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mcpjam-to-root — Von MCPJam Inspector RCE bis Root — CVE-2026-23744, JupyterLab-Token-Offenlegung, Kernel-Ausführung und OPSMCP-Privilegieneskalation | Kitploit
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mcpjam-to-root

Von MCPJam Inspector RCE bis Root — CVE-2026-23744, JupyterLab-Token-Offenlegung, Kernel-Ausführung und OPSMCP-Privilegieneskalation

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vor 1 TagNoch nicht geprüft

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⚠️ Disclaimer

Dieses Repository ist ausschließlich für autorisierte Sicherheitsforschung, Penetrationstests und Bildungszwecke bestimmt. Verwenden Sie die hier beschriebenen Techniken nicht gegen Systeme ohne ausdrückliche Genehmigung.


⚡ MCPJam → Root

CVE-2026-23744 MCPJam Inspector JupyterLab Linux Privilege Escalation

Von MCPJam-Inspector-RCE bis root — CVE-2026-23744, JupyterLab-Token-Offenlegung, Kernel-Ausführung und OPSMCP-Privilegienerweiterung.

---

📖 Überblick

Dieses Repository dokumentiert eine vollständige Linux-Angriffskette, von einer exponierten MCPJam Inspector-Instanz bis hin zum Root-Zugriff.

Die Kette verknüpft Schwachstellen in Entwicklerwerkzeugen, lokalen Diensten, dem Umgang mit Anmeldedaten und der Anwendungsautorisierung:

root@kitploit:~
MCPJam Inspector
       │  CVE-2026-23744
       ▼
     RCE
       │
       ▼
JupyterLab Token
       │
       ▼
Jupyter Kernel
       │
       ▼
     User
       │
       ▼
  OPSMCP API
       │
       ▼
Hidden Admin Tool
       │
       ▼
Root Credential
       │
       ▼
     root

[!WARNING] Dieses Repository ist ausschließlich für autorisierte Sicherheitsforschung, Penetrationstests und Bildungszwecke bestimmt. Zieladressen, Anmeldedaten, Token und andere umgebungsspezifische Werte in diesem Dokument wurden geschwärzt oder durch Labor-Platzhalter ersetzt.


📑 Inhaltsverzeichnis

  • 🎯 Angriffspfad
  • 🔎 Aufklärung
  • 💥 CVE-2026-23744 — MCPJam Inspector RCE
  • 🕵️ Interne Aufklärung
  • 🔐 JupyterLab-Token-Offenlegung
  • 🧠 JupyterLab-Kernel-Ausführung
  • 📂 OPSMCP-Quellcode
  • 🚨 Versteckte administrative Funktion
  • 🔑 Offenlegung der Root-Anmeldedaten
  • 👑 Root
  • 🗺️ Vollständige Angriffskette
  • 🧩 Schwachstellenübersicht
  • 🛡️ Behebung
  • 🔍 Erkennung
  • 💡 Wichtigste Erkenntnisse
  • 📚 Referenzen

🎯 Angriffspfad


🔎 Aufklärung

Die erste Aufklärung konzentriert sich auf die Identifizierung extern exponierter Dienste.

root@kitploit:~
nmap -sC -sV -oN nmap_initial.txt TARGET

Anschließend kann ein vollständiger TCP-Scan durchgeführt werden:

root@kitploit:~
nmap -p- --min-rate 5000 -oN nmap_full.txt TARGET

Relevante externe Dienste:

PortServiceRolle
22SSHFernadministration
6274MCPJam InspectorErste Angriffsfläche

Nur an localhost gebundene Dienste:

PortServicePrivileg
8888JupyterLabUser
5000OPSMCProot

Der extern erreichbare MCPJam Inspector auf Port 6274 wird zum ersten Einstiegspunkt.


💥 CVE-2026-23744 — MCPJam Inspector RCE

Die exponierte MCPJam-Inspector-Instanz ist von CVE-2026-23744 betroffen.

