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Wp2shell-ioc-scanner

Erkennt Shadow-Administrator-Konten in WordPress über konfigurierbare Indikatoren und Heuristiken und entfernt anschließend ausgewählte Konten durch eine geschützte, protokollierte Bereinigung. Entfernt keine Malware.

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5vor 1 MonatNoch nicht geprüft
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wp2shell IOC Scanner

Version 1.4.0 · GPL-2.0-or-later · WordPress 6.0+ · PHP 7.4+

Ein standardmäßig nur lesendes Triage-Werkzeug für die WordPress-Core-Schwachstellen CVE-2026-60137 und CVE-2026-63030 („wp2shell“). Es prüft Patchstand, Konten, langlebige Datenbankartefakte und Dateiintegrität, stuft Treffer nach Aussagekraft ein und exportiert begrenzte Evidenz für eine externe Untersuchung.

Die bestätigten Standardindikatoren wp2_*, w2s_*, @wp2shell.invalid und @wp2shell.shellcode.lol stammen aus dem öffentlichen Eye Security Defenders Guide. Nicht verifizierte Konto-, Plugin- oder Meta-Namen sind nicht mehr voreingestellt. Die korrigierten WordPress-Versionen sind in der offiziellen WordPress-Sicherheitsmitteilung dokumentiert.

Was Version 1.4 prüft

  • WordPress-Patchstatus für 6.8.6, 6.9.5, 7.0.2 und 7.1 beta2 oder neuer.
  • Konfigurierbare Login-, E-Mail-, User-Meta- und Plugin-Indikatoren.
  • Kürzlich angelegte oder nicht freigegebene Administratoren.
  • Konten, die in der rohen Benutzertabelle stehen, aber von der normalen WordPress-Abfrage ausgeblendet werden; diese Prüfung ist auf 5.000 Benutzer begrenzt und wird auf Multisite bewusst deaktiviert.
  • oembed_cache-Loopbacks, auffällige customize_changeset-/Objektgraph-Datensätze, verwaiste User-Metadaten und plausible User-ID-Lücken.
  • Rohe home-/siteurl-Werte, fehlende aktive Plugin-Dateien sowie verdächtige Cron-Hook-Namen.
  • Offizielle WordPress-Core-Checksums und zusätzliche PHP-Dateien in wp-admin oder wp-includes.
  • PHP-ähnliche Dateien im Upload-Verzeichnis, öffentliche wp2shell_*-Pluginpfade und kürzlich geänderte normale, Netzwerk-, MU-, Drop-in-, Plugin- und Theme-Dateien.
  • Die Prüfungen sind begrenzt: Benutzer werden in Batches verarbeitet, Administratoren priorisiert, Dateiläufe und Exportzeilen gedeckelt und der Scan stündlich zwischengespeichert. Ein WP-Cron-Hintergrundlauf aktualisiert den Cache; normale Admin-Seiten führen keinen unangekündigten Vollscan aus.

    Ergebnis und Evidenz

    Treffer werden in kritisch, hoch, mittel und niedrig getrennt. Ein legitimes Plugin- oder Theme-Update bleibt eine Heuristik und wird nicht wie ein versteckter Administrator behandelt. „Keine getesteten Indikatoren gefunden“ ist ausdrücklich keine Sicherheitsgarantie.

    Der Audit-Bildschirm bietet:

    • einen vollständigen JSON-Export mit Scan, begrenzten verdächtigen Datensätzen, Dateipfaden, Zeitstempeln und SHA-256-Hashes;
    • einen CSV-Export der Check-Ergebnisse;
    • paginierte Benutzerlisten;
    • Hinweise zu extern zu sichernden Webserver-, WAF-, PHP-, Prozess-, Netzwerk- und Cron-Daten.

    Passwort-Hashes, Session-Tokens und Application Passwords werden nicht exportiert.

    Kontrollierte Bereinigung

    Die Bereinigung ist standardmäßig deaktiviert. Zuerst Evidenz exportieren und das Ziel unabhängig bestätigen. Danach kann sie vorübergehend in wp-config.php aktiviert werden:

    root@kitploit:~
    define( 'WP2S_IOC_ENABLE_CLEANUP', true );
    

    Die Löschung verlangt anschließend:

    • delete_users und die zielbezogene Berechtigung delete_user;
    • einen gültigen Nonce;
    • die exakte Texteingabe DELETE;
    • keine Selbstlöschung und keine Löschung des letzten rohen Administrators;
    • bei versteckten IDs einen aktuellen Treffer im Rohvergleich;
    • bei deaktivierter Inhaltsübertragung eine zusätzliche Bestätigung.

    Multisite-Löschungen sind vollständig blockiert. Nach der Bereinigung sollte die Konstante wieder entfernt werden. Die lokale Aktivitätshistorie ist nicht manipulationssicher; über den Hook wp2s_ioc_user_deleted kann ein Remote-Logger oder SIEM angebunden werden.

    Wichtige Grenzen

    • Das Plugin läuft innerhalb von WordPress. Bereits kompromittierter Code kann Abfragen, Dateien oder Ausgaben manipulieren.
    • Es liest keine Hosting-, WAF-, Betriebssystem- oder historischen Netzwerklogs.
    • Zeitstempel können manipuliert und Angriffsspuren entfernt werden.
    • Es entfernt keine Webshell, Backdoor, Schadsoftware oder Persistenz außerhalb des ausdrücklich gewählten Benutzerkontos.
    • Die Installation eines Plugins verändert selbst das Dateisystem. Für belastbare Forensik sind Offline-Kopien, externe Logs und fachkundige Incident Response erforderlich.

    Empfohlener Ablauf

    1. System isolieren und unveränderliche Sicherungen von Datenbank, Dateien und Logs anlegen.
    2. WordPress auf eine korrigierte, unterstützte Version aktualisieren.
    3. Scanner im Lesemodus ausführen und JSON-Evidenz exportieren.
    4. Treffer extern verifizieren: Server/WAF/PHP-Logs, Core-Checksums, vollständiger Webroot, Prozesse, Cron und ausgehende Verbindungen.
    5. Erst danach gegebenenfalls die kontrollierte Bereinigung freischalten.
    6. Zugangsdaten, Salts, API-Schlüssel und Sessions rotieren und das System bei bestätigter Kompromittierung aus sauberer Quelle neu aufbauen.

    Entwicklung und Tests

    root@kitploit:~
    composer install
    composer test
    

    Die Tests umfassen PHP-Syntax, Versions-/IOC-Regressionstests, destruktive Guards, WordPress Coding Standards und PHP-7.4+-Kompatibilität. Der Arbeitsablauf in GitHub Actions wiederholt diese Prüfungen.

    Ohne Gewähr. Ein Treffer ist kein alleiniger Beweis; ein Nichttreffer ist keine Entwarnung.

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