
CVE-2025-5154: Proof-of-Concept für unverschlüsselte lokale Speicherung von Authentifizierungstokens, personenbezogenen Daten und KYC-Daten in der PhonePe-Android-App, die Kontoübernahme und Datenerfassung über Root-Zugriff ermöglicht.
Entdeckt von hc4
Meldedatum: April 2025
CVE-Status: CVE beantragt (ausstehend)
CVE-Anfrage 1862785 für CVE-ID-Anfrage
In der PhonePe-Android-App (getestet mit v25.03.21.0) wurde eine kritische lokale Schwachstelle entdeckt, bei der sensible Benutzerdaten — einschließlich Authentifizierungstoken, personenbezogener Daten (PII) und KYC-Metadaten — unverschlüsselt in den lokalen SQLite-Datenbanken der App gespeichert werden.
Jeder Angreifer oder jede bösartige App mit Root-Zugriff kann diese Werte extrahieren und gegen Produktions-APIs wiederverwenden, um Konten zu übernehmen und Finanzbetrug zu begehen.
Betroffenes Paket: com.phonepe.app
Getestete Version: 25.03.21.0
Datenbankpfad:
/data/data/com.phonepe.app/databases/ ├── user_info.db ├── phonepe_core ├── AthenaDatabase
access_token und refresh_tokenEin Angreifer mit:
...kann diese Daten stillschweigend extrahieren und Produktions-Endpunkte wie folgt aufrufen:
GET /v1/user/account Host: api.phonepe.com Authorization: Bearer <stolen_token>
🧪 Proof of Concept (PoC)
Ein detaillierter PoC ist im Ordner POC/ enthalten, einschließlich:
curl🧨 Auswirkungen
🧠 Korrektur der Offenlegungs-Zeitleistentabelle:
Anstelle von:
📆 Offenlegungs-Zeitleiste Datum Ereignis April 2025 Schwachstelle entdeckt
📆 Offenlegungs-Zeitleiste
| Datum | Ereignis |
|---|---|
| April 2025 | Schwachstelle entdeckt und über BugBase an PhonePe gemeldet |
Forscher: Soyam Arya (hc4)
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/soyam-arya-a90356312/
Kontakt: [email protected]
📄 🔥 Abschließende Beschreibung
Die PhonePe-Android-Anwendung (getestet mit Version 25.03.21.0) speichert hochsensible Benutzerdaten — darunter Authentifizierungstoken (access_token, refresh_token), KYC-Metadaten (Aadhaar, PAN), persönliche Identifikatoren (vollständiger Name, Telefonnummer, E-Mail) und Bankkontoinformationen — im Klartext in lokalen SQLite-Datenbanken (user_info.db, AthenaDatabase, phonepe_core) innerhalb des privaten Speicherverzeichnisses der App.
Diese Datenbanken sind nicht verschlüsselt und nutzen weder den Android-Keystore noch einen anderen sicheren lokalen Speichermechanismus. Infolgedessen kann jede bösartige App, jede Malware oder jeder Angreifer mit Root-Zugriff auf das Gerät diese Daten extrahieren und dazu verwenden, um:
Diese Schwachstelle wurde auf einem gerooteten Android-11-Gerät mit dem eigenen Konto des Forschers verifiziert. Sie wurde nicht gegen andere ausgenutzt und verantwortungsvoll offengelegt. PhonePe bestätigte den Bericht über seine VDP-Plattform, lehnte jedoch Maßnahmen aufgrund der Richtlinie ab, die gerootete Geräte vom Geltungsbereich ausschließt.
Zu den Auswirkungen gehören die Übernahme von Konten, die Offenlegung verifizierter Finanzdaten sowie Verstöße gegen Datenschutz- und Compliance-Standards wie DPDP, DSGVO und PCI-DSS.
CVE_Bestätigt

Details zur CVE findest du hier: https://vuldb.com/?id.310242
Vielen Dank an das VulnDB-Team und das VulDB-Moderationsteam......
*Hinweis: Diese kritische Schwachstelle in der PhonePe-Android-App (CVE-2025-5154) wurde von mir, Soyam Arya (in der Cybersicherheits-Community auch als honest_corrupt bekannt), entdeckt und verantwortungsvoll gemeldet. Diese CVE verdeutlicht ein schwerwiegendes Problem der Informationsoffenlegung, das Millionen von Nutzern betreffen könnte. Ich bin stolz, einen Beitrag zur Sicherheit digitaler Plattformen zu leisten, und schätze die Anerkennung dieses Befunds durch das CVE-Team.
| 22. April 2025 | Bericht als "Ungültig" markiert (gerootetes Gerät = außerhalb des Geltungsbereichs) |
| 2. Mai 2025 | CVE über MITRE beantragt |
| 13. Mai 2025 | Öffentliche Sicherheitswarnung auf GitHub veröffentlicht |
| TBA | CVE veröffentlicht |