
Scannt Bluetooth-Low-Energy-Geräte auf Fast-Pair-Schwachstellen (CVE-2025-36911) und testet, ob Zubehör unverschlüsselte Key-Based-Pairing-Anfragen akzeptiert, was Geräteübernahme und -verfolgung ermöglicht.
Sicherheitsforschungstool zur Erkennung von Bluetooth-Zubehör, das für WhisperPair-Angriffe anfällig ist
🌐 WhisperPair Forschung • 📦 Installation • 🚀 Verwendung • 🔬 Technische Details
Dieses Tool ist ausschließlich für autorisierte Sicherheitstests und Forschung bestimmt. Das Testen von Geräten ohne ausdrückliche Genehmigung kann gegen geltende Gesetze in Ihrer Gerichtsbarkeit verstoßen. Testen Sie nur Geräte, die Ihnen gehören oder für die Sie eine Erlaubnis haben.
Google Fast Pair ermöglicht die sofortige Kopplung und Synchronisierung von Konten über unterstütztes Bluetooth-Zubehör. Obwohl Fast Pair von vielen bekannten Verbrauchermarken übernommen wurde, haben Forscher entdeckt, dass viele Flaggschiffprodukte Fast Pair nicht korrekt implementiert haben, was eine Schwachstelle einführt, die es einem Angreifer ermöglicht, Geräte zu kapern und Opfer über das Google-Find-Hub-Netzwerk zu verfolgen.
WhisperPair ist eine Familie praktischer Angriffe, die eine Schwachstelle in der Fast-Pair-Implementierung bei Flaggschiff-Audiozubehör ausnutzt. Die Ergebnisse zeigen, wie ein kleiner Usability-„Add-on" große Sicherheits- und Datenschutzrisiken für Hunderte Millionen Benutzer einführen kann.
📖 Die vollständige Forschungsarbeit und Details finden Sie unter whisperpair.eu
WhisperPair ermöglicht es Angreifern, ein anfälliges Fast-Pair-Zubehör (z. B. kabellose Kopfhörer oder Ohrhörer) ohne Zustimmung des Benutzers zwangsweise mit einem vom Angreifer kontrollierten Gerät zu koppeln. Dies gibt einem Angreifer die vollständige Kontrolle über das Zubehör und ermöglicht ihm:
Angriffsleistung:
- ⏱️ Mittlere Zeit: 10 Sekunden
- 📏 Getestete Reichweite: Bis zu 14 Meter
- 🚫 Kein physischer Zugriff erforderlich
Einige Geräte unterstützen auch das Google-Find-Hub-Netzwerk, das es Benutzern ermöglicht, verlorenes Zubehör mithilfe von Crowdsourcing-Standortberichten anderer Android-Geräte zu finden. Wenn ein Zubehör jedoch nie mit einem Android-Gerät gekoppelt wurde, kann ein Angreifer das Zubehör zu seinem eigenen Google-Konto hinzufügen und so den Benutzer über das kompromittierte Zubehör verfolgen.
Das Opfer erhält möglicherweise nach einigen Stunden oder Tagen eine unerwünschte Tracking-Benachrichtigung, aber diese Benachrichtigung zeigt das eigene Gerät an. Dies könnte Benutzer dazu veranlassen, die Warnung als Fehler abzutun, sodass ein Angreifer das Opfer über einen längeren Zeitraum verfolgen kann.
Der Fehler liegt darin begründet, dass viele Zubehörteile einen kritischen Schritt im Kopplungsprozess nicht durchsetzen.
Um die Fast-Pair-Prozedur zu starten, sendet ein Seeker (ein Telefon) eine Key-Based Pairing (KBP)-Nachricht an den Provider (ein Zubehör), um den Kopplungswunsch anzuzeigen. Gemäß der Fast-Pair-Spezifikation:
„Wenn das Zubehör nicht im Kopplungsmodus ist, sollte es solche Nachrichten ignorieren."
In der Praxis erzwingen jedoch viele Geräte diese Überprüfung nicht, sodass nicht autorisierte Geräte den Kopplungsprozess starten können. Nach Erhalt einer Antwort vom anfälligen Gerät kann ein Angreifer die Fast-Pair-Prozedur abschließen, indem er eine normale Bluetooth-Kopplung herstellt.

Byte 0: Nachrichtentyp (0x00 = KBP-Anfrage)
Byte 1: Flags
Bit 0: Geräteaktion anfordern
Bit 4: Bindung anfordern
Bytes 2-7: BLE-Adresse des Providers (6 Bytes)
Bytes 8-15: Zufälliger Salt (sollte mit gemeinsamem Geheimnis verschlüsselt sein)
Ein gepatchtes Gerät überprüft, ob der Salt ordnungsgemäß mit einem ECDH-abgeleiteten gemeinsamen Geheimnis verschlüsselt ist. Ein anfälliges Gerät akzeptiert jede 16-Byte-Nutzdaten ohne Validierung.
