelle (XSS) identifiziert. Eine speziell präparierte, authentifizierte Anfrage ermöglicht es, ein Skript-Payload dauerhaft im Konfigurationsspeicher des Geräts zu hinterlegen. Das Payload bleibt über Abmelde-/Anmeldezyklen und Geräteneustarts hinweg bestehen und wird im Browser jedes Benutzers ausgeführt, der anschließend die betroffenen Konfigurationsseiten aufruft.

  • CVE-ID: CVE-2026-12948
  • CWE: CWE-79 (Unzureichende Neutralisierung von Eingaben bei der Generierung von Webseiten)
  • Schwachstellenklasse: Gespeichertes / Persistentes Cross-Site Scripting
  • Erforderlicher Zugriff: Authentifizierter Administrator

Betroffene Hardware & Firmware

ProduktGetestete Firmware
Digi PortServer TS 4 H MEI82000747_V1 (02/06/2012)
Digi PortServer TS 4 H MEI82000747_AB (04/09/2025)

Verwundbare Parameter

Mehrere nicht bereinigte Eingabefelder in den Konfigurationsformularen des Geräts speichern und spiegeln später nicht maskierten Skript-Inhalt wider, darunter:

  • btRefresh — Formular zur Verbindungsverwaltung (/Forms/connections_mgmt_1)
    • Payload wird nach einem Neustart gelöscht.
  • txtDevice, txtContact, txtLocation — Systemkonfigurationsformular (/Forms/system_config_1)
    • Payload bleibt über Neustarts hinweg erhalten.

Proof of Concept (bereinigt)

Die Payloads wurden als authentifizierte POST-Anfragen an die betroffenen Formulare übermittelt, z. B.:

root@kitploit:~
POST /Forms/system_config_1 HTTP/1.1
Host: [device-ip]
Authorization: Basic [BASE64_CREDENTIAL]
Content-Type: application/x-www-form-urlencoded
... Inhalt gekürzt ...

txtDevice=[Vulnerable_Parameter]&txtContact=[Vulnerable_Parameter]&txtLocation=[Vulnerable_Parameter]&selOptimization=1&Submit=Apply

Verifiziertes Verhalten:

  • Das Payload wird unmittelbar nach der Übermittlung durch den Administrator ausgeführt.
  • Das Payload bleibt im Konfigurationsspeicher erhalten und wird bei jedem weiteren Laden der Seite erneut ausgelöst.
  • Das Payload übersteht einen vollständigen Geräteneustart, was die Persistenz auf der Speicherebene bestätigt und nicht in einer transienten Sitzung/im Cache.
root@kitploit:~
POST /Forms/connections_mgmt_1 HTTP/1.1
Host: [device-ip]
Content-Length: 17
Authorization: Basic [BASE64_CREDENTIAL]
... Inhalt gekürzt ...

btRefresh=[Vulnerable_Parameter]

Verifiziertes Verhalten:

  • Das Payload wird unmittelbar nach der Übermittlung durch den Administrator ausgeführt.
  • Das Payload bleibt im Konfigurationsspeicher erhalten und wird bei jedem weiteren Laden der Seite erneut ausgelöst.
  • Das Payload wird nach einem vollständigen Geräteneustart gelöscht.

Behebung

  1. Strikte Eingabevalidierung beim Empfang — jede Eingabe ablehnen (anstatt zu versuchen, sie zu bereinigen), die nicht dem erwarteten Format für das jeweilige Feld entspricht (z. B. rein alphabetische Namensfelder, streng per Regex validierte E-Mail-Felder).
  2. HTML-Ausgabekodierung beim Rendern — alle benutzergenerierten Daten, die in HTML-Antworten geschrieben werden, kodieren, indem Metazeichen (<, >, ", ', &) vor dem Rendern der Seite in ihre HTML-Entitäts-Äquivalente umgewandelt werden.

Referenzen

  • Herstellerhinweis: Digi Security Advisory — Stored Cross-Site Scripting (XSS)
  • CISA ICS Advisory: ICSA-26-188-07
  • NVD: CVE-2026-12948

Offenlegungszeitplan

  • Meldung an Digi im Rahmen der koordinierten Offenlegung mit MITRE/CISA-Koordination
  • CVE-2026-12948 zugewiesen
  • Öffentlicher Hinweis von Digi International und CISA veröffentlicht
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