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copy-fail-CVE-2026-31431-poc — Proof-of-Concept-Exploit für CVE-2026-31431, eine lokale Privilege-Escalation-Schwachstelle im Linux-Kernel im Modul algif_aead, die es unprivilegierten Benutzern ermöglicht, über einen 4-Byte-Schreibzugriff in den Page Cache Root-Rechte zu erlangen. | Kitploit
Tools/GitHubGitHub/euriconicacio/copy-fail-cve-2026-31431-poc
Privilege EscalationExploit-FrameworksSchwachstellenanalyseExploitationBinary-Exploitation
GitHubeuriconicacio/copy-fail-cve-2026-31431-poc

copy-fail-CVE-2026-31431-poc

Proof-of-Concept-Exploit für CVE-2026-31431, eine lokale Privilege-Escalation-Schwachstelle im Linux-Kernel im Modul algif_aead, die es unprivilegierten Benutzern ermöglicht, über einen 4-Byte-Schreibzugriff in den Page Cache Root-Rechte zu erlangen.

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110vor 4 MonatenNoch nicht geprüft

CVE-2026-31431 — Copy Fail Proof of Concept

Dieses Repository enthält einen Proof-of-Concept-Exploit für CVE-2026-31431, eine lokale Privilege-Escalation-Schwachstelle im Linux-Kernel mit hohem Schweregrad, die es jedem nicht privilegierten lokalen Benutzer ermöglicht, Root-Zugriff zu erlangen. Der Fehler, genannt „Copy Fail“, befindet sich im Modul algif_aead und kann mit der AF_ALG-Socket-Schnittstelle und dem Systemaufruf splice() verkettet werden, um einen kontrollierten 4-Byte-Schreibvorgang in den Page Cache einer beliebigen lesbaren Datei durchzuführen, beispielsweise der setuid-Binärdatei /usr/bin/su.

Die Schwachstelle betrifft nahezu alle Linux-Kernel, die seit 2017 veröffentlicht wurden, einschließlich aller großen Distributionen (Ubuntu, Debian, RHEL, SUSE, Amazon Linux und viele andere). Sie wurde am 29. April 2026 öffentlich bekannt gegeben. Ein Fix wurde im Upstream eingecheckt (Commit a664bf3d603d), aber viele Anbieter sind noch dabei, gepatchte Kernel zu veröffentlichen. Bis ein gepatchter Kernel verfügbar ist, wird dringend empfohlen, das Kernel-Modul algif_aead als vorübergehende Gegenmaßnahme zu deaktivieren.

⚠ Wichtig: Dieses Material wird ausschließlich für Bildungszwecke und autorisierte Sicherheitsforschung bereitgestellt. Verwenden Sie es nicht gegen Systeme, die Ihnen nicht gehören, oder ohne ausdrückliche Genehmigung.

Proof-of-Concept-Dateien

Das Repository enthält zwei PoC-Implementierungen, die die Ausnutzung aus verschiedenen Blickwinkeln demonstrieren.

1. copy-fail-poc-short.py — minimal, nahe am Original

Eine komprimierte Version, die sehr nah am ursprünglich veröffentlichten Python-Exploit bleibt. Sie verwendet einbuchstabige Variablennamen und verzichtet auf Kommentare oder Konstanten, was sie extrem kompakt macht (732 Bytes). Diese Variante:

  • Öffnet /usr/bin/su und einen rohen AF_ALG-AEAD-Socket.
  • Sendet einen dekomprimierten Payload in 4-Byte-Blöcken durch den Socket.
  • Verwendet os.splice, um den entsprechenden 4-Byte-Block aus der Zieldatei mit Zero-Copy zu übertragen.
  • Führt schließlich /usr/bin/su aus, um in eine Root-Shell zu gelangen.

2. copy-fail-poc.py — vollständig refaktoriert, umfassend

Eine vollständig neu geschriebene, gut dokumentierte Version, die den Best Practices von Python folgt. Diese Variante:

  • Definiert aussagekräftige Konstanten und Hilfsfunktionen.
  • Enthält detaillierte Kommentare, die jeden Schritt der Angriffskette erklären.
  • Verwendet eine dedizierte Funktion (send_data_over_crypto_socket()), um die Kernlogik zu isolieren.
  • Fügt eine ordnungsgemäße Fehlerbehandlung hinzu und entfernt alle magischen Zahlen.

Diese Version ist ideal für alle, die die Schwachstelle eingehend verstehen oder den Code für weitere Forschung anpassen möchten.

Was der Exploit tut

Auf hoher Ebene führt der Exploit Folgendes aus:

  1. Öffnet die Ziel-setuid-Binärdatei (/usr/bin/su).
  2. Erstellt einen AF_ALG-AEAD-Socket und konfiguriert ihn mit den Parametern, die erforderlich sind, um den Logikfehler auszulösen.
  3. Spleißt Daten aus dem geöffneten Dateideskriptor in den Socket und nutzt dabei den Zero-Copy-Mechanismus von splice().
  4. Aufgrund des Fehlers im Modul algif_aead schreibt der Kernel fälschlicherweise 4 Bytes vom Angreifer kontrollierter Daten in den Page Cache der Ziel-Binärdatei.
  5. Die Änderung des In-Memory-Page-Caches von /usr/bin/su patcht die Binärdatei effektiv zur Laufzeit, sodass ein nicht privilegierter Benutzer eine gepatchte Version ausführen kann, die eine Root-Shell zurückgibt.

Der Exploit ist äußerst zuverlässig (100 % Erfolgsquote) und erfordert keine Race-Windows oder kernelspezifischen Offsets.

Referenzen

  • CVE-Eintrag: CVE-2026-31431
  • Offizielle Offenlegungsseite: copy.fail
  • Technischer Bericht von Xint Code: Copy Fail – Linux Local Privilege Escalation
  • Wiz-Blog-Analyse: Copy.Fail: Universal Linux LPE Vulnerability
  • Linux-Kernel-Mainline-Fix: a664bf3d603d (git.kernel.org)
  • CERT-EU-Advisory (2026-005): High Vulnerability in the Linux Kernel („Copy Fail“)
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