
CVE-2017-0144
Kritische Sicherheitslücke für Remote-Code-Ausführung in Microsoft SMBv1
EternalBlue ist eine kritische Sicherheitslücke im Server Message Block Version 1 (SMBv1)-Protokoll von Microsoft, die es entfernten Angreifern ermöglicht, beliebigen Code auf anfälligen Windows-Systemen ohne Authentifizierung auszuführen.
Der Exploit wurde von der NSA entwickelt und später von der Hackergruppe Shadow Brokers im Jahr 2017 geleakt. Er wurde weithin bekannt, nachdem er von globalen Ransomware-Kampagnen wie WannaCry und NotPetya als Waffe eingesetzt wurde.
Erfolgreiche Ausnutzung kann zu Folgendem führen:
WannaCry nutzte EternalBlue, um sich automatisch über Netzwerke zu verbreiten.
NotPetya kombinierte EternalBlue mit anderen Verbreitungstechniken.
Internet
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Exposed SMBv1 Port (TCP 445)
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Specially Crafted SMB Packet
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Kernel Memory Corruption
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Remote Code Execution
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SYSTEM-Level Access
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Automatic Network Spread
Mögliche Anzeichen für eine Ausnutzung:
cmd.exe oder powershell.exeCVSS:3.0/AV:N/AC:L/PR:N/UI:N/S:C/C:H/I:H/A:H
| Datum | Ereignis |
|---|---|
| März 2017 | Microsoft veröffentlicht MS17-010-Sicherheitsupdate |
| April 2017 | Shadow Brokers leakt EternalBlue-Exploit |
| Mai 2017 | WannaCry globaler Ransomware-Ausbruch |
| Juni 2017 | NotPetya zerstörerischer Cyberangriff |
Dieses Repository dient ausschließlich zu Bildungs- und Verteidigungszwecken im Bereich Cybersicherheit.
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🔵 EternalBlue • CVE-2017-0144 • SMBv1 RCE
| Feld | Information |
|---|
| CVE ID | CVE-2017-0144 |
| Name | EternalBlue |
| Typ | Remote Code Execution (RCE) |
| Schweregrad | Kritisch |
| CVSS v3 | 10.0 |
| CWE | CWE-120: Pufferkopie ohne Prüfung der Eingabegröße |
| Angriffsvektor | Netzwerk |
| Authentifizierung | Nicht erforderlich |
| Benutzerinteraktion | Keine |
| Betroffene Komponente | Microsoft SMBv1 |
| Patch | MS17-010 |