MCPJam Inspector ist in erster Linie als Entwicklungs- und Testschnittstelle für MCP-Server gedacht. Die Schwachstelle wird besonders gefährlich, wenn diese Schnittstelle einem nicht vertrauenswürdigen Netzwerk ausgesetzt ist — ein angreifbarer Konfigurationsablauf ermöglicht es, dass vom Angreifer kontrollierte Daten einen Befehlsausführungspfad erreichen.

root@kitploit:~
Remote Request
      │
      ▼
MCP Server Configuration
      │
      ▼
Command Execution
      │
      ▼
Initial Shell

Die Schwachstelle betrifft MCPJam-Inspector-Versionen bis einschließlich 1.4.2. Für autorisierte Tests kann ein öffentlicher Proof of Concept verwendet werden, um die Schwachstelle gegen die Zielumgebung zu validieren.

Nach erfolgreicher Ausnutzung den Ausführungskontext bestätigen:

root@kitploit:~
id
whoami
hostname

🕵️ Interne Aufklärung

Sobald der erste Zugriff erlangt wurde, werden lokale Dienste sichtbar.

root@kitploit:~
ss -tlnp
ps aux | grep -E 'jupyter|python|node'
root@kitploit:~
                    Network
                       │
                       ▼
              MCPJam Inspector
                   :6274
                       │
                       ▼
                 Initial RCE
                       │
             ┌─────────┴─────────┐
             ▼                   ▼
        JupyterLab             OPSMCP
        :8888/local            :5000/local
             │                   │
             ▼                   ▼
            User                root

Der Privilegienunterschied zwischen den beiden internen Anwendungen ist besonders interessant.


🔐 JupyterLab-Token-Offenlegung

Der JupyterLab-Prozess wurde mit seinem Authentifizierungstoken direkt in der Befehlszeile gestartet:

root@kitploit:~
--ServerApp.token=<JUPYTER_TOKEN>

Die Befehlszeile kann wie folgt eingesehen werden:

root@kitploit:~
ps aux | grep jupyter
# or
cat /proc/<PID>/cmdline

Dies verdeutlicht ein häufiges Problem beim Umgang mit Geheimnissen:

root@kitploit:~
Secret → Command-line argument → Process metadata → Local credential disclosure

Das wiederhergestellte Token gewährt Zugriff auf die lokale Jupyter-API.


🧠 JupyterLab-Kernel-Ausführung

Jupyter stellt eine REST-API zur Verwaltung von Kernels bereit. Nach der Authentifizierung mit dem wiederhergestellten Token kann ein Kernel erstellt werden über:

root@kitploit:~
POST /api/kernels

Die Antwort enthält eine Kernel-UUID. Jupyter-Kernels kommunizieren über WebSockets:

root@kitploit:~
/api/kernels/<KERNEL_ID>/channels

Das Jupyter-Nachrichtenprotokoll verwendet eine execute_request-Nachricht zur Ausführung von Python-Code:

root@kitploit:~
{
  "header": { "msg_type": "execute_request" },
  "content": { "code": "<AUTHORIZED_LAB_CODE>" }
}

Dies ermöglicht die Python-Ausführung unter der Identität des Jupyter-Dienstes — in dieser Umgebung führt der Kernel als User aus.

root@kitploit:~
MCPJam RCE → JupyterLab → User

📂 OPSMCP-Quellcode

Mit einer verfügbaren Benutzer-Shell besteht der nächste Schritt darin, lokal installierte Anwendungen zu untersuchen. Die OPSMCP-Anwendung befindet sich unter:

root@kitploit:~
/opt/opsmcp/

Die Analyse des Quellcodes offenbart eine eingebettete API-Anmeldeinformation:

root@kitploit:~
VALID_API_KEY = "<REDACTED_OPSMCP_API_KEY>"

Die Anwendung verwaltet außerdem zwei Tool-Sammlungen:

Sichtbare Tools

  • ops.system_status
  • ops.list_services
  • ops.check_disk
  • ops.view_logs

Versteckte Tools

  • ops._admin_dump
  • ops._debug_mode

Die administrativen Funktionen sind besonders interessant, da sie nicht über die normale Tool-Aufzählung zurückgegeben werden.

