
Gebrochene Zugriffskontrolle in OpenEyes 3.5.1
Eine Schwachstelle aufgrund unzureichender Zugriffskontrolle wurde in OpenEyes 3.5.1, entwickelt von der Apperta Foundation, identifiziert.
Ein niedrig privilegierter Benutzer konnte das Profil eines Patienten in seinem Browser laden und auf vertrauliche Informationen zugreifen, ohne über die erforderliche Berechtigungsstufe zu verfügen. Obwohl die Anwendung auf der Webseite eine „Verboten“-Meldung zurückgab, enthielt die Serverantwort dennoch alle Informationen über einen Patienten. Diese Informationen konnten in einem abfangenden Proxy oder einfach durch Anzeigen des Seitenquelltextes im Browser eingesehen werden.
Die Patientenübersicht enthält vertrauliche Informationen über den Patienten. Dazu gehören personenbezogene Daten (PII) wie Geburtsdatum, NHS-Nummer und Adresse. Darüber hinaus werden umfangreiche medizinische Informationen offengelegt, wie Medikationspläne, Verschreibungsinformationen, vergangene Termine, aktuelle medizinische Probleme oder frühere Eingriffe.
Die Erlangung dieser Informationen durch einen unbefugten Benutzer könnte zu einem Verstoß gegen die Privatsphäre führen und die Vertraulichkeit der in der OpenEyes-Anwendung gespeicherten Patientendaten beeinträchtigen.