
Proof-of-Concept-Exploit für CVE-2022-0847 (Dirty Pipe) für Linux-Kernel bis Version 5.16.10. Ermöglicht lokale Privilegienausweitung über eine Pipe-Handler-Sicherheitslücke, die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit beeinträchtigt.
Eine Sicherheitslücke wurde im Linux-Kernel bis Version 5.10.101/5.15.24/5.16.10 (Betriebssystem) gefunden und als kritisch eingestuft. Dieses Problem betrifft eine unbekannte Verarbeitung der Komponente Pipe Handler. Betroffen sind Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit.
Die Schwachstelle wurde am 03.08.2022 vorgestellt. Der Sicherheitshinweis wird unter dirtypipe.cm4all.com geteilt. Die Identifikation dieser Sicherheitslücke ist CVE-2022-0847. Die Ausnutzung ist bekanntermaßen einfach. Der Angriff kann remote initiiert werden. Für die Ausnutzung ist eine einfache Authentifizierung erforderlich. Technische Details sind unbekannt, aber ein öffentlicher Exploit ist verfügbar.
Ein Upgrade auf Version 5.10.102, 5.15.25 oder 5.16.11 beseitigt diese Sicherheitslücke. Das Anwenden eines Patches kann dieses Problem beseitigen. Der Bugfix steht unter lore.kernel.org zum Download bereit. Als beste Abhilfemaßnahme wird ein Upgrade auf die neueste Version empfohlen.