
CVE-2026-21986: VirtualBox Shared Folders – DoS durch Kernel-Speichererschöpfung
Dieses Repository enthält einen Proof of Concept und eine technische Beschreibung für CVE-2026-21986, eine Denial-of-Service-Sicherheitslücke in Oracle VM VirtualBox.
Das Problem besteht in der Treiberschnittstelle der freigegebenen Ordner (Shared Folders) und ermöglicht das wiederholte Auslösen von Kernel-Speicherzuweisungen über eine Geräte-IOCTL-Schnittstelle. Dies kann zur Erschöpfung des nicht ausgelagerten Kernel-Speichers führen und zu einem Einfrieren der virtuellen Maschine führen.
Der Sicherheitslücke wurde CVE-2026-21986 mit einem CVSS-Score von 7.1 zugewiesen und wurde von Oracle gepatcht.
VirtualBox Shared Folders Kernel-Treiberschnittstelle (VBoxMiniRdr)
Wiederholte IOCTL-Aufrufe mit manipulierten Eingabepuffern führen zu unkontrollierter Zuweisung von nicht ausgelagertem Kernel-Speicher. Bei anhaltender Nutzung führt dies zu Ressourcenerschöpfung und VM-Instabilität oder -Einfrieren.
Es wurde keine Codeausführung oder Privilegieneskalation beobachtet.
Die Sicherheitslücke wird durch IOCTL_MRX_VBOX_ADDCONN ausgelöst, das benutzergesteuerte Eingabepuffer verarbeitet und zu Kernel-Speicherzuweisungen proportional zur Eingabegröße führt. Bei wiederholten Aufrufen sammeln sich Zuweisungen schneller an, als sie freigegeben werden, was zur Erschöpfung des nicht ausgelagerten Pool-Speichers führt.
exploit/
poc.cpp
writeup/
technical_writeup.md
memory_analysis.md
Diese Sicherheitslücke (CVE-2026-21986) wurde von Mohammed Ba Rashed, Autor dieses Repositorys, entdeckt und verantwortungsvoll offengelegt und wird in Oracles Sicherheitshinweis und Patch-Dokumentation öffentlich anerkannt.
Dieses Projekt dient ausschließlich Bildungs- und Forschungszwecken. Die Sicherheitslücke wurde von Oracle gepatcht. Der Autor befürwortet oder unterstützt keinen Missbrauch dieser Informationen.