
CVE-2018-11311 | mySCADA myPRO 7 Hartcodierte FTP-Benutzername- und Passwort-Schwachstelle
https://cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=CVE-2018-11311
https://www.exploit-db.com/exploits/44656/
http://myscada.org/wp-content/uploads/downloads/BOXv7/changelog.txt
Changelog v7.0.46
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- fix of possible vulnerability as described here https://vuldb.com/?id.118038
- This release disables download of project using FTP protocol. The download is performed over secure SSL channel now.
- You don't have to do anything to activate this, it is done automatically. After the installation restart your system TWICE please.
- minor bug fixes - speed optimisation
myPRO ist ein professionelles HMI/SCADA-System, das hauptsächlich für die Visualisierung und Steuerung industrieller Prozesse entwickelt wurde. myPRO ist eine effektive und innovative Lösung für jede Branche, die einen unterbrechungsfreien Betrieb benötigt. myPRO garantiert eine zuverlässige Überwachung, eine benutzerfreundliche Oberfläche und überlegene Sicherheit. Es unterstützt Windows OS (32/64-Bit), Mac OS X und Linux (32/64-Bit) Plattformen. (mehr: https://www.myscada.org/mypro/)
In der neuesten Version von myPRO (v7) wurde festgestellt, dass die Benutzernamen- und Passwortinformationen des FTP-Servers – der auf Port 2121 läuft – mithilfe von Reverse Engineering in der Datei gespeichert werden. Jeder, der sich mit einem autorisierten Konto mit einem FTP-Server verbindet, kann Dateien auf den Server hochladen oder herunterladen, auf dem die myPRO-Software ausgeführt wird.
Zuerst habe ich herausgefunden, welche Ports myPRO abhört. Sie können Informationen über die Ports und die darauf laufenden Dienste mit dem Befehl netstat abrufen. Wie Sie auf den Bildern sehen können, sind nach der Installation von myPRO viele Ports geöffnet. Die Sicherheitslücke wirkt sich auf alle unterstützten Plattformen aus.



In meiner ersten Untersuchung unter Windows OS stellte ich fest, dass myPRO viele Prozesse hat und mir fiel auf, dass ‚myscadagate.exe‘ Port #2121 abhört. Port 2121 ist wichtig, weil es sich um einen FTP-Dienst handeln könnte.


Wie Sie im folgenden Bild sehen können, habe ich herausgefunden, dass sie den Benutzernamen und das Passwort (myscada:Vikuk63) im Quellcode hinterlegt haben. Ich erlangte Zugriff, indem ich mich mit einem beliebigen FTP-Client mit Port 2121 des myPRO-Servers verband.



Als Workaround müssen Sie den Zugriff auf Port 2121 von außen einschränken. Es gibt keine dauerhafte Lösung vom Hersteller, da kein Patch verfügbar ist.