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CVE-2026-80844 — Forschungs-Repository für CVE-2026-80844 (DirtyAH6), eine lokale Rechteausweitung im Linux-Kernel IPv6 AH6/XFRM, mit PoC, Ursachenanalyse und Patch-Analyse. | Kitploit
Tools/GitHubGitHub/0xblackash/cve-2026-80844
Privilege EscalationSchwachstellenanalyseExploitationPapers & ForschungLernen & BildungBinary-Exploitation
GitHub0xblackash/cve-2026-80844

CVE-2026-80844

Forschungs-Repository für CVE-2026-80844 (DirtyAH6), eine lokale Rechteausweitung im Linux-Kernel IPv6 AH6/XFRM, mit PoC, Ursachenanalyse und Patch-Analyse.

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vor 7h 57mNoch nicht geprüft

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🔥 CVE-2026-80844 - DirtyAH6

Linux-Kernel IPv6 AH6 Lokale Privilegienausweitung

CVE-2026-80844 ist eine Linux-Kernel-Schwachstelle, die das IPv6- Authentication Header (AH6) / XFRM-Subsystem betrifft.

Die Schwachstelle wird durch eine unzureichende Validierung des segments_left-Feldes des IPv6-Routing-Headers verursacht, was potenziell zu einer Out-of-Bounds-Speicheroperation und Kernel-Speicherkorruption führen kann.


⚠️ Haftungsausschluss

Dieses Repository ist ausschließlich für autorisierte Sicherheitsforschung, Schwachstellenanalyse, CTFs und defensives Testen gedacht.

Verwenden Sie diese Forschung nicht gegen Systeme, die Ihnen nicht gehören oder für die Sie keine ausdrückliche Testgenehmigung haben.


📌 Schwachstellenübersicht


🧬 Schwachstellenbeschreibung

Die Schwachstelle befindet sich im IPv6-AH6-Verarbeitungspfad.

Der betroffene Code führt eine Manipulation des Routing-Headers durch über:

root@kitploit:~
net/ipv6/ah6.c

Konkret betrifft die anfällige Logik:

root@kitploit:~
ipv6_rearrange_rthdr()

Die Funktion versäumte es, die Beziehung zwischen:

root@kitploit:~
hdrlen

und:

root@kitploit:~
segments_left

angemessen zu validieren.

Ein Angreifer, der ein speziell präpariertes IPv6-Paket liefern kann, kann daher verursachen, dass der Kernel auf Speicher außerhalb der erwarteten Routing-Header-Grenzen zugreift.

Dies kann führen zu:

root@kitploit:~
Malformed IPv6 packet
        │
        ▼
AH6 / XFRM processing
        │
        ▼
Invalid routing-header state
        │
        ▼
Out-of-bounds memory operation
        │
        ▼
Kernel memory corruption
        │
        ▼
Potential privilege escalation

🔬 Grundursache

Das grundlegende Problem ist die unzureichende Validierung des segments_left-Wertes des IPv6-Routing-Headers.

Konzeptionell lässt sich die anfällige Bedingung darstellen als:

root@kitploit:~
segments_left > available routing-header addresses

Der Kernel muss sicherstellen, dass die Anzahl der vom Routing-Header angeforderten Segmente mit der tatsächlichen Header-Länge übereinstimmt, bevor die zugehörigen Adressdaten manipuliert werden.

Ohne diese Validierung können nachfolgende Speicheroperationen über die gültigen Puffergrenzen hinaus ausgeführt werden.


💥 Sicherheitsauswirkung

Eine erfolgreiche Ausnutzung kann es einem Angreifer mit den erforderlichen lokalen Fähigkeiten/Umgebungsbedingungen ermöglichen, Kernel-Speicher zu korrumpieren.

Mögliche Konsequenzen sind:

  • Kernel-Speicherkorruption
  • Kernel-Absturz
  • Denial of Service
  • Potenzielle beliebige Kernel-Codeausführung
  • Lokale Privilegienausweitung
  • Potenzieller Übergang von einem unprivilegierten Kontext zu Kernel-/Root-Privilegien

Die genaue Ausnutzbarkeit hängt von der Kernel-Konfiguration, den verfügbaren Namespaces/Fähigkeiten und anderen Umgebungsbedingungen ab.


🧪 Technische Analyse

Anfällige Komponente

root@kitploit:~
net/ipv6/ah6.c

Relevante Verarbeitung:

root@kitploit:~
AH6
 └── IPv6 Routing Header
      └── ipv6_rearrange_rthdr()

Das problematische Szenario betrifft inkonsistente Routing-Header-Metadaten.

Zum Beispiel konzeptionell:

root@kitploit:~
hdrlen        → describes a limited number of addresses
segments_left → claims more addresses than are available

Diese Diskrepanz muss abgelehnt werden, bevor der Kernel die Adressumordnung durchführt.


🩹 Patch-Analyse

Der Upstream-Fix führt eine Validierung des segments_left-Wertes des Routing-Headers ein, bevor der Kernel die anfällige Operation durchführt.

Der zugehörige Upstream-Commit ist:

root@kitploit:~
7bad4bda74dc4713f398d3b7624ff05478e3a568

xfrm: ah6: validate routing header segments_left

Der Sicherheitsfix lässt sich zusammenfassen als:

root@kitploit:~
Before:
    Trust segments_left
          ↓
    Rearrange addresses
          ↓
    Potential OOB access

After:
    Validate segments_left
          ↓
    Reject malformed header
          ↓
    Safe AH6 processing

🖥️ Betroffene Kernel-Versionen

Die betroffenen Versionen hängen von der Upstream- und Vendor-Backport-Historie ab.

