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CVE-2025-65899 — DifuseHQ Kalmia CMS Version 0.2.0 ist anfällig für Benutzeraufzählung durch unterscheidbare Fehlerantworten im Authentifizierungsendpunkt /kal-api/auth/jwt/create. | Kitploit
Tools/GitHubGitHub/noxurge/cve-2025-65899
AufklärungSchwachstellenanalyseInformationsbeschaffungWebsicherheitPenetrationstestsAuthentifizierung
GitHubnoxurge/cve-2025-65899

CVE-2025-65899

DifuseHQ Kalmia CMS Version 0.2.0 ist anfällig für Benutzeraufzählung durch unterscheidbare Fehlerantworten im Authentifizierungsendpunkt /kal-api/auth/jwt/create.

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11vor 8 MonatenNoch nicht geprüft

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CVE-2025-65899: Kalmia CMS v0.2.0 - ist anfällig für beobachtbare Antwortabweichung

Schwachstellenübersicht

CVE-ID: CVE-2025-65899
Produkt: DifuseHQ Kalmia CMS
Betroffene Version: 0.2.0
Schwachstellentyp: Beobachtbare Antwortabweichung
Erforderliche Berechtigungen: Keine

Auswirkungen

Ermöglicht es nicht authentifizierten Angreifern, gültige Benutzernamen zu enumerieren, was gezielte Passwort-Spraying-, Credential-Stuffing- und Kontenentdeckungsangriffe ermöglicht.

Behobene Version

Wartet auf Genehmigung durch den Betreuer - https://github.com/DifuseHQ/Kalmia/pull/34

Beschreibung

Kalmia CMS Version 0.2.0 enthält eine Benutzeraufzählungsschwachstelle im Authentifizierungsmechanismus. Die Anwendung gibt unterschiedliche Fehlermeldungen für ungültige Benutzer (user_not_found) und gültige Benutzer mit falschen Passwörtern (invalid_password) zurück. Diese beobachtbare Antwortabweichung ermöglicht es nicht authentifizierten Angreifern, gültige Benutzernamen auf dem System zu enumerieren, was für nachfolgende gezielte Angriffe wie Password-Spraying oder Social Engineering genutzt werden kann.

Technische Details

Betroffene Komponenten

  • Authentifizierungsendpunkt: /kal-api/auth/jwt/create
  • HTTP-Methode: POST
  • Authentifizierungslogik: JWT-Token-Erstellungsprozess

Grundursache der Schwachstelle

Das Authentifizierungssystem implementiert keine konsistenten Fehlerantworten und gibt Informationen über die Existenz von Benutzerkonten durch unterschiedliche Fehlermeldungen preis:

  • Ungültiger Benutzername: Gibt {"message": "user_not_found"} zurück
  • Gültiger Benutzername + Ungültiges Passwort: Gibt {"message": "invalid_password"} zurück

Dieser Unterschied in den Antworten ermöglicht es Angreifern, zwischen nicht existierenden und gültigen Benutzerkonten zu unterscheiden.

Ausnutzungsprozess

Schritt 1: Testen mit ungültigem Benutzer

Antwort bei ungültigem Benutzer Der Angreifer versucht, sich mit einem nicht existierenden Benutzernamen zu authentifizieren und beobachtet, dass die Serverantwort User not found zurückgibt.

Schritt 2: Burp-Suite-Analyse – Benutzer nicht gefunden

Burp Suite Benutzer nicht gefunden Mithilfe von Burp Suite, um die Authentifizierungsanfrage abzufangen und zu analysieren, bestätigt der Angreifer, dass der Server für ungültige Benutzernamen user_not_found zurückgibt, was darauf hinweist, dass der Benutzer im System nicht existiert.

Schritt 3: Burp-Suite-Analyse – Ungültiges Passwort

Burp Suite Ungültiges Passwort Beim Testen mit einem gültigen Benutzernamen, aber falschem Passwort, erfasst Burp Suite die Serverantwort mit invalid_password, was bestätigt, dass der Benutzername im System existiert.

Schritt 4: Backend-Logikanalyse

Backend-Codelogik Die Analyse der Backend-Authentifizierungslogik offenbart die fehlerhafte Implementierung, die unterschiedliche Fehlermeldungen zurückgibt:

  • Das System prüft zuerst, ob der Benutzer existiert
  • Wenn der Benutzer nicht existiert: gibt user_not_found zurück
  • Wenn der Benutzer existiert, aber das Passwort falsch ist: gibt invalid_password zurück

Dieser sequentielle Validierungsprozess erzeugt die beobachtbare Abweichung, die die Benutzeraufzählung ermöglicht.

Proof of Concept (PoC)

Verwendung des bereitgestellten Exploit-Skripts

Das Skript cve-2025-65899.py automatisiert den Benutzeraufzählungsprozess:

root@kitploit:~
python cve-2025-65899.py <TARGET_URL> [OPTIONS]

Skriptparameter:

  • url: Basis-URL des Ziel-Kalmia-CMS (erforderlich)
  • -u, --user: Einzelner zu testender Benutzername
  • -p, --password: Für den Test zu verwendendes Passwort (erforderlich)
  • -w, --wordlist: Wortlistendatei für die Massenbenutzeraufzählung

Beispielverwendung:

Einzelbenutzertest:
root@kitploit:~
# Test if specific user exists
python cve-2025-65899.py http://target.com:2727 -u admin -p wrongpass

# Results:
# [+] Valid user: admin (if user exists)
# OR
# (no output if user doesn't exist)
Massenbenutzeraufzählung:
root@kitploit:~
# Enumerate users from wordlist
python cve-2025-65899.py http://target.com:2727 -w users.txt -p wrongpass

# Create a simple wordlist
echo -e "admin\nuser\nadministrator\ntest\nguest" > users.txt

Skriptablauf:

  1. Einzelbenutzermodus: Testet einen Benutzernamen und ermittelt, ob er existiert
  2. Aufzählungsmodus: Durchläuft eine Wortliste von potenziellen Benutzernamen
  3. Antwortanalyse: Analysiert Serverantworten, um Benutzer zu kategorisieren:
    • Nicht existent: Keine Ausgabe (user_not_found-Antwort)
    • Gültig: Wird als "Valid user found" angezeigt
    • Gültige Anmeldedaten: Wenn auch das Passwort korrekt ist

Referenzen

  • CVE-Details: CVE-2025-65899
  • CWE-204: Observable Response Discrepancy

Haftungsausschluss: Diese Informationen werden ausschließlich zu Bildungs- und Verteidigungszwecken bereitgestellt. Benutzer sind dafür verantwortlich, sicherzustellen, dass sie vor dem Testen von Systemen über die entsprechende Autorisierung verfügen.

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