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CVE-1999-0678 — CVE-1999-0678- /doc directory browsable | Kitploit
Tools/GitHubGitHub/lto7777777/cve-1999-0678
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GitHublto7777777/cve-1999-0678

CVE-1999-0678

CVE-1999-0678- /doc directory browsable

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CVE-1999-0678: Erkennungs- und Behebungsprojekt

Autor: Pham Huu Minh
Datum: Dezember 2025

Projektübersicht

Dieses Projekt zeigt den vollständigen Lebenszyklus einer Schwachstellenbewertung, die sich speziell auf die veraltete Directory Traversal-Schwachstelle (CVE-1999-0678) auf einem Apache-Webserver konzentriert. Ziel war es, einen Angriff zu simulieren, ihn mit einem IDS zu erkennen und das Sicherheitsloch dauerhaft zu schließen.

Technologie-Stack

  • Angreifer: Kali Linux (Curl, Firefox, GVM)
  • Opfer: Ubuntu Server (Apache2, Snort IDS)
  • Werkzeuge: Greenbone Vulnerability Manager, Snort, Iptables

Phase 1: Entdeckung & Ausnutzung

Ich habe ein lokales Testlabor mit einem anfälligen Ubuntu-Ziel (192.168.45.132) eingerichtet.

  1. Schwachstellenscan: GVM wurde verwendet, um einen HTTP-Dienst auf Port 80 zu identifizieren.
  2. Manuelle Überprüfung: Die Schwachstelle wurde bestätigt, indem das freigelegte Verzeichnis /doc/ über Browser und Terminal aufgerufen wurde.

Schwachstellennachweis

Abbildung 1: Erfolgreicher unbefugter Zugriff auf Systemdokumentation.


Phase 2: Angriffserkennung (IDS)

Ich habe Snort auf dem Opferserver bereitgestellt, um dieses spezifische Angriffsmuster in Echtzeit zu erkennen.

  • Benutzerdefinierte Regel: alert tcp any any -> any 80 (content:"/doc/"; msg:"CVE-1999-0678 erkannt";)
  • Ergebnis: Snort löste erfolgreich einen Alarm aus, als der Angreifer auf das Verzeichnis zugriff.

Snort-Alarm

Abbildung 2: Snort IDS erkennt den Directory Traversal-Versuch.


Phase 3: Eindämmung & Behebung

Um das System zu sichern, habe ich sowohl temporäre als auch dauerhafte Maßnahmen implementiert.

  1. Temporäre Eindämmung (Firewall): Die IP des Angreifers wurde mit iptables blockiert, um den aktiven Angriff sofort zu stoppen.
  2. Dauerhafte Behebung (Grundursache): Die Apache-Konfiguration (/etc/apache2/sites-available/000-default.conf) wurde geändert, um die unsichere Direktive Alias /doc zu entfernen.

Überprüfung: Nach dem Patchen habe ich den Angriff erneut versucht. Der Server gab einen 404 Not Found-Fehler zurück, was bestätigt, dass das System sicher ist.

Behebungsnachweis

Abbildung 3: Curl-Befehl gibt 404 zurück, was beweist, dass die Schwachstelle behoben ist.


Fazit

Dieses Projekt unterstreicht die Bedeutung der Verteidigung in der Tiefe. Während Firewalls eine sofortige Eindämmung bieten, erfordert echte Sicherheit eine Behebung der Grundursache (Konfigurations-Patching) und eine kontinuierliche Überwachung mittels IDS.

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