Strukturiertes Penetrationstest-Labor, das eine vollständige Angriffskette von der Netzwerkerkundung bis zur Root-Ausnutzung der vsftpd 2.3.4-Hintertür dokumentiert, mit Erkennungshinweisen für das blaue Team und MITRE ATT&CK-Zuordnung.
Haftungsausschluss: Dieses Labor wurde vollständig in einem isolierten virtuellen Netzwerk zwischen zwei lokal gehosteten VMs durchgeführt. Zu keinem Zeitpunkt wurden externe Systeme, Live-Netzwerke oder reale Infrastruktur angegriffen. Alle demonstrierten Techniken dienen ausschließlich zu Bildungszwecken und wurden als strukturierter Vortrag für Kommilitonen gehalten.
Dieses Repository dokumentiert einen strukturierten Penetrationstest-Vortrag, der mit einer Kali Linux-Angreifer-VM und einer Metasploitable2-Ziel-VM durchgeführt wurde. Ziel war es, eine realistische Angriffskette durchzugehen – von der passiven Netzwerkbeobachtung bis zum Root-Zugriff auf dem Opferrechner – unter Verwendung von branchenüblichen Werkzeugen, die in echten SOC- und Red-Team-Umgebungen zu finden sind.
Das Labor wurde entwickelt, um die Lücke zwischen Theorie und Praxis zu schließen und zu zeigen, wie jede Phase des Angriffslebenszyklus mit der nächsten verbunden ist. Das Netzwerk war zwischen den beiden VMs vollständig isoliert, um den gesamten Verkehr zu begrenzen, unbeabsichtigte Scans des Hostnetzwerks zu verhindern und sicherzustellen, dass die Wireshark-Mitschnitte sauber und eingegrenzt blieben.
Der Vortrag wurde vor Kommilitonen gehalten und erhielt starkes positives Feedback, insbesondere zur Klarheit der Kill-Chain-Demonstration und der Live-Wireshark-Vorführung.
[Phase 1] Netzwerkisolation & Verkehrsbeobachtung → Wireshark auf eth0 [Phase 2] Aufklärung → nmap -sV Dienstversionsscan [Phase 3] Ziel-Enumeration → Überprüfung der Metasploitable2-Weboberfläche [Phase 4] Ausnutzung → vsftpd 2.3.4 Backdoor via Metasploit [Phase 5] Post-Exploitation → Root-Shell bestätigt, wall-Broadcast
| Komponente | Details |
|---|---|
| Angreifer-VM | Kali Linux (192.168.56.102) |
| Ziel-VM | Metasploitable2 Ubuntu (192.168.56.101) |
| Netzwerk | Host-Only isolierter Adapter (kein Internet) |
| Verwendete Werkzeuge | Wireshark, Nmap, Metasploit Framework |
| Exploit | unix/ftp/vsftpd_234_backdoor |
| Ergebnis | Root-Shell auf dem Ziel (uid=0(root)) |
Wireshark – Verstehen, wie man Verkehr isoliert und filtert, um den TCP-Handshake, HTTP-Anfragen und -Antworten sowie DHCP-Aktivitäten zwischen zwei Hosts zu beobachten. Dies ist die Art von Paketanalyse, die der Incident Response und Netzwerkforensik zugrunde liegt.
Nmap – Nutzung der Dienstversionserkennung (-sV), um ein genaues Bild davon zu erstellen,
was auf einem Ziel läuft. Ein SOC-Analyst muss verstehen, was Angreifer bei der Aufklärung sehen,
um es effektiv erkennen und priorisieren zu können.
Metasploit – Verstehen, wie eine bekannte CVE (vsftpd 2.3.4 Backdoor) bewaffnet wird und wie das Framework die Payload-Zustellung automatisiert. Das Erkennen der Indikatoren dieses Angriffs in Logs und Netzwerkverkehr ist eine direkte SOC-Fähigkeit.
Post-Exploitation – Verstehen, was ein Angreifer tut, sobald er eine Root-Shell hat, und wie sich Beweise dieser Aktionen im gesamten System manifestieren.
Von der Royal Navy in die Cybersicherheit wechselnd
Zertifizierungen: CompTIA Security+ | Splunk Core Certified User (SPLK-1001)
Derzeit am Studieren: Blue Team Labs (BTL1) — Prüfung angestrebt für August 2026