Dieser Angriff nutzt aus, dass Nicht-Android-Geräte die Fast-Pair-Prozedur nicht durchführen, wenn sie eine Verbindung zu einem Zubehör herstellen. Android-Geräte schreiben nach Abschluss der Kopplung einen Account Key in das Zubehör. Dieser Schlüssel etabliert das Eigentum – der erste geschriebene Schlüssel wird als Besitzer-Account-Key markiert.
Wenn das Opfer sein Zubehör noch nie mit einem Android-Gerät verbunden hat, wird der Angreifer daher nach dem Schreiben seines Account Keys als Besitzer markiert.
WhisperPair ist kein isoliertes Problem. Die Forschung zeigt, dass mehrere Geräte, Hersteller und Chipsätze betroffen sind. Dies weist auf ein systemisches Versagen und nicht auf einzelne Entwicklerfehler hin. Unsichere Implementierungen gelangten in großem Umfang auf den Markt und zeigen eine Kette von Compliance-Verstößen auf drei Ebenen:
| Ebene | Status |
|---|---|
| Implementierung | ❌ Fehlgeschlagen |
| Validierung | ❌ Fehlgeschlagen |
| Zertifizierung | ❌ Fehlgeschlagen |
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Angriffszeit | ~10 Sekunden (Median) |
| Reichweite | Bis zu 14 Meter getestet |
| Anforderungen | Standardhardware |
| Benutzerinteraktion | Keine erforderlich |
| Physischer Zugriff | Nicht erforderlich |
Viele Fast-Pair-zertifizierte Geräte verschiedener Hersteller haben sich als anfällig erwiesen:
| Hersteller | Bekannte betroffene Modelle |
|---|---|
| OnePlus | Buds 3, Buds Pro 2, Buds Z |
| Pixel Buds Pro, Pixel Buds A-Series | |
| Samsung | Galaxy Buds2 Pro, Galaxy Buds FE |
| JBL | Verschiedene Modelle |
| Sony | Verschiedene Modelle |
⚠️ Diese Liste ist nicht vollständig. Viele weitere Geräte könnten betroffen sein.
Die einzige Möglichkeit, diese Schwachstelle zu beheben, besteht darin, ein vom Hersteller des Zubehörs bereitgestelltes Software-Update zu installieren.
Obwohl viele Hersteller Patches für ihre betroffenen Geräte veröffentlicht haben, sind Software-Updates möglicherweise noch nicht für jedes anfällige Gerät verfügbar. Wir ermutigen Forscher und Benutzer, die Patch-Verfügbarkeit direkt beim Hersteller zu überprüfen.
cd fastpair-scanner
# Virtuelle Umgebung erstellen (empfohlen)
python -m venv venv
source venv/bin/activate
# Abhängigkeiten installieren
pip install -r requirements.txt
# Basis-Scan (10 Sekunden)
python main.py scan
# Erweiterter Scan (30 Sekunden)
python main.py scan -d 30
Scan und automatischer Test aller entdeckten Geräte:
python main.py scan --mass-test
python main.py test AA:BB:CC:DD:EE:FF
python main.py -v scan --mass-test
╔══════════════════════════════════════════════════════════════╗
║ Fast Pair Schwachstellen-Scanner ║
║ CVE-2025-36911 Erkennungstool ║
╚══════════════════════════════════════════════════════════════╝
Scannen nach Fast-Pair-Geräten (10,0s)...
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███░ 5D:55:42:37:D7:60 - OnePlus Buds 3 [PAIRING]
Modell-ID: 347C9F
Teste 1 Gerät(e) auf CVE-2025-36911...
[1/1] Teste OnePlus Buds 3
Verbunden, Dienste werden entdeckt...
KBP-Charakteristik gefunden, sende Testanfrage...
🔴 ANFÄLLIG! Gerät akzeptierte unverschlüsselte KBP-Anfrage
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Zusammenfassung:
Gesamtgeräte: 1
Anfällig: 1
Dieses Tool testet Geräte mit der folgenden Methode:
0xFE2C)...1234...)Diese Software wird ausschließlich zu Bildungs- und autorisierten Sicherheitstestzwecken bereitgestellt. Die Autoren sind nicht für Missbrauch dieses Tools verantwortlich. Holen Sie stets die entsprechende Genehmigung ein, bevor Sie Geräte testen.
MIT-Lizenz – Einzelheiten finden Sie in der LICENSE-Datei.
Basierend auf Forschung von whisperpair.eu