Nicht dokumentiert bedeutet nicht unzugänglich.

Das Backend registriert die versteckten Tools weiterhin und akzeptiert ihre Namen über den generischen Mechanismus zur Tool-Ausführung.


🚨 Versteckte administrative Funktion

Die Anwendung authentifiziert Anfragen mithilfe eines API-Schlüssels:

root@kitploit:~
X-API-Key: <OPSMCP_API_KEY>

Nach der Authentifizierung prüft der Tool-Ausführungs-Endpoint nur, ob die angeforderte Funktion existiert — nicht, ob der Aufrufer berechtigt ist, sie auszuführen.

Was passiert:

root@kitploit:~
API Key → Authenticated → Tool exists? → Execute

Was passieren sollte:

root@kitploit:~
API Key → Authenticated → Permission check → Allowed → Execute
                                            └ Denied  → 403

Die versteckte administrative Funktion kann auf sensible Ressourcen im Besitz von root zugreifen.


🔑 Offenlegung der Root-Anmeldedaten

Das administrative Tool akzeptiert ein Ziel, das die angeforderte Information beschreibt. Eine unterstützte Ressource ist der Root-SSH-Schlüssel:

root@kitploit:~
{
  "name": "ops._admin_dump",
  "arguments": {
    "target": "ssh_keys",
    "confirm": true
  }
}

Die Anwendung liest daraufhin den im Besitz von root befindlichen SSH-Privatschlüssel, was möglich ist, da OPSMCP als root läuft und /root/* lesen kann. Die Anwendung wird dadurch zu einer Primitive zur Offenlegung von Anmeldedaten.


👑 Root

Die wiederhergestellten SSH-Anmeldedaten des autorisierten Labors mit restriktiven Berechtigungen speichern:

root@kitploit:~
chmod 600 <ROOT_KEY>

Den resultierenden Authentifizierungskontext überprüfen:

root@kitploit:~
whoami
id

Endgültige Privilegienstufe: root 🎉


🗺️ Vollständige Angriffskette

root@kitploit:~
┌──────────────────────────────┐
│       MCPJam Inspector       │
│          TCP/6274            │
└──────────────┬───────────────┘
               │ CVE-2026-23744
               ▼
┌──────────────────────────────┐
│          Initial RCE         │
└──────────────┬───────────────┘
               ▼
┌──────────────────────────────┐
│          JupyterLab          │
│        127.0.0.1:8888        │
└──────────────┬───────────────┘
               │ Token disclosure
               ▼
┌──────────────────────────────┐
│       Jupyter Kernel         │
│        WebSocket RCE         │
└──────────────┬───────────────┘
               ▼
             User
               │ Source review
               ▼
┌──────────────────────────────┐
│           OPSMCP             │
│        127.0.0.1:5000        │
│             root             │
└──────────────┬───────────────┘
               │ API key + hidden tool
               ▼
┌──────────────────────────────┐
│    Root Credential Leak      │
└──────────────┬───────────────┘
               ▼
              root

🧩 Schwachstellenübersicht


🛡️ Behebung

MCPJam Inspector
  • Auf eine gepatchte Version aktualisieren.
  • Inspector-Schnittstellen nach Möglichkeit an localhost gebunden halten.
  • Authentifizierung für Remote-Bereitstellungen verlangen.
  • MCP-Konfigurationseingaben validieren.
  • Den Dienst unter einem dedizierten Konto mit geringen Rechten ausführen.
JupyterLab
  • Sowohl die Weboberfläche als auch die API schützen.
  • WebSocket-Zugriff der Kernels einschränken.
  • Authentifizierungsgeheimnisse nicht über Befehlszeilenargumente übergeben.
  • Jupyter mit minimalen Rechten ausführen.
  • Offengelegte Token rotieren.
OPSMCP
  • Hartkodierte API-Anmeldedaten entfernen.
  • Eine Secret-Management-Lösung verwenden.
  • Autorisierung pro Tool implementieren.
  • Versteckte administrative Funktionalität aus der Produktion entfernen.
  • Private Schlüssel niemals über eine API zurückgeben.
  • Den Dienst mit einem unprivilegierten Konto ausführen.
SSH
  • Kompromittierte Schlüssel rotieren.
  • Restriktive Berechtigungen für private Schlüssel verwenden.
  • Direkten Root-SSH-Zugriff minimieren.
  • Root-Authentifizierungsereignisse überwachen.

