
CVE-2022-0847 DirtyPipe Exploit.
Quelle: Max Kellermann [email protected]
Eine neue Linux-Sicherheitslücke namens 'Dirty Pipe' ermöglicht es lokalen Benutzern, durch öffentlich verfügbare Exploits root-Rechte zu erlangen.
Heute hat Sicherheitsforscher Max Kellermann die 'Dirty Pipe'-Sicherheitslücke verantwortungsvoll offengelegt und erklärt, dass sie Linux-Kernel 5.8 und spätere Versionen betrifft, sogar auf Android-Geräten.
Die Sicherheitslücke wird als CVE-2022-0847 verfolgt und ermöglicht es einem nicht privilegierten Benutzer, Daten in schreibgeschützten Dateien zu injizieren und zu überschreiben, einschließlich SUID-Prozessen, die als root ausgeführt werden.
Kellerman entdeckte den Fehler, nachdem er einen Bug aufgespürt hatte, der die Zugriffsprotokolle eines Webservers für einen seiner Kunden beschädigte.