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CVE-2022-0847-Docker — Docker-Exploit | Kitploit
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CVE-2022-0847-Docker

Docker-Exploit

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12vor 1 JahrNoch nicht geprüft

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Dirty Pipe (CVE-2022-0847): Eine praxisnahe Exploit-Demonstration in Docker

CVE-2022-0847 Docker C Language

Dieses Repository stellt eine eigenständige, interaktive Docker-Umgebung bereit, um die „Dirty Pipe“-Privilegieneskalations-Schwachstelle sicher zu demonstrieren und zu analysieren. Es ist als pädagogisches Werkzeug für Sicherheitsexperten konzipiert, um die Mechanik eines kritischen Exploits auf Kernel-Ebene in einer kontrollierten Umgebung zu verstehen.


1. Die Schwachstelle erklärt: Was ist Dirty Pipe?

Dirty Pipe war eine kritische Schwachstelle, die im Linux-Kernel entdeckt wurde (betroffen sind Versionen ab 5.8). Sie erlaubte einem lokalen, nicht privilegierten Benutzer, Daten in beliebigen schreibgeschützten Dateien zu überschreiben.

Die Auswirkungen sind schwerwiegend: Durch das Überschreiben einer sensiblen Datei wie /etc/passwd oder einer SUID-Binärdatei konnte ein Angreifer seine Privilegien problemlos auf root ausweiten und die vollständige Kontrolle über das System erlangen. Diese Schwachstelle war besonders gefährlich, da sie die standardmäßigen Dateiberechtigungsprüfungen umging – eine grundlegende Sicherheitskontrolle in Linux.

2. Projektarchitektur: Docker als sichere Laborumgebung

Dieses Projekt nutzt Docker, um eine sichere, isolierte und absichtlich verwundbare Umgebung zu schaffen. So kann jeder den Exploit studieren, ohne sein Host-System zu gefährden.

Die wichtigsten Komponenten sind:

  • Dockerfile: Definiert die Blaupause für unseren verwundbaren Container. Er verwendet ein älteres Basis-Image (debian:bullseye-20210927-slim), von dem bekannt ist, dass es einen für Dirty Pipe anfälligen Kernel enthält, und automatisiert den Einrichtungsprozess.
  • exploit.c: Der C-Code, der die Exploit-Logik implementiert, basierend auf dem ursprünglichen Proof-of-Concept von Max Kellermann.
  • Makefile: Ein einfaches Makefile, um den C-Code innerhalb des Containers zu einer ausführbaren Binärdatei zu kompilieren.

3. Praxis-Demonstration: Vom Benutzer zum Root

Diese Anleitung führt Sie durch den Aufbau der Umgebung und die Ausführung des Exploits.

Voraussetzungen: Sie müssen Docker auf Ihrem System installiert und aktiv haben.

Schritt 1: Repository klonen

Öffnen Sie Ihr Terminal und klonen Sie dieses Projekt.

root@kitploit:~
git clone https://github.com/mrchucu1/CVE-2022-0847-Docker.git
cd CVE-2022-0847-Docker

Schritt 2: Das verwundbare Docker-Image erstellen

Verwenden Sie den Befehl docker build, um das Container-Image zu erstellen. Das Dockerfile übernimmt alle Abhängigkeiten und kompiliert den Exploit-Code.

root@kitploit:~
docker build -t dirty-pipe-demo .

Schritt 3: Container ausführen und Exploit ausführen

Führen Sie nun den Container interaktiv aus. Das Flag --rm stellt sicher, dass der Container beim Beenden gelöscht wird, und -it gibt Ihnen eine interaktive Shell.

root@kitploit:~
docker run --rm -it dirty-pipe-demo

Sie werden in eine Shell innerhalb des Containers als nicht privilegierter Benutzer (hacker@...:/$) versetzt.

Führen Sie nun den vorkompilierten Exploit aus:

root@kitploit:~
# You are currently an unprivileged user.
# Your prompt looks like this: hacker@<container_id>:/$
#
# Now run the exploit...
./exploit

Erfolg! Der Exploit überschreibt eine SUID-Binärdatei, um Ihnen eine Root-Shell zu gewähren. Ihre Terminal-Eingabeaufforderung wechselt von $ zu #, was anzeigt, dass Sie jetzt Root-Rechte haben.

root@kitploit:~
# The exploit has succeeded.
# Your prompt is now a root shell: # whoami
root
#

4. Zentrale Sicherheitserkenntnisse & Lernerfahrungen

Dieses Projekt ist mehr als nur das Ausführen eines Skripts; es ist eine praktische Demonstration kritischer Sicherheitsprinzipien, die für meine Arbeit als Cloud-Sicherheitsingenieur relevant sind:

  • Kernel-Exploits umgehen die Sicherheit auf Anwendungsebene: Dies zeigt, dass selbst bei perfekten Dateiberechtigungen eine Kernel-Schwachstelle das gesamte Sicherheitsmodell eines Betriebssystems untergraben kann – ein Beweis dafür, dass Defense-in-Depth unerlässlich ist.
  • Container-Sicherheit ist Host-Sicherheit: Es liefert den greifbaren Beweis, dass Container den Kernel des Hosts teilen. Ein Kernel-Exploit, der innerhalb eines Containers ausgeführt wird, kann zu einem vollständigen Breakout und zur Kompromittierung des Host-Systems führen. Dies unterstreicht die Bedeutung von seccomp-Profilen, gVisor oder containeroptimierten Betriebssystemen in der Produktion.
  • Die Kritikalität des Patch-Managements: Dies ist ein lebendiges Beispiel dafür, warum rechtzeitige Kernel-Updates eine nicht verhandelbare Sicherheitspraxis in jeder Produktionsumgebung sind, insbesondere auf Container-Hosts.
  • Die Angriffsfläche verstehen: Durch den Aufbau der Exploit-Umgebung habe ich ein tieferes Verständnis dafür gewonnen, wie Angreifer Systeme analysieren und scheinbar kleine Fehler in der Speicherverwaltung (wie Pipes und Page Caches) ausnutzen, um eine vollständige Systemkompromittierung zu erreichen.

Haftungsausschluss

Dieses Projekt und sein Code sind ausschließlich für Bildungs- und Forschungszwecke bestimmt. Versuchen Sie nicht, diesen Exploit auf einem System einzusetzen, für das Sie keine ausdrückliche, autorisierte Genehmigung haben.

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