🔍 Erkennung

SystemWorauf achten

💡 Wichtigste Erkenntnisse

01 — Entwicklerwerkzeuge sind Angriffsfläche Werkzeuge, die für die lokale Entwicklung gedacht sind, können zu kritischen Schwachstellen werden, wenn sie einem nicht vertrauenswürdigen Netzwerk ausgesetzt sind.

02 — Jupyter-Tokens sind mächtige Anmeldedaten Der Zugriff auf ein Jupyter-Token kann viel mehr ermöglichen als nur UI-Zugriff — Kernel-APIs können beliebige Codeausführung ermöglichen.

03 — Versteckt bedeutet nicht sicher Ein undokumentierter Endpoint ist kein Autorisierungsmechanismus.

04 — Quellcode ist nach der Exploitation wertvoll Anwendungsquellcode kann sofort Authentifizierungsmechanismen, Geheimnisse, versteckte Funktionalität und Privilegiengrenzen offenlegen.

05 — Minimale Rechte können Angriffsketten unterbrechen Wenn OPSMCP als unprivilegiertes Dienstkonto gelaufen wäre, wäre die endgültige Auswirkung erheblich geringer gewesen.


📚 Referenzen

  • CVE-2026-23744 — Remote-Codeausführung im MCPJam Inspector
  • JupyterLab-Dokumentation — Kernel- und API-Architektur
  • OWASP — Prinzip der minimalen Rechte
  • OWASP — Geheimnisverwaltung

⚠️ Disclaimer

Dieses Repository ist ausschließlich für autorisierte Sicherheitsforschung, Penetrationstests und Bildungszwecke bestimmt. Verwenden Sie die hier beschriebenen Techniken nicht gegen Systeme ohne ausdrückliche Genehmigung.


⚡ MCPJam → RCE → Jupyter → User → OPSMCP → root ⚡

Tool herunterladen
SchrittPhase
1MCPJam Inspector im Netzwerk exponiert
2CVE-2026-23744 ausgenutzt
3Erste RCE erreicht
4JupyterLab-Token offengelegt
5Jupyter-Kernel-Ausführung
6Shell auf Benutzerebene
7OPSMCP-Quellcode-Analyse
8Hartkodierte API-Anmeldedaten entdeckt
9Versteckte administrative Funktionalität missbraucht
10Root-Anmeldedaten offengelegt
11root
#SchwachstelleAuswirkung
1Exponierter MCPJam InspectorRemote-Angriffsfläche
2CVE-2026-23744Erste RCE
3Token in ProzessargumentenOffenlegung von Anmeldedaten
4Jupyter-Kernel-ZugriffCodeausführung auf Benutzerebene
5Lesbarer AnwendungsquellcodeEntdeckung von Anmeldedaten
6Hartkodierter OPSMCP-API-SchlüsselUmgehung der API-Authentifizierung
7Versteckte Admin-FunktionalitätPrivilegierte Operation
8OPSMCP läuft als rootVollständige Systemkompromittierung
MCPJamUnerwartete Konfigurationsänderungen · verdächtige Kindprozesse · ungewöhnliche Remote-Clients
JupyterLabUnerwartete Token-Nutzung · unerwartete Kernel-Erstellung · abnormale WebSocket-Verbindungen · von Kernels erzeugte Shell-Prozesse
OPSMCPAufruf undokumentierter Tools · anmeldedatenbezogene Anfragen · unerwartete API-Clients · administrative Operationen
SSHUnerwartete Root-Anmeldungen · neue SSH-Schlüssel · ungewöhnliche Authentifizierungsquellen