Benutzer sollten die Sicherheitshinweise ihrer Distribution überprüfen, anstatt sich nur auf die Upstream-Versionsnummer zu verlassen.

Beispiele für gepatchte Upstream-Stable-Releases sind:


🔎 Erkennung

Laufenden Kernel prüfen:

root@kitploit:~
uname -a

oder:

root@kitploit:~
uname -r

Detaillierte Kernel-Informationen prüfen:

root@kitploit:~
cat /proc/version

Für Debian-/Kali-basierte Systeme:

root@kitploit:~
apt-cache policy linux-image-amd64

Für RPM-basierte Systeme:

root@kitploit:~
rpm -q kernel

Distributions-Kernel backporten häufig Sicherheitsfixes, ohne die Upstream-Version auf offensichtliche Weise zu ändern. Prüfen Sie immer den Vendor-Hinweis/Changelog.


🛡️ Gegenmaßnahmen

Die primäre Gegenmaßnahme ist das Upgrade auf einen Kernel, der den Sicherheitsfix enthält.

Debian/Kali:

root@kitploit:~
sudo apt update
sudo apt full-upgrade

Dann neu starten:

root@kitploit:~
sudo reboot

Überprüfen:

root@kitploit:~
uname -r

Für Produktionssysteme konsultieren Sie den offiziellen Sicherheitshinweis der Linux-Distribution, bevor Sie Kernel-Updates anwenden.


🧰 Forschungsumgebung

Empfohlene isolierte Umgebung:

root@kitploit:~
Host
 │
 ├── Kali Linux
 │
 └── Vulnerable Linux VM
       │
       ├── Debug kernel
       ├── IPv6 enabled
       ├── AH6/XFRM support
       └── Kernel symbols

Nützliche Debugging-Tools:

root@kitploit:~
gdb
gef
pwndbg
crash
dmesg
pahole
objdump
readelf

Kernel-Debugging:

root@kitploit:~
sudo dmesg -w

Kernel-Symbole inspizieren:

root@kitploit:~
cat /proc/kallsyms

📂 Repository-Struktur

root@kitploit:~
CVE-2026-80844-DirtyAH6/
│
├── README.md
│
├── exploit/
│   ├── poc.c
│   └── Makefile
│
├── analysis/
│   ├── vulnerability.md
│   ├── root-cause.md
│   └── patch-analysis.md
│
├── kernel/
│   ├── vulnerable.patch
│   └── fixed.patch
│
├── docs/
│   └── research-notes.md
│
├── screenshots/
│
└── LICENSE

🧪 Proof of Concept

PoC-Material sollte nur in einer isolierten Laborumgebung ausgeführt werden.

Die Forschungsimplementierung konzentriert sich darauf, die fehlerhafte IPv6-Routing-Header-Bedingung zu demonstrieren und das resultierende Kernel-Verhalten zu beobachten.

Erwarteter Forschungsablauf:

root@kitploit:~
Craft malformed IPv6 header
          ↓
Transmit inside isolated lab
          ↓
AH6/XFRM processing
          ↓
Observe kernel behavior
          ↓
Capture dmesg / crash information
          ↓
Compare vulnerable vs patched kernel

Beispielüberwachung:

root@kitploit:~
sudo dmesg -w

Ein gepatchter Kernel sollte fehlerhafte Eingaben ablehnen, ohne die anfällige Speicheroperation zu erreichen.


📊 Anfällig vs. Gepatcht


🧠 Wichtige Sicherheitslektion

Diese Schwachstelle zeigt, warum Kernel-Netzwerkparser niemals Längen- oder Zählfelder vertrauen dürfen, die von einem Angreifer geliefert werden.

Sicherheitskritisches Parsing sollte folgen:

root@kitploit:~
Input
 ↓
Bounds validation
 ↓
Relationship validation
 ↓
State validation
 ↓
Memory operation

anstatt:

root@kitploit:~
Input
 ↓
Memory operation
 ↓
Validation

Selbst eine kleine Inkonsistenz zwischen zwei Paket-Metadatenfeldern kann zu einer Speichersicherheits-Schwachstelle auf Kernel-Ebene werden.


📚 Referenzen

  • CVE: CVE-2026-80844
  • Linux-Kernel: IPv6 / XFRM / AH6
  • Upstream-Fix: 7bad4bda74dc4713f398d3b7624ff05478e3a568
  • Fix-Titel: xfrm: ah6: validate routing header segments_left

🔐 DirtyAH6

Linux-Kernel-Sicherheitsforschung

CVE-2026-80844 · IPv6 · AH6 · XFRM · LPE


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FeldDetails
CVECVE-2026-80844
CodenameDirtyAH6
KomponenteLinux-Kernel
SubsystemIPv6 / XFRM / AH6
SchwachstellentypLokale Privilegienausweitung
AngriffsvektorLokal
AngriffskomplexitätNiedrig
Erforderliche PrivilegienNiedrig
BenutzerinteraktionKeine
CVSS v3.17.8 — Hoch
Betroffener Codenet/ipv6/ah6.c
StatusGepatcht
Kernel-ZweigGepatchtes Release
5.105.10.270
5.155.15.221
6.16.1.188
6.66.6.157
6.126.12.109
6.186.18.50
7.27.2.4
VerhaltenAnfälliger KernelGepatchter Kernel
Fehlerhaftes segments_leftUnzureichende ValidierungValidiert
Routing-Header-VerarbeitungWird möglicherweise fortgesetztBei Ungültigkeit abgelehnt
OOB-SpeicheroperationPotenziell erreichbarVerhindert
Kernel-KorruptionMöglichEntschärft
PrivilegienausweitungPotenziellEntschärft